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Das „klein, aber oho“-Update

MacBook Air und MacBook Pro: Apple überrascht mit neuen Modellen

Bereits das gesamte erste Halbjahr überraschte Apple immer wieder mit neuen Produkten. Im März stellte das Unternehmen fast eine Woche lang jeden Tag neue Geräte vor – und sorgte für Angstschweiß in der Redaktion. Anscheinend hat man Gefallen an überraschenden Updates gefunden und lanciert nun Aktualisierungen zum MacBook Pro und MacBook Air. Letzteres wurde erst im letzten Oktober umfassend aktualisiert. Nun folgen weitere Neuerungen – und neue Preise.

MacBook Air 2019: Das ist neu

Nach langer Wartephase stellte Apple Ende letzten Jahres endlich ein neues MacBook Air mit neuester Technologie vor. Nun fiel der Updatezyklus deutlich kürzer aus. Anders als gewöhnlich gab es dabei keine Leistungssteigerung durch neue Prozessoren. Vielmehr setzt auch das neue Modell auf den bisherigen 1,6 GHz Dual-Core Intel Core i5 und verbaut auch weiterhin nur maximal 16-GB-Arbeitsspeicher. Gleichzeitig strich Apple die Speicherplatzoption mit 1,5 TB, sodass Ihnen ab sofort nur noch 1 TB als größte Speicherkapazität bereitsteht. 

Die echten Neuerungen sind an anderer Stelle zu finden. So überarbeitete Apple das Display leicht und fügte ihm die True-Tone-Technologie hinzu. Dadurch passt es sich nun nicht mehr nur an die Umgebungshelligkeit, sondern auch an die Lichttemperatur an, um ein natürlicheres Bild darzustellen. 

Zusätzlich bietet das neuen MacBook Air auch das neueste Butterfly-Keyboard, welches auch in den kürzlich aktualisieren Pro-Modellen zum Einsatz kommt. Apple verspricht hier eine höhere Stabilität und eine geringere Fehleranfälligkeit als bei den älteren Generationen. 

Während sich die tatsächlichen Neuerungen im überschaubaren Rahmen befinden, nutzte Apple die Gelegenheit und senkte den Preis um 100 Euro. Damit startet das Einsteiger-Modell nun bei 1.250 Euro. 

Auf einen Blick: Das ist neu beim MacBook Air

  • Verbessertes Butterfly-Keyboard
  • Jetzt mit True-Tone-Display​
  • Speicheroption 1,5 TB weggefallen
  • Günstigerer Preis

Das ist das neue MacBook Pro (Mitte 2019)

Das „kleine“ MacBook Pro mit 13-Zoll-Display hat Apple deutlich aufgewertet. Das Einsteiger-Modell für 1500 Euro erhält den aktuellen Quad-Core-Intel-Prozessor der 8. Generation mit 1,4 GHz – Apple verspricht dem Anwender vollmundig die doppelte Leistung. Zuvor besaß das Basismodell nämlich noch einen Intel-Dual-Core-Prozessor mit 2,4 GHz.

Außerdem verfügt nun auch das günstigste MacBook Pro über den T2-Sicherheitschip, der als Coprozessor Sicherheitsaufgaben wie der Verschlüsselung verwaltet und zudem auch „Hey Siri“ am Mac erlaubt. Der Chip ermöglicht zudem das Entsperren Ihres Laptops mithilfe von Touch ID. Apple integrierte den Fingerabdrucksensor nun gemeinsam mit der Touch Bar, die Sie durch häufig verwendete Befehle und Shortcuts unterstützt. Damit ist ab sofort auch kein MacBook Pro ohne Touch Bar mehr erhältlich. 

Am meisten dürfen sich Käufer des Einsteiger-Modells aber auf den Wechsel auf das True-Tone-Display freuen. Grundsätzlich ändert dies nichts an der Größe, Farbtreue oder Auflösung des 13,3-Zoll-Displays. Vielmehr sorgt die Technologie dafür, dass sich die Displayfarbe kontinuierlich an Ihr Umgebungslicht (Helligkeit und Farbtemperatur) anpasst und damit augenschonender ist. Genauso erfreulich ist jedoch auch, dass Apple keine Preiserhöhung vorgenommen hat und damit den Einstiegspreis für die Pro-Modelle weiterhin bei 1.500 Euro ansetzt.

Auf einen Blick: Das ist neu beim MacBook Pro

  • Neuester Intel-Quad-Core-Prozessor der 8. Generation
  • Alle MacBook Pro nur noch mit Touch Bar und Touch ID erhältlich
  • Einsteiger-Modell jetzt mit True-Tone-Display
  • T2-Sicherheitschip integriert
  • Günstigerer Einstieg

Aus für das 12-Zoll-MacBook

Erst im Jahr 2015 führte Apple das MacBook mit 12-Zoll-Retina-Display ein und schaffte Konkurrenz für das MacBook Air. Die geringe Leistung kompensierte das kompakte Gerät durch seine hohe Mobilität, die Apple durch geringe Abmessungen und ein Gewicht von unter einem Kilogramm ermöglichte. Mit der Überarbeitung des MacBook Air im vergangenen Jahr kamen Zweifel an der Daseinsberechtigung des kleinsten Mac-Modells auf. Der hohe Preis war ebenfalls nicht förderlich. Mit der Aktualisierungen der beiden 13-Zoll-Laptops entfernte Apple gleichzeitig auch das 12-Zoll-MacBook und setzte damit dem innovativsten Mac der vergangenen Jahre ein jähes Ende. Benjamin Otterstein

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"Nach knapp mehr als einem halben Jahr gibt es für das Air nun auch die neuen Dual-Core Intel Core i5 Prozessoren der achten Generation. Diese werden von der integrierten Grafikeinheit Intel UHD Graphics 617 unterstützt."

Nein. Der Prozessor (mitsamt der integrierten Grafik) ist unverändert vom 2018er Modell.

Das TrueTone-Display gabs bereits 2018... ;)

Scheinbar oder anscheinend?