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Apple Smart Home

„HomePad“: Apples Smart-Home-Display könnte sich an der Apple Watch orientieren

Apple arbeitet offenbar weiter an einem Smart-Home-Gerät mit Display. Hinweise in der Beta von macOS 26.7 deuten nun darauf hin, dass sich dessen Oberfläche teilweise an der Apple Watch orientieren könnte.

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Neue Hinweise in Apples eigener Software liefern Details zu einem bislang nicht angekündigten Smart-Home-Gerät mit Display. Wie der frühere 9to5Mac-Redakteur Filipe Espósito bei Engadget berichtet, enthält die aktuelle Beta von macOS 26.7 mehrere Verweise auf eine neue „HomeAccessory“-Hardware und deren Benutzeroberfläche.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Code in macOS 26.7 enthält neue Hinweise auf Apples geplantes Smart-Home-Display
  • Die Oberfläche könnte anpassbare „Faces“ ähnlich der Apple Watch bieten
  • Widgets und Smart Stacks sollen unterstützt werden
  • Persönliche Inhalte könnten nur bei einem iPhone in der Nähe erscheinen
  • Im Code findet sich auch ein Hinweis auf eine wandmontierte Variante

Besonders auffällig sind dem Bericht zufolge die Begriffe „Faces“ und „Face Gallery“. Sie sprechen dafür, dass Nutzer auf dem Display unterschiedliche Ansichten auswählen und anpassen können – ähnlich den Zifferblättern einer Apple Watch. Apple selbst hat ein entsprechendes Produkt bislang nicht angekündigt.

Die Ansichten sollen sich laut den Code-Funden mit verschiedenen Widgets bestücken lassen. Auch Smart Stacks werden offenbar unterstützt. Dabei handelt es sich um Widget-Stapel, deren angezeigte Inhalte sich abhängig von Situation und Tageszeit verändern können.

Smart Stacks erklärt!

Smart Stacks sind Stapel mehrerer Widgets, zwischen denen das System automatisch wechseln kann. Welche Informationen angezeigt werden, kann sich beispielsweise nach Tageszeit oder Nutzungssituation richten. Apple verwendet das Konzept bereits auf eigenen Geräten.

Persönliche Inhalte nur mit iPhone in der Nähe

Der Code deutet außerdem auf eine Datenschutzfunktion hin. Persönliche Informationen in Widgets sollen demnach nur angezeigt werden, wenn sich das iPhone des jeweiligen Nutzers in der Nähe befindet. Damit könnte verhindert werden, dass sensible Inhalte dauerhaft für andere Personen im Haushalt sichtbar sind.

Auch Widgets von iPhone-Apps sollen sich offenbar auf dem Gerät verwenden lassen. Espósito vergleicht die Funktionsweise mit der Möglichkeit, iPhone-Widgets per Handoff auf einem Mac einzubinden. Hinweise gibt es darüber hinaus auf Unterstützung für Siri mit KI-Funktionen sowie App Intents.

Variante für die Wand taucht im Code auf

Weitere Einträge liefern Hinweise auf unterschiedliche Ausführungen des Geräts. Neben „HomeAccessory“ findet sich in der macOS-Beta laut Bericht auch die Bezeichnung „HomeAccessory_wall“. Das spricht für eine Variante, die sich an einer Wand montieren lässt.

Frühere Berichte hatten bereits über verschiedene Ausführungen eines Apple-Smart-Home-Displays spekuliert. Eine davon könnte mit einem Lautsprecher beziehungsweise einer Basis kombiniert werden, während eine zweite Version für die Wand vorgesehen wäre. Wie das fertige Produkt aussehen wird, lässt sich aus den aktuellen Code-Funden allerdings nicht ableiten.

Engadget hat in derselben Beta zudem Hinweise auf weitere bislang unveröffentlichte Apple-Produkte entdeckt. Dazu zählt unter anderem ein Gerät mit dem internen Codenamen J595, bei dem es sich früheren Berichten von Bloomberg zufolge um einen Tischroboter mit beweglichem Display handeln soll. Auch ein neuer HomePod mini mit dem Codenamen B525 wird im Code erwähnt.

Wann Apple das mutmaßliche Smart-Home-Display vorstellen könnte und unter welchem Namen es erscheinen würde, ist weiterhin offen. „HomePad“ ist derzeit keine von Apple bestätigte Produktbezeichnung.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Die Code-Funde liefern vergleichsweise konkrete Hinweise darauf, wie Apple ein Smart-Home-Display bedienen lassen könnte. Gerade „Faces“, Widgets und Smart Stacks würden gut zu einem Gerät passen, das Informationen auf einen Blick anzeigen soll. Trotzdem handelt es sich weiterhin um Hinweise aus Beta-Software: Funktionen können sich bis zu einer möglichen Vorstellung ändern oder ganz entfallen. Ein Produkt namens „HomePad“ hat Apple bislang nicht bestätigt.

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