Kunden werden entschädigt

Microsoft schaltet DRM-Server ab - E-Books funktionieren nicht mehr

Die Bücher aus Microsofts ehemaligen E-Book-Store des Microsoft Stores werden ab kommender Woche zum 1. Juli 2019 nicht mehr funktionieren. Der Grund: Microsoft schaltet den DRM-Server ab, mit dem die Reader-Software kommuniziert, bevor der Nutzer das Buch öffnen kann.

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Digitale Bücher sind für Nutzer eigentlich eine feine Sache: Sie können sie bequem überall auf ihren Endgeräten lesen, sie wiegen nichts, lassen oft auch Anmerkungen versehen und besitzen auch Funktionen wie Lesezeichen, Vorlesen und Worterklärungen und Links. Doch was passiert, wenn diese Bücher mit einem Digital Rights Management (Rechtemanagement) ausgerüstet sind? Die Reader-Software nimmt dann vor dem Öffnen der Bücher Kontakt zu einem Server auf und validiert zum Beispiel das Benutzerkonto oder ob der Anwender das Buch überhaupt gekauft hat. Das passiert auch bei Büchern aus Microsofts Online-Bücherladen. Bisher. Denn zum 1. Juli 2019 werden die DRM-Server abgeschaltet. Das hatte Microsoft schon im Frühjahr mitgeteilt, doch nun wurde noch einmal eine Bestätigungs- und Erinnerungsmail an die ehemaligen Kunden verschickt. 

Was bedeutet das?

Die Bücher aus dem Microsoft Store lassen sich ab diesem Datum, auch wenn sie rechtmäßig erworben wurden, nicht mehr öffnen oder lesen. 

2012 investierte Microsoft 300 Millionen Dollar in die Gründung des Unternehmens Nook Media, das zusammen mit Barnes & Noble aufgebaut wurde. Die Partnerschaft wurde 2014 beendet, wie ZDNet schreibt.

Microsoft teilte schon im April mit, dass die Kunden für alle Käufe, die sie in der Bücher-Kategorie des Microsoft Stores getätigt haben, voll entschädigt werden. 

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Eine Bücherverbrennung ist sogar noch schlimmer als eine Abschaltung der Server. Denn erstens kann ich Bücher vor einer Verbrennung schützen, zweitens sind die Bücher dann weg. Bei einer Abschaltung des Servers aber nicht, die Dateien sind weiter vorhanden.

Das ist übrigens ein weiteres Mal, ein weiterer Beweis dafür, dass DRM und der Zwang zu Servern keine gute Idee ist. Ich persönlich kaufe nur digitale Bücher, wenn sie entweder von Apple sind (weil es bei Apple reicht, dass das Gerät einmal registriert wird) oder wenn es Bücher sind, die sonst in keiner anderen Form zu erhalten sind. Beispielsweise Bücher für eine ganz bestimmte Klientel, die kein Verlag veröffentlichen will, die aber als PDF oder Ähnliches nicht verkauft werden könnten.

Ansonsten kaufe ich Bücher in Papierform.

Das sollte sich mal Apple erlauben.

Aber bei MS wird es diesen Aufschrei nicht geben. Warum auch? Ist nicht ihr Anspruch. Denn die Textformulierung:
"Microsoft teilte schon im April mit, dass die Kunden für alle Käufe, die sie in der Bücher-Kategorie des Microsoft Stores getätigt haben, voll entschädigt werden."

ist ein blanker Witz. Zeit, Zeit die selben Bücher woanders zu kaufen. Zeit, die Bücher zu suchen. Zeit, sie in ein System zu bringen.

Diese Zeit wird sicher nicht entschädigt. Pech auch, wenn die Bücher nicht zum Entschädigungspreis zu haben sind.

Fazit: MS ist nach wie vor ein NOGO für mich. Nicht zuverlässig. Schon das Abschalten der Registrierungsserver älterer Office-Versionen sind einfach nur frech. Man ist gezwungen sich eine neue Office zu kaufen - für dann wieder über 100 Euro. Ein Office, das man als Normal-User nie im Funktionsumfang nutzen kann. Aber die Arbeit macht es notwendig. Sch....verein

Du kaufst dir einen ja auch einen Mac und ein iPhone für 1000,00 Euro und mehr. Warum jammert du dann beim Office? Ach so teuer und das bei Microsoft Windows. Lächerlich dieser Kommentar

Kein Sinn der Vergleich mit dem iPhone/Mac. Nur dumm.

