Apple plant offenbar drei neue iPads für Anfang 2027
Apple könnte seine iPad-Familie bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 umfassend aktualisieren. Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman plant das Unternehmen neue Generationen des iPad Air, iPad Pro und des regulären iPad. Nachdem Apple erst kürzlich ein iPad mini mit OLED-Display vorgestellt hat, sollen damit im kommenden Jahr drei weitere Modellreihen folgen.
- Apple soll in der ersten Jahreshälfte 2027 drei neue iPads vorstellen.
- Das iPad Air könnte erstmals ein OLED-Display und den M5-Chip erhalten.
- Für das iPad Pro werden ein M6-Chip und eine Vapor-Chamber-Kühlung erwartet.
- Das iPad 12 soll mit A19-Chip, Apple Intelligence und Wi-Fi 7 ausgestattet werden.
- Konkrete Veröffentlichungstermine und Preise sind noch nicht bekannt.
iPad Air soll erstmals ein OLED-Display erhalten
Eine der wichtigsten Neuerungen könnte das iPad Air betreffen. Laut Gurman soll Apple auch bei dieser Modellreihe künftig auf OLED-Technologie setzen. Damit würde eine Displaytechnik, die bereits beim iPad Pro und beim neuen iPad mini zum Einsatz kommt, auch in der mittleren Preisklasse Einzug halten.
OLED-Bildschirme ermöglichen unter anderem eine präzisere Darstellung dunkler Bildbereiche, da einzelne Pixel vollständig abgeschaltet werden können. Auch beim Kontrast und der Farbdarstellung bietet die Technologie Vorteile gegenüber herkömmlichen LCD-Panels.
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Bei dieser Displaytechnologie leuchtet jeder Bildpunkt selbstständig. Eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung wie bei klassischen LCD-Bildschirmen ist deshalb nicht erforderlich.
Dadurch können einzelne Pixel vollständig abgeschaltet werden, was besonders tiefe Schwarzwerte und einen hohen Kontrast ermöglicht. OLED-Displays bieten zudem schnelle Reaktionszeiten und können je nach Bildinhalt energieeffizienter arbeiten.
Neben dem neuen Display könnte Apple das iPad Air mit dem M5-Chip ausstatten. Dabei handelt es sich allerdings um eine naheliegende Erwartung und nicht um eine bestätigte technische Angabe. Weitere Details zur Ausstattung oder zu möglichen Änderungen am Gehäuse liegen bislang nicht vor.
iPad Pro: M6-Chip und neue Kühlung erwartet
Auch beim iPad Pro deutet sich eine Überarbeitung an. Nach Informationen von Gurman soll Apple ein neues Kühlsystem mit einer sogenannten Vapor Chamber einsetzen. Diese Technik verteilt die entstehende Wärme über eine geschlossene Kammer, in der eine Flüssigkeit verdampft und anschließend wieder kondensiert.
Das Verfahren könnte insbesondere bei längeren rechenintensiven Aufgaben Vorteile bringen. Prozessoren reduzieren bei hohen Temperaturen ihre Leistung, um eine Überhitzung zu verhindern. Eine effizientere Wärmeverteilung kann dazu beitragen, die maximale Leistung über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.
Als Prozessor wird für das kommende iPad Pro der M6 erwartet. Damit würde Apple seine leistungsstärkste Tablet-Reihe erneut mit einer neueren Chipgeneration ausstatten. Ob darüber hinaus Änderungen am Display, Design oder Zubehör geplant sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.
iPad 12 könnte Apple Intelligence unterstützen
Beim regulären iPad der zwölften Generation stehen dagegen vor allem neue Chips und moderne Funkstandards im Mittelpunkt. Frühere Hinweise aus Apple-Software deuten darauf hin, dass das Einsteigermodell künftig mit einem A19-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sein könnte.
Damit würde erstmals auch das reguläre iPad die Voraussetzungen für Apple Intelligence erfüllen. Die aktuelle elfte Generation mit A16-Chip und 6 GB RAM unterstützt Apples KI-Funktionen bislang nicht.
Weitere Änderungen betreffen offenbar die drahtlose Kommunikation. Ein N1-Chip könnte unter anderem Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread ermöglichen. Für die Mobilfunkvarianten ist außerdem Apples eigener C1X-Modemchip im Gespräch, der eine effizientere 5G-Verbindung ermöglichen soll.
Vor allem die Unterstützung von Apple Intelligence wäre für das günstigste iPad ein wichtiger Schritt. Apple würde damit seine KI-Funktionen auf eine weitere Geräteklasse ausweiten, die bislang nicht über die erforderliche Hardware verfügt.
Vorstellung in der ersten Jahreshälfte 2027 erwartet
Einen konkreten Veröffentlichungstermin nennt Gurman nicht. Dem Bericht zufolge sollen die drei neuen iPads innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2027 erscheinen. Ob Apple die Geräte gemeinsam oder in mehreren Schritten vorstellen wird, ist derzeit nicht bekannt.
Auch zu den Preisen gibt es noch keine verlässlichen Informationen. Insbesondere beim iPad Air stellt sich die Frage, ob der Wechsel auf OLED Auswirkungen auf den Einstiegspreis haben könnte.

Beim iPad Pro wäre eine verbesserte Kühlung vor allem für leistungsintensive Anwendungen relevant. Für viele Nutzer dürfte allerdings das reguläre iPad die wichtigste Neuerung erhalten: Mit Apple Intelligence und moderneren Funkstandards könnte das günstigste Modell technisch deutlich aufholen.
Noch handelt es sich um unbestätigte Informationen. Insbesondere beim iPad Air und iPad Pro sind einige technische Details bislang eher Erwartungen als konkrete Hinweise auf die endgültige Ausstattung.








