Die AirPods 3 haben im Teardown von iFixit keine besonderen Geheimnisse offenbart. Nur eine Sache ist klar: Wer Probleme mit den eingebauten Akkus hat, ist auf die Garantie angewiesen - oder muss sich neue AirPods kaufen. Die Akkus lassen sich nicht tauschen. Eine kleine Veränderung am Akku könnte aber das Recycling vereinfachen.
Apple will nicht, dass Nutzer die AirPods 3 öffnen. Das hat der Teardown von iFixit deutlich gezeigt. Wenn man es trotzdem versucht, gegen die Ohrhörer schlicht und einfach kaputt. Da nutzt kein Erwärmen und kein vorsichtiges Ziehen: Die Kopfhörer lassen sich nur aufknacken. Die Komponenten sind miteinander verklebt.
Der Akku ist allerdings nicht mehr eingeklebt, sondern eingesteckt. Das erlaubt es zumindest, defekte AirPods in ihre Bestandteile zu trennen und den Akku zu recyceln. Durch das Öffnen gehen sie allerdings unweigerlich kaputt. Wie es um die Reparaturfähigkeit der Ladeschale steht, ist nicht bekannt, iFixit hat sie nicht angerührt.
Wer den Akkuservice beansprucht, zahlt pro AirPod 3 55 Euro, dann gibt es jeweils ein Neugerät.
Das Ergebnis des Teardowns: Null Punkte für die AirPods 3. Es ist ein Wegwerfartikel. Wir hoffen ja immer noch, dass sich Apple irgendwann eines bessern besinnt und die Akkus tauschbar macht - im Zweifelsfall muss der Gesetzgeber eben aktiv werden.
Hast du die AirPods 3? Wie zufrieden bist du mit dem Klang und dem Halt im Ohr?


