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Neue CEO-Biografie

John Ternus: Diese Themen rückt Apples neuer CEO in den Fokus

John Ternus ist seit heute Apples neuer CEO. Seine überarbeitete Biografie auf der Apple-Website enthält einen neuen Abschnitt, der Hinweise darauf liefert, welche Themen der bisherige Hardware-Chef besonders geprägt hat.

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Mit dem Wechsel an der Spitze hat Apple auch die offizielle Biografie seines neuen CEO John Ternus überarbeitet. Ein neu hinzugefügter Abschnitt hebt dabei insbesondere die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit von Geräten, neue Materialien, einen geringeren CO2-Fußabdruck sowie Fortschritte bei der Reparierbarkeit hervor. Eine ausdrückliche strategische Agenda für Ternus’ Zeit als CEO stellt Apple damit allerdings nicht vor.

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Quickread: Auf einen Blick
  • John Ternus ist seit dem 1. September CEO von Apple.
  • Apple hat seine offizielle Biografie zum Amtsantritt erweitert.
  • Hervorgehoben werden Zuverlässigkeit und Haltbarkeit von Hardware.
  • Auch Materialien, CO₂-Fußabdruck und Reparierbarkeit spielen eine Rolle.
  • Eine konkrete neue Unternehmensstrategie kündigt Apple damit nicht an.

Von der Hardware-Entwicklung an die Apple-Spitze

Ternus arbeitet bereits seit 2001 bei Apple und begann dort im Produktdesign. 2013 wurde er Vice President of Hardware Engineering, seit 2021 gehörte er als Senior Vice President of Hardware Engineering zum Führungsteam. Apple zufolge war Ternus unter anderem an der Einführung von iPad und AirPods beteiligt und verantwortete Hardware-Entwicklungen rund um iPhone, Mac und Apple Watch.

Seit dem 1. September ist Ternus CEO von Apple und Mitglied des Verwaltungsrats. Entsprechend hat das Unternehmen nun auch seine öffentliche Biografie angepasst. Besonders auffällig ist ein neuer Absatz, der einen großen Teil des vergleichsweise kurzen Profils ausmacht.

Haltbarkeit und Zuverlässigkeit bekommen viel Raum

Apple schreibt darin, Ternus habe wesentliche Teile der Arbeit an Zuverlässigkeit und Haltbarkeit geleitet. Neue technische Verfahren hätten dazu beigetragen, Produkte widerstandsfähiger zu machen.

Daneben hebt Apple seine Arbeit an Materialien und am Hardware-Design hervor. Genannt werden unter anderem eine neue Legierung aus recyceltem Aluminium, die in mehreren Produktlinien eingesetzt wird, sowie 3D-gedrucktes Titan bei der Apple Watch Ultra. Diese Entwicklungen sollen laut Apple dazu beigetragen haben, den CO2-Fußabdruck der Produkte zu reduzieren.

Auch Reparierbarkeit taucht prominent auf

Ein weiterer Punkt ist die Reparierbarkeit. Apple schreibt Ternus Fortschritte in diesem Bereich zu, durch die sich die Lebensdauer mehrerer Produkte verlängert habe. Damit bekommt ein Thema zusätzlichen Raum, das bei Apple in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

Reparierbarkeit erklärt!

Reparierbarkeit beschreibt, wie einfach sich ein defektes Gerät öffnen, diagnostizieren und mit austauschbaren Komponenten instand setzen lässt. Eine bessere Reparierbarkeit kann dazu beitragen, die Nutzungsdauer eines Produkts zu verlängern.

Ob daraus bereits konkrete Änderungen an Apples Produktstrategie unter Ternus abgeleitet werden können, ist offen. Die neue Biografie beschreibt vor allem seine bisherige Arbeit im Unternehmen und enthält keine Ankündigung künftiger Produkte oder Ziele.

Trotzdem ist die Auswahl der hervorgehobenen Projekte bemerkenswert. Apple stellt den neuen CEO nicht ausschließlich als langjährigen Hardware-Manager vor, sondern verbindet seinen bisherigen Werdegang ausdrücklich mit langlebigeren Produkten, neuen Fertigungsmethoden, Materialien und Reparierbarkeit.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Die neue CEO-Biografie ist keine Roadmap für Apples kommende Jahre. Dass der neu ergänzte Abschnitt ausgerechnet Haltbarkeit, Materialien und Reparierbarkeit ausführlich hervorhebt, dürfte dennoch bewusst gewählt sein. Ternus kommt aus der Hardware-Entwicklung – entsprechend naheliegend ist es, dass Apple seine bisherige technische Arbeit zum Beginn seiner Amtszeit besonders betont. Ob daraus tatsächlich neue Prioritäten für Produkte und Unternehmensstrategie entstehen, müssen erst konkrete Entscheidungen zeigen.

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