App-Tipps

iPhone-Apps: Unsere App-Tipps für Mai 2026

Neue Software für dein iPhone! Auch in diesem Monat haben wir uns nach spannenden Apps im App Store umgeschaut und sind fündig geworden. Wir möchten dir unsere Tipps genauer vorstellen – mit dabei: WikTok, Radio Garden Live, TabRecall, Polarsteps, Claude, Gemini und ChatGPT.

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WikTok

Wider das Doomscrolling: Wer kennt es nicht: Das Smartphone liegt griffbereit, die Wartezeit zieht sich, und der Daumen scrollt wie ferngesteuert durch Kurzvideos, die man Sekunden später schon vergessen hat. WikTok setzt genau hier an und dreht dabei das Prinzip von TikTok elegant um. Statt algorithmisch gesteuerter Videohäppchen serviert die App kleine Wissensportionen aus der Wikipedia: ein Bild, ein Fakt, ein Wisch weiter.

Das Konzept geht auf die Web-App WikiTok des Entwicklers Isaac Gemal zurück, die Anfang 2025 viral ging und vom einflussreichen Apple-Blogger John Gruber verlinkt wurde. Die native iPhone-Fassung stammt vom deutschen Entwickler Sebastian Lindner und macht den Wissens-Feed endlich zur vollwertigen App. Inhaltlich schöpft WikTok aus dem gesamten Fundus der freien Enzyklopädie, von obskuren Geschichtsereignissen über geologische Kuriositäten bis zu aktuellen Wissenschaftsthemen. Über 13 Sprachen stehen zur Wahl, darunter Deutsch, Englisch und Japanisch. Angetippte Querverweise öffnen automatisch in der gewählten Sprache, was das Stöbern nahtlos macht. Einen personalisierten Algorithmus gibt es bewusst nicht: Die Artikel erscheinen zufällig, was die Entdeckungsfreude hoch hält. Es darf aber zwischen Themenvorlieben gewählt werden. Wer einen besonders spannenden Fund macht, kann Beiträge per Teilen-Funktion an Freunde weiterleiten. WikTok ist kostenlos und werbefinanziert, leider bislang ohne die Option darauf, die Werbung gegen Einmalzahlung zu entfernen.

Fazit: WikTok ersetzt sinnloses Endlos-Scrollen durch Wikipedia-Häppchen – zufällig, lehrreich und eine clevere Methode, um mit dem iPhone Zeit totzuschlagen.

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WikTok
WikTok
Entwickler: Sebastian Lindner
Preis: Kostenlos+

Radio Garden Live

Das iPhone als Weltempfänger nutzen: Auf einem drehbaren 3D-Globus markieren tausende grüne Punkte je einen Radiosender. Ein Tipp auf Lagos oder Tokio, schon läuft das Lokalprogramm in Echtzeit. Favoriten lassen sich speichern, kuratierte Playlisten sortieren Sender nach Stimmung und Genre. Die Basisversion ist kostenfrei, ein optionales Abo entfernt Werbung. Für alle, die neue Musik suchen oder Sprachgenies.

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Radio Garden Live
Radio Garden Live
Entwickler: Radio Garden B.V.
Preis: Kostenlos+

TabRecall

Schlanke Safari-Erweiterung: Wer in Safari versehentlich einen Tab schließt, kennt den kleinen Stich der Verzweiflung. TabRecall schafft Abhilfe, per Fingertipp öffnet die App den zuletzt geschlossenen Tab. Eine Liste kürzlich geschlossener Seiten erlaubt gezieltes Wiederherstellen, einzelne Domains lassen sich vom Protokoll ausschließen. TabRecall sammelt laut Anbieter keinerlei persönliche Daten.

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TabRecall
TabRecall
Entwickler: Aaron Fimple
Preis: Kostenlos+

Polarsteps

Das automatisierte Reisetagebuch: Polarsteps zeichnet Reiserouten per GPS auf einer Weltkarte auf. Die Stationen lassen sich um Fotos, Videos und Tagebucheinträge ergänzen, sodass ein interaktives Reisejournal entsteht. Die App funktioniert offline und synchronisiert Daten bei nächster Verbindung. Wer Erinnerungen anfassen möchte, bestellt aus den Daten ein gedrucktes Fotobuch – ein gutes Geschäftsmodell!

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Polarsteps
Polarsteps
Entwickler: Polarsteps B.V.
Preis: Kostenlos+

Chatbots, die jeder iPhone-Anwender kennen muss

KI-Chatbots gehören 2026 zu den meistgenutzten Apps überhaupt. Drei Assistenten stechen auf dem iPhone besonders hervor, jeder mit eigenen Stärken – und auch Schwächen.

