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CES 2016

Fitbit Blaze gegen Apple Watch - und die Börse straft den Hersteller ab

Mit der stylischen Fitnessuhr Fitbit Blaze will der Hersteller Apple Paroli bieten. Die Uhr soll Fitness und Style verbinden, besitzt ein farbiges Touchscreen-Display und informiert über Anrufe, SMS und Kalenderereignisse auf dem Smartphone. Doch als Fitbit die Uhr vorstellte, sank der Aktienkurs teilweise um mehr als 12 Prozent.

Die Fitbit Blaze ist gegen die Apple Watch und Android-Wear-Uhren positioniert: Ein hübsches Metallgehäuse, ein farbiger Touchscreen und Benachrichtigungsfunktionen sollen die Zielgruppe der Freizeitsportler anlocken.


Die Armbänder der Uhr sind austauschbar und mit einer Akkulaufzeit von 5 Tagen schlägt sie zumindest auf dem Papier die Apple Watch und auch die meisten Android-Wear-Modelle um Längen. Für die Uhr werden vom Hersteller Armbänder aus Leder, Edelstahl und Kunststoff angeboten.

Die Uhr kann den Puls messen und verfügt über Bewegungssensoren. Auf dem Bildschirm sollen sogenannte On-Screen-Workouts Übungsanleitungen und animierte Bilder für das Workout des Träger anzeigen. Die Übungen beinhalten ein Warm Up (acht Minuten), ein sieben Minuten Workout, und zehn Minuten Bauchtraining. Jedes Training ist kostenlos und kann jederzeit ohne App oder Smartphone aufgerufen werden.

Die Funktion Connected GPS benötigt allerdings ein Smartphone, denn einen Sat-Empfänger besitzt die Uhr nicht. Die Auswertung erlaubt es nicht nur die Route sondern auch die Geschwindigkeit und die Höhenmeter darzustellen.

Die Uhr soll selbstständig erkennen, welcher Sport ausgeübt wird. Sie kann dabei Aktivitäten wie Radfahren, Wandern und Laufen und Cardio-Trainingseinheiten wie Zumba oder Cardio-Kickboxen und andere Sportarten wie Tennis, Basketball und Fußball erkennen. Auch ein automatischer Schlaf-Tracker ist eingebaut.

Eines gibt es bei der Uhr aber nicht: Apps lassen sich nicht aufspielen. Dafür zeigt die Uhr Benachrichtigungen an, die vom Smartphone über Bluetooth übermittelt werden. Die Uhr unterscheidet zwischen Anrufen, Textbenachrichtigungen und Kalenderereignissen. Auch ein Vibrationsalarm wurde integriert. Zudem kann die Uhr die Musikwiedergabe und Lautstärke des verbundenen Smartphones steuern.

Die Börse nahm die Ankündigung der Fitness-Uhr nicht gut an. Der US-Börsenkurs von Fitbit sank um mehr als 12 Prozent.

Fitbit Blaze ist mit iOS, Android und Windows-Mobilgeräten kompatibel und soll 230 Euro kosten. Ab März 2016 soll die Uhr in Deutschland verfügbar sein.

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