Wie war das vor kurzem? Apple entwickelt ITunes für Windows nicht mehr weiter? Nutzer werden für gekaufte Inhalte nicht entschädigt, eine Übertragung von Musik auf andere Plattformen ist nicht möglich (Deezer, Amazon usw.). Man ist also gezwungen ein Apfelgerät zu kaufen, oder dauerhaft mit einer veralteten Software zu leben. Da ist Apple ja ein leuchtendes Beispiel im Hinblick auf DM-Inhalte und ich bin ja froh, dass ich die Marke mit dem Apfel immer vermieden habe.

Das ist das selbe wie wenn ein Ferrari fahrer wegen einer verlorenen Schraube um 0,99 Cent rum Jammern würde. Unglaubwürdig!

Hauptsache nicht 0,99€ sondern 0,99 Cent oder? Wo holt Microsoft diese Untermenschen immer her?

Du solltest dir echt überlegen ob du dich mit solchen rassistischen Postings nicht strafbar machst!

aller Erfindungen der Neuzeit. Auch Streaming gehört dazu. Beides knebelt die Nutzer in einer nie dagewesenen Abhängigkeit und mit deren eigenem Geld. Und wenn es nicht mehr passt mit dem Gewinn, weg damit, wieder auf Kosten der Nutzer.
Nichts geht über lokale Daten und lokale Speicher und lokale Nutzung.

Na ja, es ist schon frech, dass man (im Falle von älteren MS Office Paketen) ein bezahltes Produkt im Falle einer notwendigen Neuinstallation nicht mehr aktivieren kann.
MS sollte dann so fair sein, auf die Online-Aktivierung älterer Produkte zu verzichten und (zB mittels eines speziellen Updates dieser Versionen) eine Funktion zur Freischaltung mit dem normalen Aktivierungscode (so wie früher, bevor es online-Aktivierung gab) ermöglichen. Das wäre fair.
Bin zum Glück nur noch teilweise beruflich auf MS-Office (Office Mac) angewiesen.
Es gibt ja ganz gute Alternativen (außer für Excel)

Du meinst wohl Pages und Numbers, Keynote....? Na Mahlzeit! Der Apple Murks geht in keinen Büro der Weld durch. Da arbeiten viele noch eher mit LibreOffice...

Apple wirbt immer damit das sämtliche Software beim Kauf eine irrsinnig teuren Apple-Computers gratis sei. Doch wer braucht schon Pages und Co? Keiner! Will der bereits ausgeblutete Apple Käufe dann wirklich mit seinen "Prachtstück" arbeiten geht's mal zuerst ab in den nöchsten Elektronik-Markt um Microsoft-Office um ca 300 Euronen zu kaufen. Erst dann klapts auch mit dem schreiben am Macintosh Rechner und dem arbeiten (wenn der sich überhaupt hochfahren lässt).

Nun, MS Office Mac gibt's für ungefähr 120 euro zum Download. Muß nur ein mal aktiviert werden. Open-office gibt's für umme für den mac.

Hier scheinen aber erstaunlich viele Leute zu schreiben, die gar keinen Mac haben bzw. wenig oder keine ahnung davon.
Leute, ich schreibe auch nicht auf der Web-Seite vom PC-Magazin (dumme) Kommentare !!!!!

Für 120 € gibt's aber nur Word, Excel und Powerpoint. Also das Minimal-Paket. Für eine Voll-Version zahlst du um die 250.- €. Jedenfalls wenns eine legale Kopie ist. Und ich habe einen Mac. Und daher weiß um die Schwächen des Systems.

UND wo ist das Problem, zu meiner Zeit, als ich in der Berufsschule war kostete ein Voll Paket MS Office mit allem mal so locker über 1200 Mark und das war 1993……. Also wenn man einen Mac hat , wo man das Betriebssystem für lau bekommt, kann man auch 250 Euro fürs Paket von MS ausgeben, das ist genauso, wie wenn ich für mein Auto mit 200 PS 40 000 Euro ausgebe, ihn aber nur mit Standardfelgen- und Bereifung fahre…….

WINDOWS 10 bekommst auch für LAU, da es vorinstalliert ist. Wobei das Notebook hier aber bei gleiche Leistung ein Drittel vom Macbook kostet. TATSACHE IST: Der Mac hat einen überdurchnittlichenAnschaffungspreis. Wobei die meiste Software nicht im Alltag zu verwenden ist und dann das Office beim ach so bösen und niveaulosen Konkurrenten Microsoft für noch mal extra 300 Euros nachbeschafft werden muß. Sonst kann man den Mac wohl nur abschauen. Vielmehr läuft da nicht ohne Microsoft.

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