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Schlag auf Schlag

Apple veröffentlicht iOS 26.6.1, iPadOS 26.6.1 und macOS Tahoe 26.6.2

Apple hat neue Sicherheitsupdates für iPhone, iPad, Mac und Vision Pro veröffentlicht. iOS 26.6.1 und iPadOS 26.6.1 beheben unter anderem Schwachstellen in WebKit, dem Kernel und der Bildverarbeitung. Auch ältere Geräte erhalten ein Update.

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Apple verteilt seit dem 17. August 2026 mehrere neue Sicherheitsupdates. Für aktuelle iPhones und iPads stehen iOS 26.6.1 und iPadOS 26.6.1 bereit, Macs mit macOS Tahoe erhalten Version 26.6.2. Hinzu kommen visionOS 26.6.1 sowie iOS 18.7.10 und iPadOS 18.7.10 für ältere Geräte.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Apple veröffentlicht iOS 26.6.1 und iPadOS 26.6.1
  • Mehrere Sicherheitslücken in WebKit, Kernel und ImageIO werden geschlossen
  • macOS Tahoe 26.6.2 und visionOS 26.6.1 stehen ebenfalls bereit
  • Ältere Geräte erhalten iOS 18.7.10 beziehungsweise iPadOS 18.7.10
  • Die Updates bringen keine neuen Funktionen

Keine neuen Funktionen, dafür zahlreiche Sicherheitskorrekturen

Bei iOS 26.6.1 und iPadOS 26.6.1 handelt es sich um reine Sicherheitsupdates. Apple schreibt in einem Support-Dokument, dass die enthaltenen Korrekturen zuvor bereits über die Betaversionen von iOS 27 und iPadOS 27 verfügbar waren.

Zu den behobenen Problemen gehören mehrere Schwachstellen in WebKit. Manipulierte Webinhalte konnten unter anderem Speicherfehler auslösen, Safari zum Absturz bringen oder in bestimmten Fällen zur Offenlegung sensibler Daten führen.

WebKit erklärt!

WebKit ist die von Apple verwendete Browser-Engine hinter Safari und zahlreichen anderen Apps, die Webinhalte darstellen. Sicherheitslücken in WebKit können deshalb nicht nur den Browser selbst betreffen, sondern auch andere Anwendungen, die Webseiten oder HTML-Inhalte anzeigen.

Apple korrigiert außerdem mehrere Fehler im Kernel. Eine Schwachstelle konnte es Apps ermöglichen, Kernel-Speicher auszulesen, eine weitere konnte zu einer Beschädigung des Kernel-Speichers führen. Ein entfernter Angreifer konnte über einen weiteren Fehler einen unerwarteten Systemabbruch verursachen.

Auch die Verarbeitung von Bildern war betroffen. Eine Schwachstelle in ImageIO konnte beim Verarbeiten eines Bildes zur Ausführung beliebigen Codes führen. Apple nennt darüber hinaus einen Fehler in der Audio-Komponente, durch den Apps sensible Nutzerdaten preisgeben konnten.

iPhone-spezifische Lücke betrifft IPSec

Eine weitere Sicherheitskorrektur betrifft die Telefonie-Komponente des iPhone. Ein Angreifer mit einer privilegierten Position im Netzwerk konnte unter bestimmten Umständen die IPSec-Authentifizierung umgehen und Netzwerkverkehr abfangen. Apple gibt an, den Fehler durch ein verbessertes Zustandsmanagement behoben zu haben.

iOS 26.6.1 steht für das iPhone 11 und neuer zur Verfügung. Bei den iPads unterstützt Apple unter anderem das iPad Pro ab der dritten Generation des 12,9-Zoll-Modells beziehungsweise ab der ersten Generation des 11-Zoll-Modells, das iPad Air ab der dritten Generation, das iPad ab der achten Generation und das iPad mini ab der fünften Generation.

Updates auch für ältere iPhones und Macs

Apple stellt parallel iOS 18.7.10 und iPadOS 18.7.10 bereit. Diese Versionen sind für das iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR sowie das iPad der siebten Generation vorgesehen. Auch hier handelt es sich um ein umfangreiches Sicherheitsupdate.

Auf dem Mac erscheint macOS Tahoe 26.6.2. Das Update enthält Sicherheitskorrekturen, die laut Apple zuvor bereits in der Beta von macOS Golden Gate 27 enthalten waren. Betroffen sind unter anderem WebKit, ImageIO und der Kernel.

Für die Apple Vision Pro steht zudem visionOS 26.6.1 bereit. Apple führt die Version bereits als aktuelles Sicherheitsupdate, detaillierte Angaben zu den enthaltenen Korrekturen liegen derzeit jedoch noch nicht vor.

Wer ein unterstütztes Apple-Gerät nutzt, sollte die Aktualisierung zeitnah installieren. Gerade bei Sicherheitsupdates ohne neue Funktionen gibt es wenig Grund, eine Installation länger aufzuschieben.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Neue Funktionen liefern die Updates nicht, sicherheitstechnisch sind sie dennoch relevant. Apple schließt Schwachstellen in zentralen Systemkomponenten wie WebKit, dem Kernel und der Bildverarbeitung. Nutzer unterstützter Geräte sollten die Aktualisierung daher zeitnah einspielen.