Apple plant offenbar für das kommende Jahr ein Update des MacBook Neo. Laut dem taiwanesischen Technik-Kolumnisten und ehemaligen Bloomberg-Reporter Tim Culpan soll das Budget-Notebook dann mit dem A19 Pro Chip ausgestattet werden – jenem Prozessor, der auch im iPhone 17 Pro zum Einsatz kommt.
- Apple plant MacBook Neo mit A19 Pro Chip und 12 Gigabyte RAM für nächstes Jahr.
- Das aktuelle Modell mit A18 Pro verkauft sich besser als erwartet und könnte bald knapp werden.
- Die GPU bleibt bei fünf Kernen, während das iPhone 17 Pro sechs GPU-Kerne hat.
Mehr Arbeitsspeicher für das MacBook Neo
Die wichtigste Neuerung des kommenden MacBook Neo dürfte der erhöhte Arbeitsspeicher sein. Während das aktuelle Modell mit dem A18 Pro Chip nur über acht Gigabyte RAM verfügt, soll die nächste Generation 12 Gigabyte Unified Memory bieten. Dies entspricht der RAM-Ausstattung des A19 Pro im iPhone 17 Pro.
Bei der Grafikeinheit plant Apple jedoch keine Veränderung. Statt der sechs GPU-Kerne des iPhone 17 Pro soll im MacBook Neo eine „gebinnte“ Version mit fünf GPU-Kernen zum Einsatz kommen – genau wie beim aktuellen Modell. Diese Praxis, bei der Apple leicht fehlerhafte oder weniger leistungsstarke Chips in günstigeren Produkten verbaut, ist in der Branche durchaus üblich.
Beim Binning nutzt Apple Prozessoren, die im Herstellungsprozess nicht die volle Leistung erreichen, für günstigere Produkte. Statt diese Chips zu entsorgen, deaktiviert Apple fehlerhafte oder weniger leistungsstarke Komponenten – etwa einzelne GPU-Kerne. So entstehen kostengünstigere Chip-Varianten, die perfekt für Budget-Geräte wie das MacBook Neo geeignet sind.
Erfolg führt zu Lieferengpässen
Das im März dieses Jahres vorgestellte MacBook Neo entwickelt sich offenbar zu einem Verkaufsschlager. Laut einem separaten Bericht von DigiTimes wird das Notebook in China und Vietnam produziert. Apple führt derzeit Gespräche mit Zulieferern, um die Produktion zu erhöhen, da die Verkaufszahlen die Erwartungen übertroffen haben.
Allerdings steht das Unternehmen aus Cupertino vor einem Dilemma: Die Nachfrage nach dem aktuellen Modell ist so hoch, dass Apple möglicherweise bald mit Lieferengpässen konfrontiert werden könnte – und das noch bevor das Update mit dem A19 Pro Chip auf den Markt kommt.
Das MacBook Neo im Überblick
Das aktuelle MacBook Neo startete zu einem Einstiegspreis von 699 Euro und positioniert sich damit als günstigste Mac-Option. Es verfügt über ein 13-Zoll-Display, den A18 Pro Chip mit acht Gigabyte RAM und ist in den Farben Silber, Indigo, Blush und Citrus erhältlich. Die farbigen Ausführungen erstrecken sich auch auf das Magic Keyboard in helleren Tönen.
Mit einem Gewicht von 1,2 Kilogramm ist das MacBook Neo genauso schwer wie das MacBook Air. Es bietet zwei USB-C-Anschlüsse, einen Kopfhöreranschluss, eine 1080p-Kamera, zwei Mikrofone und zwei Lautsprecher mit Spatial Audio. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit bis zu 16 Stunden an.
Wann kommt das neue Modell?
Einen konkreten Veröffentlichungstermin für das MacBook Neo mit A19 Pro Chip nannte Culpan nicht. Da Apple das aktuelle Modell Anfang März dieses Jahres vorstellte, erscheint ein ähnlicher Zeitraum im Jahr 2027 als wahrscheinlich. Die Information von Culpan basiert auf Quellen aus der Lieferkette in Asien und gilt als verlässlich – was aus einer Vermutung nun ein offizielles Gerücht macht.









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Gibt es hier auch Leser die nicht ausschließlich begeistert und fasziniert von Apple sind? Also sachliche Kritiker des Öko-Systems (Goldener Käfig), der Hardware Obsoleszenz, der Update Politik und der überteuerten Preise und den damit verbunden Upsellings?
Ich finde es gut, dass Du die weniger glänzenden Seiten angesprochen hast. Apples Integration ist stark, aber Themen wie Ökosystem‑Bindung, Reparierbarkeit, Supportzyklen und Upselling bleiben reale Kritikpunkte.
Beim „goldenen Käfig“ bin ich mir inzwischen nicht immer sicher, ob er nicht eher eine gut gepolsterte Gummizelle ist.
Am Ende wirkt die Wahl oft wie Pest oder Cholera – wirklich frei wird man erst, wenn man sich Stück für Stück aus diesen Ökosystemen herauslöst und eigene, unabhängige Strukturen aufbaut.
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