Gerard Williams III, der bis Februar 2019 bei Apple gearbeitet hat, könnte erhebliche Schwierigkeiten bekommen. Apple vertritt die Auffassung, dass Williams bereits Mitarbeiter abwarb, als er als Ingenieur noch für Apple tätig war. Und es existiert ein weiterer Vorwurf: Williams soll im Angestelltenverhältnis bereits das Startup Nuvia geplant haben.
Williams wehrt sich gegen die Vorwürfe und beschuldigt Apple, ihn ausspioniert zu haben. Außerdem dreht er den Spieß um: Apple habe in seiner Firma Mitarbeiter abgeworben.
Laut Bloomberg behaupt Williams, dass Apple seine Mitarbeiter daran hindern würde, sich selbstständig zu machen. Er beschuldigt Apple weiterhin, Mitarbeiter „unzulässigerweise davon abzuhalten, auch nur vorläufige Vorbereitungen zur Gründung eines neuen Unternehmens zu treffen – sei es nun wettbewerbsfähig oder nicht“.
Ob der Streit vor Gericht geht, ist noch nicht absehbar.
Williams führt ARM-Designteam bei Apple
Williams führte das Designteam der ARM-Prozessor-Kerne für die Apple-eigenen Chips der A-Serie. Besonderes Highlight seiner Karriere dürfte die Entwicklung des A7 gewesen sein. Es handelt sich dabei um den ersten 64-Bit-Prozessor im Smartphone-Bereich, er kam im iPhone 5s zum Einsatz. Apple hat seitdem noch viele weitere Generationen der A-Serie in iOS-Geräte verbaut – und an jeder Entwicklung arbeitete Williams mit.
In jüngster Zeit beschäftigte sich Williams außer mit Prozessorkernen auch mit weiteren Komponenten auf Apples System-on-Chip. Diese neuen Aufgaben kamen dazu, als der SoC-Architekt Manu Gulati 2017 kündigte und zu Google wechselte.




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Die Kerntechnologie stammt aber von ARM aus England
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.