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Neue Macs und iPads im Oktober

Apple: OLED-MacBook Pro mit Touchscreen soll am 27. Oktober kommen

Apple könnte noch in diesem Monat eine größere Überarbeitung des MacBook Pro vorstellen. Laut Bloomberg sollen am 27. Oktober erstmals Modelle mit OLED-Display und Touchscreen erscheinen. Auch ein neues iPad mini sowie weitere Macs mit M6-Chip stehen offenbar auf dem Programm.

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Apple plant offenbar für den 27. Oktober eine weitere Produktvorstellung. Wie Bloomberg berichtet, sollen an diesem Tag oder in unmittelbarer zeitlicher Nähe neue MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Display und Touchscreen präsentiert werden. Auch ein überarbeitetes iPad mini sowie weitere Macs mit M6-Chip seien vorgesehen.

Herbst-Angebot

Quickread: Auf einen Blick
  • Apple soll am oder um den 27. Oktober neue Macs und ein iPad mini vorstellen.
  • MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll sollen OLED-Displays und Touchscreens erhalten.
  • Dünnere Gehäuse und eine Dynamic Island sind ebenfalls im Gespräch.
  • Ein OLED-iPad mini sowie neue Macs mit M6-Chip werden erwartet.
  • Für den 13. Oktober ist eine separate Smart-Home-Vorstellung geplant.

MacBook Pro mit OLED, Touchscreen und Dynamic Island

Die auffälligste Neuerung dürfte das überarbeitete MacBook Pro sein. Apple soll sowohl eine Variante mit 14 Zoll als auch ein Modell mit 16 Zoll vorbereiten. Beide Geräte sollen erstmals OLED-Displays erhalten, die sich auch per Berührung bedienen lassen.

Damit würde Apple eine bisherige Grenze zwischen Mac und iPad aufweichen. Während iPads seit jeher auf Touchbedienung ausgelegt sind, setzt Apple bei seinen MacBooks bislang ausschließlich auf Tastatur und Trackpad.

Neben dem neuen Bildschirm soll Apple auch das Gehäuse überarbeiten. Die kommenden Modelle seien dünner und leichter als die bisherigen MacBook-Pro-Geräte. Zudem soll die vom iPhone bekannte Dynamic Island erstmals in einem MacBook zum Einsatz kommen.

OLED erklärt!

OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Anders als bei klassischen LCD-Bildschirmen leuchten die einzelnen Bildpunkte selbst. Dadurch können OLED-Displays echtes Schwarz darstellen, höhere Kontraste erreichen und auf eine separate Hintergrundbeleuchtung verzichten. Die Technik kommt bereits in verschiedenen iPhone- und iPad-Modellen zum Einsatz.

Trotz der umfangreichen Änderungen soll Apple an der bekannten Produktbezeichnung festhalten. Zwischenzeitlich war darüber spekuliert worden, dass die neuen Geräte unter dem Namen MacBook Ultra erscheinen könnten. Laut Bloomberg sollen sie jedoch weiterhin zur MacBook-Pro-Familie gehören.

Auch ein neues iPad mini mit OLED geplant

Neben den MacBooks soll Apple ein überarbeitetes iPad mini vorstellen. Das kompakte Tablet soll ebenfalls erstmals ein OLED-Display erhalten.

Darüber hinaus ist laut Bericht eine veränderte Position der Frontkamera vorgesehen. Diese soll künftig an der längeren Geräteseite sitzen und damit besser für Videotelefonate im Querformat geeignet sein.

Auch das Lautsprechersystem soll Apple überarbeiten. Weitere technische Einzelheiten nennt der Bericht nicht.

M6-Chip soll auch in MacBook Pro und iMac Einzug halten

Für den 27. Oktober werden außerdem ein neues MacBook Pro mit 14 Zoll und M6-Chip sowie ein aktualisierter iMac mit M6 erwartet.

Damit könnte Apple neben den grundlegend überarbeiteten OLED-Modellen auch eine reguläre Aktualisierung seines Mac-Angebots vorbereiten.

Welche Ausstattungsvarianten Apple im Einzelnen plant und wie sich die verschiedenen MacBook-Pro-Modelle preislich unterscheiden werden, geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor.

Zwei Apple-Vorstellungen innerhalb eines Monats

Dem Bloomberg-Bericht zufolge plant Apple im Oktober zwei getrennte Produktvorstellungen. Bereits am 13. Oktober sollen ein neuer Smart-Home-Hub, ein überarbeitetes Apple TV 4K und ein aktualisierter HomePod mini präsentiert werden.

Für beide Termine seien Online-Videopräsentationen sowie Gelegenheiten für Medienvertreter vorgesehen, die neuen Produkte selbst auszuprobieren.

Die Vorstellung der neuen Macs und des iPad mini soll anschließend am oder um den 27. Oktober folgen.

Eine offizielle Bestätigung für diesen zweiten Termin gibt es bislang nicht. Auch die genannten technischen Änderungen beruhen weiterhin auf Informationen aus dem Bloomberg-Bericht.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Sollten sich die Informationen bestätigen, wäre das OLED-MacBook Pro eine der umfangreichsten Überarbeitungen der Modellreihe seit Jahren. Vor allem der Touchscreen würde eine bemerkenswerte Änderung in Apples bisheriger Mac-Strategie darstellen.

Interessant wird allerdings sein, wie gut macOS auf die zusätzliche Bedienmöglichkeit abgestimmt ist. Ein Touchscreen allein macht ein Notebook noch nicht komfortabler.

Auch die Preisgestaltung dürfte eine wichtige Rolle spielen. OLED-Displays, ein neues Gehäuse und zusätzliche Bedienfunktionen könnten die überarbeiteten Modelle deutlich von den regulären MacBook-Pro-Varianten abgrenzen. Konkrete Preise sind bislang allerdings nicht bekannt.