Seit Ende 2022 und Anfang 2023 hat Apple eine neue Architektur für seine Smart-Home-Plattform Apple Home ausgerollt, um Leistung und Kompatibilität zu verbessern. Der Rollout verlief jedoch nicht reibungslos, sodass Apple das Update zeitweise zurückziehen und später neu veröffentlichen musste. Drei Jahre später steht nun das Ende der Unterstützung für die alte Version bevor – und Apple erinnert Nutzende eindringlich daran, dass sie bis zum 10. Februar 2026 auf die neue Architektur umsteigen müssen (via).
- Apple beendet am 10. Februar 2026 die Unterstützung für die alte Home-Architektur und verschickt aktuell zweite Erinnerungs-E-Mails.
- Wer nicht aktualisiert, riskiert blockierten Zugriff auf die Home-App sowie nicht funktionierende Automatisierungen und Zubehörteile.
- Die neue Architektur erfordert mindestens iOS 16.2, was ältere Geräte vom Apple-Home-Zugriff ausschließt.
Apple verschickt zweite Erinnerung an Nutzende
Apple versendet aktuell eine zweite Welle von Erinnerungs-E-Mails an alle, die noch nicht auf die neue Version von Apple Home aktualisiert haben. In der Nachricht heißt es: „Diese E-Mail dient als zweite Erinnerung daran, dass die Unterstützung für die frühere Version von Apple Home nächsten Monat am 10. Februar 2026 endet.“
Wer nicht aktualisiert, muss mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Der Zugriff auf das Zuhause innerhalb der Home-App könnte blockiert werden, Zubehör und Automatisierungen funktionieren möglicherweise nicht mehr wie erwartet, und wichtige Sicherheitsupdates sowie Leistungsverbesserungen bleiben aus. Die neue Version bringt zudem neue Funktionen mit sich, darunter Gastzugang, Unterstützung für Saugroboter und einen Aktivitätsverlauf.
So funktioniert das Update auf die neue Architektur
Das Update lässt sich über den Bereich „Software-Update“ in den Home-Einstellungen der Home-App durchführen. Wer dort die Meldung „Dieses Zuhause und alle Zubehörteile sind auf dem neuesten Stand“ sieht, nutzt bereits die aktuelle Version und muss nichts weiter unternehmen.
Die HomeKit-Architektur ist das technische Grundgerüst, auf dem Apples Smart-Home-Plattform aufbaut. Sie steuert, wie Geräte wie smarte Lampen, Thermostate oder Kameras mit der Home-App und untereinander kommunizieren. Apple hat 2023 eine komplett überarbeitete Version eingeführt, die schneller, zuverlässiger und mit mehr Funktionen ausgestattet ist – aber auch neuere Betriebssysteme voraussetzt.
Ursprüngliche Deadline wurde bereits verschoben
Ursprünglich sollte die Unterstützung für die alte Architektur bereits im Herbst 2025 enden. Anfang November kündigte Apple jedoch an, die Frist bis zum 10. Februar 2026 zu verschieben. Diese Deadline scheint nun endgültig zu sein, wie die aktuellen Erinnerungs-E-Mails zeigen.
Systemanforderungen sorgen für Unmut
Ein wichtiger Aspekt, der bei einigen Nutzenden für Unmut sorgt: Die neue Version von Apple Home erfordert mindestens iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 und watchOS 9.2. Ältere Geräte, die nicht auf diese Versionen aktualisiert werden können, verlieren nach dem Update den Zugriff auf Apple Home.
Diese Anforderung hat besonders jene Nutzende getroffen, die ältere Geräte als dedizierte Home-Steuerungsgeräte verwenden. Viele von ihnen haben das Upgrade so lange wie möglich hinausgezögert – doch nun läuft die Schonfrist ab.
Die neue Architektur bietet neben den erwähnten neuen Funktionen auch eine verbesserte Zuverlässigkeit, insbesondere für Smart Homes mit vielen HomeKit- und Matter-Zubehörteilen. Apple hatte die Architektur ursprünglich im März 2023 mit iOS 16.4 eingeführt, nachdem eine erste Version im Dezember 2022 aufgrund von Stabilitätsproblemen zurückgezogen werden musste.







