Trotz gesenkter Mehrwertsteuer

iPad-Reparaturen werden teurer

Wer sein iPad außerhalb der Garantiezeit reparieren lassen muss, zahlt nun bei Apple mehr als bislang. Der Konzern hat die Preise für die iPad-Reparatur angehoben, wenn auch nur leicht.

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Das gilt für alle Reparaturen, die von Apple selbst durchgeführt werden, und zwar für alle Reparatur- oder Austauschleistungen für iPad, iPad Air und iPad Pro. Beim iPad mini bleibt, wie es den Anschein hat, noch alles beim Alten. Auch die Preise für einen Akku-Austausch bleiben wie gehabt.

Die neuen Preise hat Apple jetzt auf der Support-Webseite veröffentlicht, sie gelten ab sofort.

Die Preise der Partner und Serviceprovider können davon abweichen, den Partnern bleibt es selbst überlassen. Bei Apple zumindest gilt jetzt bei nahezu allen iPad-Modellen eine Verteuerung zwischen neun und 15 Euro für die sogenannte Gebühr für Serviceleistungen außerhalb der Garantiezeit. Diese Preise liegen je nach Modell zwischen 215,33 Euro (iPad mini) und 692,98 Euro (iPad Pro 12,9 Zoll, vierte Generation). Einige Geräte - beziehungsweise die ersten drei vorgestellten iPad-Generationen der Jahre 2010 bis 2012 werden von Apple nicht mehr repariert oder ausgetauscht.

Die Preise für die Apple Care+ Selbstbeteiligung ist nicht angetastet worden. Hat man aber weder Apple Care+ noch die gesetzliche Garantie, zahlt man bei Apple ab sofort mehr als bislang. Alle Einzelheiten dazu findet ihr beim Apple-Support auf der iPad-Serviceseite.

iPad-Reparatur und die Mehrwertsteuer

Bei den Reparaturpreisen hat Apple übrigens wie bei allen Hardwarepreisen die reduzierte Mehrwertsteuer an die Nutzer weitergegeben. Man zahlt also nur 16 Prozent Mehrwertsteuer derzeit - infolgedessen werden ab dem 1. Januar 2021 die Preise noch einmal leicht steigen.

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