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Delisting im Regulierten Markt

Apple zieht Aktie aus Frankfurter Börse zurück [Upd.]

Am gestrigen Dienstag hat der Apple-Vorstand beschlossen, die Zulassung der Apple-Aktie für den regulierten Markt an der Frankfurter Börse zu widerrufen. Nach der nunmehr erfolgten Information der Finanzmärkte kann die Aktie damit innerhalb von sechs Monaten vom Frankfurter Parkett verschwinden. Anleger sind verunsichert: Was bedeutet dieser Schritt für den AAPL-Posten im Aktien-Portfolio?

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Der Börsenrückzug beschränkt sich Angaben Apples zufolge auf den Regulierten Markt in Frankfurt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge bleibt die Aktie damit über den so genannten Freiverkehr (Open Market) weiterhin in Deutschland handelbar und kann über die meisten Wertpapierhandelsplätze ge- und verkauft werden. Auch bleibt das Unternehmen mit seinen Aktien weiter im NASDAQ, der US-amerikanischen Börse, geführt, so dass auch deutsche Anleger im US-Markt das Apple-Wertpapier handeln können. Zahlreiche Online-Trading-Plattformen unterstützen auch in Deutschland den Handel an US-Börsen.

Herbst-Angebot

Zwar gab das Unternehmen für den Börsenrückzug (engl. Delisting) vom Regulierten Markt in Frankfurt keine Gründe an, doch sind für Apple mit diesem Schritt mehrere Vorteile verbunden: Jahresberichte und zahlreiche andere öffentlich-rechtliche Informations- und Veröffentlichungspflichten fallen jedenfalls in Bezug auf den deutschen Aktienmarkt weg. Auch wird sich die Wertentwicklung der Aktie künftig vornehmlich am NASDAQ-Wert ermitteln, so dass eine eigenständige Bedeutung des Handelsplatzes Deutschland schwindet.

[Update, 13.54 Uhr] Apple-Unternehmenssprecher Alan Hely gab gegenüber maclife.de an, man wolle zu den Gründen für diesen Schritt keine Stellung nehmen. "Deutsche Aktionäre können die Aktie jedoch jederzeit über NASDAQ kaufen- und verkaufen", versicherte er: "Sie wird global weiter gehandelt."

Maclife.de wird Sie über die Entwicklungen weiter auf dem Laufenden halten und an dieser Stelle Updates veröffentlichen. 

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