- Samsung Display soll OLED-Panels für ein neues iPad mini fertigen.
- Apple hat das Gerät bislang nicht offiziell angekündigt.
- Das aktuelle iPad mini setzt weiterhin auf LCD-Technik.
- Auch ein OLED-MacBook-Pro wird in dem Bericht genannt.
- Ein Start des OLED-iPad-mini gilt frühestens für Ende 2026 als möglich.
Apple soll die Umstellung weiterer Geräte auf OLED vorbereiten. Laut einem Bericht der koreanischen Electronic Times hat Samsung Display in diesem Monat mit der Massenproduktion von OLED-Panels für ein kommendes iPad mini begonnen. Apple selbst hat ein solches Modell bislang nicht angekündigt.
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Bei dieser Displaytechnik leuchten die einzelnen Bildpunkte selbst. Dadurch sind sehr dunkle Schwarzwerte, hohe Kontraste und oft eine bessere Energieeffizienz möglich. Im Vergleich zu LCDs sind OLED-Panels aber meist teurer in der Produktion.
Das iPad mini nutzt aktuell noch ein LCD-Display. Ein Wechsel zu OLED würde vor allem bei Kontrast, Schwarzwert und Energieeffizienz Vorteile bringen. Für Nutzerinnen und Nutzer wäre das besonders beim Lesen, bei Videos und bei dunklen Bedienoberflächen sichtbar.
OLED-Ausbau betrifft offenbar mehrere Apple-Produkte
Dem Bericht zufolge soll Samsung Display nicht nur die Panels für das OLED-iPad mini liefern, sondern auch beim kommenden OLED-MacBook-Pro eine zentrale Rolle spielen. Die Produktion entsprechender MacBook-Panels solle im Juli anlaufen, passend zum Start einer neuen 8.6-Generation-OLED-Linie von Samsung.
Damit würde Apple seine OLED-Strategie weiter ausbauen. Das iPad Pro nutzt seit 2024 bereits OLED-Technik, während iPad mini und iPad Air weiterhin auf LCD setzen. Ein OLED-iPad mini wäre damit der nächste Schritt, bevor die Technik später auch in weiteren iPad-Modellen ankommen könnte.
Starttermin bleibt offen
Einen offiziellen Termin für ein neues iPad mini gibt es nicht. Der Bericht ordnet die Panels jedoch Produkten zu, die in der zweiten Jahreshälfte erscheinen sollen. In der Gerüchteküche wird für das OLED-iPad mini ein Start gegen Ende 2026 erwartet.
Neben dem iPad mini nennt der Bericht auch weitere Apple-Produkte mit OLED-Panels. Samsung und LG sollen demnach Displays für iPhone-18-Pro-Modelle liefern. Samsung werde außerdem als alleiniger Lieferant für das faltbare iPhone, das OLED-iPad-mini und das OLED-MacBook-Pro genannt. LG Display soll laut Bericht die OLED-Panels für die Apple Watch Series 12 beisteuern.
BOE soll außen vor bleiben
Der chinesische Displayhersteller BOE soll dem Bericht zufolge bei der iPhone-18-Lieferkette keine Rolle spielen. Als Grund werden Qualitätsprobleme bei früheren OLED-Lieferungen für iPhone-17-Pro-Modelle genannt. Apple hat diese Angaben nicht bestätigt.
Für Apple wäre eine stärkere Abhängigkeit von Samsung Display und LG Display nicht ungewöhnlich, aber strategisch sensibel. Der Konzern versucht traditionell, wichtige Zulieferketten möglichst breit aufzustellen. Bei neuen Displaytechnologien zählt am Ende jedoch vor allem, wer die geforderte Qualität in großen Stückzahlen liefern kann.