Claude

Claude
Claude (Bild: Screenshot)

Kann den Mac steuern: Claude hat sich in einem dicht besetzten Markt einen Namen gemacht – vor allem bei jenen, die mehr von einem KI-Assistenten erwarten als Smalltalk. Hinter der App steht Anthropic, ein Unternehmen, das ehemalige OpenAI-Mitarbeitende gegründet haben. Die Antworten fallen differenziert aus und auch bei komplexen Sachverhalten driftet Claude nicht in hohle Phrasen ab. Besonders stark ist Claude beim strukturierten Denken: lange Texte zusammenfassen, Argumente abwägen, Code schreiben und debuggen. Die App beherrscht zudem Websuche, Bilderkennung und eine Gedächtnisfunktion, die Zusammenhänge über mehrere Gespräche hinweg speichert. Mit Cowork und Dispatch lässt sich die KI sogar via iPhone anweisen, auf dem heimischen Mac Aufgaben zu erledigen. Die Basisversion ist kostenlos, das Pro-Abo für 22 Euro monatlich schaltet unter anderem das leistungsstärkere Modell frei.

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Claude by Anthropic
Claude by Anthropic
Entwickler: Anthropic PBC
Preis: Kostenlos+

Gemini

Gemini
Gemini (Bild: Screenshot)

Apples Wahl für den Unterbau der neuen Siri: Google hat mit Gemini seine KI-Ambitionen endgültig auf das iPhone gebracht – und die tiefe Verzahnung mit dem eigenen Ökosystem ist der entscheidende Trumpf. Wer Gmail, Google Kalender oder Google Drive samt den Google-eigenen Office-Apps nutzt, profitiert davon, dass Gemini direkt auf diese Dienste zugreifen kann: Termine zusammenfassen, Mails beantworten oder Dokumente durchsuchen gelingt ohne Umwege. Hinzu kommt eine starke Kamerafunktion, mit der sich Objekte, Texte oder Szenen analysieren lassen – praktisch auch beim Übersetzen fremdsprachiger Speisekarten ohne böse Überraschungen auf dem Teller. Die Sprachausgabe klingt natürlich, und die Antwortqualität hat sich über mehrere Modellwechsel spürbar verbessert. Gemini ist kostenlos nutzbar, das Google-AI-Pro-Abo für 21,99 Euro monatlich erweitert den Zugang.

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Google Gemini
Google Gemini
Entwickler: Google
Preis: Kostenlos+

ChatGPT

ChatGPT
ChatGPT (Bild: Screenshot)

Der derzeit schwer angeschlagene Platzhirsch: ChatGPT gilt als Platzhirsch unter den KI-Assistenten, die OpenAI-App 2025 war weltweit eine der meistgeladenen Anwendungen überhaupt und verdrängte erstmals TikTok und Instagram von der Spitze der App-Store-Charts. Funktional deckt ChatGPT ein breites Spektrum ab: Texte verfassen, Bilder erzeugen, Code schreiben, Dokumente analysieren – das alles unter einer einzigen und aufgeräumten Oberfläche. Die Sprachsteuerung erlaubt freihändige Nutzung, und die Browse-Funktion durchsucht das Internet in Echtzeit. Regelmäßige Modell-Updates halten die Antwortqualität auf hohem Niveau, zuletzt sorgte die KI-gestützte Bildbearbeitung für erhebliches Aufsehen. Die Gratisversion bietet ein solides Fundament. Wer das volle Potenzial ausschöpfen möchte, greift zum Plus-Abo, das für 22,99 Euro im Monat über den App Store abgeschlossen werden kann.

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ChatGPT
ChatGPT
Entwickler: OpenAI OpCo, LLC
Preis: Kostenlos+
Stefan Molz // Chefredakteur
Stefan Molz

Stefan beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Computern – angefangen beim „Brotkasten", dem C64, und Amiga 500, lange bevor Apple-Geräte seinen Alltag bestimmten. Der eigentliche Einstieg in die Mac-Welt führte über die Musikproduktion: Über die Magazine Keyboards, Keys und Beat führte ihn sein Weg schließlich zur Mac Life, deren Website er seit 2007 verantwortet. Seit 2023 ist er zudem Chefredakteur des gedruckten Magazins.

Besonders faszinieren ihn die Schnittstellen zwischen Technik und Kreativität – vom Mac als Werkzeug für Musik, Foto und Video hin zu neuen Apple-Technologien wie Vision Pro oder KI-Funktionen. Wenn Stefan nicht gerade neue Apple-Hardware testet, fotografiert er mit Vorliebe aus ungewöhnlichen Perspektiven, gerne per Drohne oder seiner Mittelformatkamera.

Neben der Redaktion ist er außerdem Host des Apple-Podcasts „Schleifenquadrat". Seine Begeisterung für Musik & Sounds begleitet ihn bis heute. Kein Wunder, denn Anfang der 2000er-Jahre etwa wirkte er unter anderem an Samples mit, die Teil von Logic Pro wurden.

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