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1Password hat ausgedient – Apple erlaubt automatisches Ausfüllen in Drittanbieter-Apps in iOS 11

Als 1Password vor einigen Monaten ankündigte, dass man zukünftig auf ein Abo-Modell setzen wird, saß der Schock bei einigen Nutzer tief, sodass man nach günstigen – im besten Fall kostenlosen – Alternativen suchte. Nun scheint Apple selbst einzuspringen und kündigte für iOS 11 an, nicht nur Passwörter für Webseiten sondern auch von Drittanbieter-Apps im iCloud-Schlüsselbund zu sichern. Dies macht zusätzliche Software überflüssig.

In iOS 11 scheint Apple vor allem viele kleine Details zu verbessern, die auf den ersten Blick kaum oder gar nicht auffallen. So lassen sich nun QR-Codes mit der Kamera-App scannen. Das Kontrollzentrum kann jetzt endlich angepasst werden und auch der Dark Mode scheint, wenn auch unter anderen Namen, mit dem Herbst-Update zu erscheinen. Daneben darf man auch eine Erweiterung des iCloud-Schlüsselbunds erwartet werden. 

Wenn Sie iOS 11 in Kürze auf Ihrem Gerät installieren, dann werden Sie allerlei Neuerungen feststellen. Etwa das Einstellungs-Menü hält einige neue Optionen parat. Apple hat nämlich den iCloud-Schlüsselbund aus den Safari-Einstellungen direkt in das Hauptmenü verschoben. Dort können die Daten unter „Accounts & Passwörter" eingesehen werden.

Ein Tipp auf die Option verrät, dass nun neben Passwörtern für Webseiten auch App-Logindaten gespeichert werden. Konkret bedeutet das, dass Passwortmanager, wie 1Password und Co., mit iOS 11 überflüssig werden, da das automatische Ausfüllen von Passwörtern nun auch in Drittanbieter-Apps zur Verfügung steht. Dies war bisher nur Apples eigenen Apps vorbehalten.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist allerdings noch offen, ob die App-Logindaten auch an Mac-Computern mit macOS High Sierra bereitstehen werden oder ob das Feature nur zwischen iOS-Geräten funktionieren wird. 

Derzeit ist die erste Beta zu iOS 11 exklusiv für Entwickler verfügbar. Gegen Ende des Monats soll dann eine Public Beta nachgereicht werden, die für alle Teilnehmer des Apple Beta Software Programms zur Verfügung stehen wird. Eine Veröffentlichung von iOS 11 wird dann im September erwartet. Bis dahin dürfte sich aber noch einiges an der Software ändern.

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Ich bin aus Windows ausgestiegen (Virusopfer) und zu Apple gewechselt, weil ich der
Meinung bin, daß bei Apple der Datenschutz etc. eher gegeben sei.
Mir ist es unverständlich wie leichtfertig dieses hohe Gut manchmal -auch von Apple
(WhatsApp Daten von Facebook weitergeben) - verschwendet wird.
Meine Meinung: nie Facebook oder ähnliche "soziale Netzwerke"benutzen!
Es kann doch nicht so schwierig sein, sich ein paar Passwörter zu merken oder an
geeigneter Stelle zu notieren.

An geeigneter Stelle ein Passwort zu notieren ist sicher möglich, aber dein kleines, schwarzes Büchlein hast du sicher nicht überall dabei. Passwörter zu merken ist sicher möglich, aber nicht für OnlienBanking, Amazon, Netflix, MacLife, Twitter, Facebook (gut, nutzt du nicht), Email Konten (oder auch ein paar mehr)... Es gibt dutzende Accounts, die sich in den ganzen Jahren ansammeln können und da betrachte ich nur mal die Accounts, für eine Person. Was ist mit der Familie?

Passwortsafes wie 1Pssword oder auch der Schlüsselbund, sind durchaus nachvollziehbare Entwicklungen, um der Masse an Zugangsdaten Herr zu werden. Ich gestehe, ich kann mir die ganzen Passwörter nicht mehr merken. Zumal sie fast Monatlich ausgetauscht werden müssen. Ja natürlich gibt es Eselsbrücken und Tricks, aber auch 20 Eselsbrücken muss man sich merken. Ich sehe den Datenschutz, wie wohl viele Andere auch, ebenso als extrem hohes Gut. Die Nutzung des Schlüsselbundes oder von Passwortsafes betrachte ich aber nicht als leichtfertiges handeln. Maßgeblich ist ja vor allem, wie die Entwickler die Sicherheit umsetzen und die Systeme absichern und wie man selbst damit umgeht.
Dennoch gilt: Jedes System ist hackbar. Auch dein kleines, schwarzes Büchlein.

