MacBook Pro 2026

Apple plant zwei MacBook Pro Updates in einem Jahr

Apple könnte das MacBook Pro 2026 gleich zweimal erneuern: Zunächst mit M5-Chips, dann mit OLED-Display und Touchscreen – doch die Preise steigen.

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Apple plant offenbar, das MacBook Pro im Jahr 2026 gleich zweimal zu aktualisieren. Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman sollen in der ersten Jahreshälfte neue Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips erscheinen, während gegen Ende des Jahres eine grundlegende Neugestaltung mit OLED-Touchscreen folgen soll.

Quickread: Auf einen Blick
  • Apple plant zwei MacBook Pro Updates in 2026: Zuerst M5 Pro/Max Modelle Anfang des Jahres, dann ein komplettes Redesign mit OLED-Touchscreen Ende 2026.
  • Die redesignten Modelle erhalten M6-Chips, Dynamic Island, dünneres Design und möglicherweise integrierte Mobilfunkanbindung.
  • Die umfangreichen Verbesserungen werden die Preise um einige hundert US-Dollar erhöhen, günstigere MacBooks bleiben zunächst außen vor.

Erste Aktualisierung: M5 Pro und M5 Max Modelle

Die ersten neuen MacBook Pro Modelle des Jahres werden voraussichtlich mit M5 Pro und M5 Max Chips ausgestattet sein und könnten schon bald auf den Markt kommen. Es wird spekuliert, dass Apple die Gelegenheit nutzen könnte, diese Modelle anlässlich der Einführung des Creator Studio App-Bundles am 28. Januar vorzustellen. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, dass das Creator Studio Bundle professionelle Mac-Anwendungen wie Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro umfasst – ein passender Zeitpunkt also für die Präsentation leistungsstarker MacBook Pro Modelle.

Abgesehen vom neuen Chip werden bei dieser ersten Aktualisierung keine wesentlichen Änderungen erwartet. Die Geräte dürften weitgehend das aktuelle Design beibehalten.

Zweite Aktualisierung: Umfassendes Redesign mit OLED

Die zweite und deutlich umfangreichere Aktualisierung soll Ende 2026 erfolgen, wobei eine Verschiebung ins Jahr 2027 noch nicht vollständig ausgeschlossen ist. Diese Modelle sollen mehrere bedeutende Neuerungen erhalten:

OLED-Display mit Touchscreen-Funktionalität: Erstmals würde Apple damit bei einem MacBook auf Touchscreen-Technologie setzen – ein Feature, das Windows-Laptops bereits seit Jahren bieten. Die OLED-Technologie verspricht verbesserte Kontrastverhältnisse und eine bessere Bildqualität.

Dynamic Island erklärt!

Die Dynamic Island ist ein interaktives UI-Element, das Apple erstmals beim iPhone 14 Pro einführte. Sie verwandelt die Aussparung für die Frontkamera in einen funktionalen Bereich, der Benachrichtigungen, laufende Aktivitäten und Systeminfos anzeigt. Beim MacBook Pro würde die Dynamic Island die bisherige Notch ersetzen und könnte ähnliche Funktionen bieten.

Dynamic Island: Ähnlich wie beim iPhone soll die Frontkamera in eine Dynamic Island integriert werden, was das Design moderner und funktionaler gestalten würde.

Dünneres Design: Apple plant offenbar, die MacBook Pro Modelle schlanker zu gestalten. Die Scharniere sollen verstärkt werden, um beim Einsatz des Touchscreens nicht zu wackeln oder nachzugeben.

M6 Pro und M6 Max Chips: Die zweite Generation wird mit M6-Chips ausgestattet sein, die mit TSMCs fortschrittlichem 2-Nanometer-Prozess gefertigt werden. Dies verspricht deutlich größere Leistungssteigerungen im Jahresvergleich.

Integrierte Mobilfunkanbindung: Es wird gemunkelt, dass Apple möglicherweise zelluläre Konnektivität in die Macs integrieren könnte, ähnlich wie beim iPhone 16e mit C1-Chip oder beim iPhone Air mit C1X-Chip.

Historischer Präzedenzfall?

Eine zweimalige Aktualisierung des MacBook Pro innerhalb eines Jahres wäre kein Novum für Apple. Im Jahr 2023 brachte das Unternehmen bereits die M2 Pro und M2 Max Modelle im Januar auf den Markt, gefolgt von den M3 Pro und M3 Max Modellen im Oktober desselben Jahres.

Preisliche Auswirkungen

Die umfangreichen Verbesserungen der redesignten Modelle werden sich voraussichtlich auch im Preis niederschlagen. Gurman zufolge könnten die Preise um einige hundert US-Dollar steigen. Die günstigeren MacBook-Modelle werden diese Neuerungen beim ersten Durchlauf wahrscheinlich nicht erhalten.

Weitere geplante Produktaktualisierungen

Neben den MacBook Pro Modellen plant Apple für die erste Jahreshälfte 2026 auch Aktualisierungen weiterer Produkte. Das MacBook Air soll den M5-Chip erhalten, während das Mac Studio mit den leistungsstärkeren M5 Max und M5 Ultra Chips ausgestattet werden könnte.

Auch ein neues Studio Display ist in Arbeit. Zu den gemunkelten Features gehören Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, ProMotion-Unterstützung für Bildwiederholraten bis zu 120 Hertz, HDR-Unterstützung sowie ein A19 oder A19 Pro Chip. Das Gerät wurde möglicherweise bereits in einer chinesischen Regulierungsdatenbank gesichtet.

Zudem arbeitet Apple laut Gurman an einem kostengünstigeren MacBook mit einem iPhone-Chip sowie an einem aktualisierten Mac mini. Das günstigere MacBook soll voraussichtlich mit einer Version des A18 Pro Chips aus dem iPhone 16 Pro betrieben werden.

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