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macOS Sierra geht potenzielles Sicherheitsproblem mit Dropbox an

Der Cloud-Speicher-Anbieter Dropbox hat in den vergangenen Wochen für einiges Aufsehen gesorgt, nachdem Nutzer ihn in den Privatsphäre-Einstellungen entdeckten. Dort darf Dropbox den Computer steuern. Das ist prinzipiell noch kein Problem, könnte aber eines werden. macOS Sierra hat dahingehend die Sicherheitsvorkehrungen verschärft und fragt jetzt zumindest nach, ob es in Ordnung ist, wenn Dropbox die Steuerung des Computers übernehmen kann.

Dropbox ist mittlerweile mehr als nur ein Cloud-Speicherdienst. Entsprechend wurden die Funktionen der Desktop-Version angepasst. Unter anderem ist das in den Systemeinstellungen unter „Sicherheit”, „Privatsphäre” zu sehen, wo Dropbox als „Bedienungshilfe” den Computer steuern darf. Diese Einstellung wurde bislang ohne das Wissen des Nutzers gesetzt.

macOS Sierra fragt nach bei Dropbox-Installation

Wenn Sie Ihren Mac aktualisieren, wird sich nichts ändern, weil Dropbox bereits die Erlaubnis besitzt, den Computer zu steuern. Bei Neuinstallationen sichert sich macOS seit dem gestern veröffentlichten Update jedoch ab, ob diese Einstellung wirklich in Ordnung ist.

Dropbox will die Abhängigkeit dieser Funktion reduzieren, sodass alle Features möglichst auch dann nutzbar sind, wenn der Nutzer diese Abfrage verweigert. Momentan empfiehlt der Anbieter noch, der Software den Zugriff zum Rechner zu ermöglichen. Andernfalls sind verschiedene Eigenschaften nicht verfügbar, beispielsweise der Indikator, ob eine Datei synchronisiert wurde.

Potenzielles Sicherheitsrisiko

Kürzlich gab es eine Art Aufschrei, als bekannt wurde, dass Dropbox die Bedienungshilfen für seine eigenen Zwecke verwendet. Selbst wenn der Dienst selbst keine krummen Sachen mit der Erlaubnis macht, öffne das Hackern ein Einfallstor zum Mac. Ein Angreifer müsste dann lediglich eine Sicherheitslücke in der Software finden und einen Weg, wie er sich auf der Maschine einnisten kann und schon sei es dem Nutzer nicht mehr möglich, zu kontrollieren, was passiert.

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Dropbox ist von allen Clouddiensten der schlechteste mittlerweile und wird von mir gemieden

Da stimme ich zu. Ich nutze auf dem Mac seit letzten Jahr MagentaCloud – prima und ratet mal, wie viel Speicher von Anfang an gegeben werden? Nicht 2GB (wie bei DropBox), sondern ganze 25GB!! Damit kann man arbeiten!