Apple steigt wohl in Social Media Bereich ein: Path wird Teil der Nachrichten-App

Kaum sind die Gerüchte und Spekulationen rund um das iPhone und die iWatch beziehungsweise Apple Watch verstummt, brodeln schon die nächsten hoch. In diesem Fall ist das Gerücht zwar nicht so spektakulär wie bei den gestern vorgestellten Produkten, doch da sich die vermeintliche Übernahme von Path auf die Nachrichten-App auswirken könnte, eine wichtige Neuerung im iOS-Bereich. Wie sich das äußert, wird sich dann erst noch zeigen.

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Nachdem sich die volle Medien- und Zuschaueraufmerksamkeit auf das iPhone 6, die Apple Watch, den Bezahldienst Apple Pay konzentrierte, trug sich auch abseits der gestrigen Keynote einiges bei Apple zu. Wie Pandodaily berichtet, möchte Apple nun ebenfalls in den Social-Media-Bereich vordringen. Hierfür, so das Magazin unter Berufung gut vernetzten Quelle im Ingenieurs-Team von Apple, plant das Unternehmen das Soziale Netzwerk Path zu übernehmen.

„Es ist so gut wie durch, wenn nicht sogar schon unterschrieben, also im Grunde genommen fest abgemacht.“ – Anonyme Quelle

Sollte dieser Deal wirklich zustande kommen, wäre das ein neuer Versuch von Apple, sich auf diesem Gebiet vorzubreiten. In der Vergangenheit floppte Apples Soziales Netzwerk Ping. Was vom Path und seinem Team nach der Übernahme übrig bleibt, ist schwer zu sagen. Vermutlich nicht viel, denn Apple wird es wohl in seine frisch aufpolierte Message-App integrieren. Im Gegensatz zu Facebook und seiner Übernahme, wir der Deal wohl weiter unter den exorbitanten Preise von – in diesem Fall – 3 Milliarden US-Dollar liegen.

Dass Apple für die wohl deutlich geringen Kosten auch nur das auf Platz 177 eingestufte Soziale Netzwerk erhält, scheint das Unternehmen nicht zu stören. Insofern wird Apple wohl kein Interesse daran haben, es zu einem Facebook-Konkurrenten heranzuzüchten, sondern ist vermutlich vielmehr an der technischen Infrastruktur interessiert. Diese Vermutung geht wiederum mit der Integration in die Nachrichten-App einher. Apple wäre allerdings nicht das erste Unternehmen, dem der Eintritt in die Welt der Sozialen Netzwerke missglückt ist. Google hat ein ähnliches Problem mit seinem Netzwerk Google+. Aber auch Google hat dies scheinbar bemerkt und somit die Infrastruktur mit Gmail, Hangouts und anderen seiner Dienste gekoppelt, um wenigstens eine sinnvollen Nutzen daraus zu ziehen. 

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