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Baumkrieg

Apple Park ist ein Eldorado für Baumschulen

Der Apple Campus 2 (Apple Park) im kalifornischen Cupertino wird mit einem umfangreichen Landschaftspark versehen. Apple kauft dafür mehrere tausend Bäume. So viele, dass andere Käufer leer ausgehen.

In Kalifornien ist ein Baumkrieg ausgebrochen. Durch die große Zahl von Bäumen, die Apple für den Apple Park kauft, gibt es für andere Interessenten kaum noch genügend Exemplare in den Baumschulen. Nun berichtet Quartz von den Landschaftsgärtnern Patrick Trollip und Adam Greenspan, die die gesamte Pazifikküste der USA nach Bäumen abkämmen um sie zu reservieren, bevor Apple zuschlägt.

Es scheint nicht leicht zu sein, im Baumhandel gegen Apple zu bestehen, wie der San Francisco Chronicle berichtet. Für sein neues Hauptquartier hat das Unternehmen schon 3.000 Bäume gekauft. Die beiden Landschaftsarchitekten haben in Sunol ein 4 Hektar großes Stück Land gepachtet, wo sie "ihre" Bäume aufziehen. In der gleichen Stadt hat auch Apple seine Baumschulen, die das Unternehmen Valley Crest betreibt. Der größte Teil wird aber in einer Baumschule in Farmington aufgezogen.

Apple will nicht einfach nur Jungpflanzen auf seinem Gelände pflanzen und warten, bis sie größer werden sondern offenbar gleich vom Start weg einen kleinen Wald anpflanzen.

800 Bäume, die zuvor auf dem Gelände der Baustelle standen, wurden ausgegraben und am Rande des riesigen Geländes wieder eingepflanzt.

Auf seiner Website schreibt Apple, dass insgesamt rund 9.000 Bäumen gepflanzt werden sollen, von denen viele einheimische Sorten wie Eichen sein sollen. Das Gebäude selbst soll autark sein und mit Solarzellen bestückt seinen eigenen Strom generieren. Selbst den Bauschutt der abgerissenen Gebäude will Apple zu 95 Prozent wiederverwerten.

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