Schulbezirk investiert 11 Millionen Dollar in iPads und MacBook Neo
Ein Schulbezirk im US-Bundesstaat Texas will seine bisherige Chromebook-Flotte weitgehend durch Geräte von Apple ersetzen. Der Verwaltungsrat des Beaumont Independent School District hat einem vierjährigen Leasingvertrag über rund 11,19 Millionen US-Dollar zugestimmt. Insgesamt sollen 14.585 Geräte für Schüler und Lehrkräfte angeschafft werden.
- Schulbezirk in Texas bestellt 14.585 Apple-Geräte
- 4.085 iPads sind für jüngere Schüler vorgesehen
- 10.500 MacBook Neo gehen an Schüler und Lehrkräfte
- Der Vierjahresvertrag kostet rund 11,19 Millionen US-Dollar
- Alte Chromebooks verursachten zuletzt hohe Reparatur- und Supportkosten
Wie das Beaumont Enterprise berichtet, entfallen davon 4.085 iPads auf Kinder von der Vorschule bis zur zweiten Klasse. Schüler der dritten bis zwölften Klasse sollen insgesamt 9.500 MacBook Neo erhalten. Weitere 1.000 MacBook Neo sind für Lehrkräfte vorgesehen.
MacBook Neo ersetzt Chromebooks ab der dritten Klasse
Das MacBook Neo ist Apples vergleichsweise günstiges Notebook-Modell und soll im Schulbezirk künftig einen großen Teil der bisherigen Chromebook-Flotte ersetzen.
Das MacBook Neo ist ein günstigeres Notebook-Modell von Apple. Im Beaumont Independent School District soll es ab der dritten Klasse zum Einsatz kommen und dort einen großen Teil der bisher verwendeten Chromebooks ersetzen.
Nach Angaben des Schulbezirks sind viele der aktuell eingesetzten Chromebooks inzwischen mehr als fünf Jahre alt. 63 Prozent der vorhandenen Geräte hätten ihre empfohlene Nutzungsdauer überschritten. Insgesamt seien derzeit 7.302 Geräte nicht für Schüler verfügbar.
Auch der Wartungsaufwand ist dem Bericht zufolge gestiegen. Seit Januar 2025 beziehungsweise im Schuljahr 2025/26 seien rund 469.576 US-Dollar für Reparaturen, Arbeitszeit der IT-Abteilung und Überstunden angefallen. Allein im vergangenen Jahr habe der Bezirk 6.642 Reparaturen durchgeführt.
Apple-Geräte gegen Lenovo und Asus verglichen
Vor der Entscheidung verglich der Schulbezirk das MacBook Neo mit Geräten von Lenovo und Asus. Bewertet wurden unter anderem Anschaffungskosten, Restwert, Rückkaufmöglichkeiten, Reparatur- und Garantiebedingungen sowie die Geräteverwaltung.
Nach Einschätzung des Bezirks bot das MacBook Neo unter den geprüften Geräten die beste Kombination aus Leistung und Zuverlässigkeit. Hinzu kamen die Finanzierungskonditionen: Für die MacBooks sollen keine Finanzierungszinsen anfallen, während für die iPads ein Zinssatz von 0,99 Prozent vorgesehen ist.
Auch AppleCare+ spielte bei der Entscheidung eine Rolle. Die IT-Abteilung des Schulbezirks soll sich zudem von Apple autorisieren lassen können, Displays, Akkus und Tastaturen selbst zu reparieren. Dadurch könnten Ausfallzeiten der Geräte reduziert werden.
Schulbezirk erwartet höheren Restwert
Ein weiterer Faktor ist der erwartete Wiederverkaufswert. Nach Angaben des Bezirks könnten externe Großabnehmer am Ende der Nutzungsdauer zwischen 180 und 250 US-Dollar pro MacBook Neo zahlen. Für die derzeit eingesetzten Chromebooks werde dagegen mit höchstens 10 US-Dollar pro Gerät gerechnet.
Die jährlichen Kosten des Leasingvertrags liegen bei rund 2,8 Millionen US-Dollar. Nach Ablauf der vier Jahre will der Schulbezirk den Zustand der Geräte erneut prüfen. Sind sie weiterhin ausreichend gut erhalten, könnte ein weiterer Austausch verschoben werden.