Du hast das Konzept einer sicheren Passwortes leider völlig missverstanden. Gute Passwörter sind lang - sehr lang. Niemals solltest du ein Passwort zweimal verwenden. Keinesfalls solltest du Passwörter irgendwo (unverschlüsselt) notieren. Daraus ergibt sich: sichere Passwörter sind nicht sehr benutzerfreundlich. Eintippen dauert lange, sich gute und lange Passwörter zu merken ist schwierig. Genau deshalb gibt es Passwortmanager. Du merkst dir ein einziges gutes Passwort. Nämlich das, das du brauchst um den Passwortmanager zu entsperren und auf alle anderen - vom Passwortmanager zufällig gewählten, 50+ langen Passwörter- zugreifen zu können. Der Passwortmanager *ist* die geeignete Stelle.

Das Sichere Passwort lässt sich aber auch über das „Schwarze Notizbuch“ eingeben. Ich nutze immer noch iMobileSitter. Es hilft mir auf allen verfügbaren Plattformen. Und wenn nicht, dann eben das Notizbuch.

By the way - Und übrigens: Nicht alle Dienste akzeptieren ein „100 stelliges“ Passwort mit allen Möglichkeiten. Uns sind die Hände wahrlich gebunden. Wir können nur den diktierten Weg gehen. Oder unabhängig werden.

Früher: 1-2-3-4-5 Passwörter die man sich merken musste.
Jetzt: eines!! Danke passwortmanager!
Und dann noch ab in die Cloud um am jedem Gerät dies nutzen zu können!
Nun realistisch sein: Früher konnte sich der Hacker mit einem Passwort nur ins zB. Mail einhacken.
Dank dem Passwortmanager, jetzt in alle Systeme, und das im Klartext!
Super nützliches Tool! Sollte jeder haben! Am besten die Passwörter noch in eine Cloud laden damit es auch für den Hacker weltweit interessant wird! Und mit jedem Gerät syncen damit man sich nur ein Passwort merken muss, oder habt ihr dann doch jedes Gerät eigens gesichert, mit differenten Passwörtern? Achso, dann müsste man sich ja wieder 5 Passwörter merken.... das geht ja nicht mehr! Denn dann müsste man ja wieder einen Passwort Manager verwenden der dann die Passwörter der Geräte Managed?! Hahahaha voll dümlich genau so wie Diskussionen über schwarze Büchleins... ;)

Humor ist, wenn man trotzdem lacht, und wenn's über die eigene Dummheit ist ;-) Passwort-Manager (zumindest die guten) übertragen dauen end-to-end verschlüsselt. Das Problem ist, dass die meisten Menschen nicht wissen, was das ist. Dann wird die eigene fehlende Kompetenz (und auch der fehlende Wille, sich das entsprechende Wissen anzueignen) mit dem Mantra "die können alles hacken und die Welt ist schlecht" kompensiert. Merke: Man ist auch nicht sicherer, wenn man nicht mehr auf die Straße geht.

Kleiner Tipp: Nimm Passwort-Manager die auf „seeds“ basieren. Wie iMobileSitter. Da gibt dir jemand immer Zugang zu deinen Daten, aber sind es auch die richtigen? Hehehehehheheehhehe.

Einfach alles sollte so funktionieren. Situationsbedingt. So wie Ironie oder Situationskomik. Du übertreibst mal wieder? Oder kennst nicht die Gepflogenheiten vor Ort= Theater hoch drei. Und Gelächter hinterher. Hehehheehehhehee. Als würde der DJ so tun als wäre die PA nicht okay- Die „NORMalos“ gehen mit Murren, die Eingeweihten bleiben: Und feiern. „Seeed“

Im Internet/ WAN ist das grösste Problem irgendwann, dass du dich in einer „Filter-Blase“ befindest. Du wirst und deine Freunde auch die Blase nicht mehr verlassen können. Doch innerhalb dieser passiert etwas anderes als in anderen „Blasen“. Versteht ihr? (Wir sind von Anfang an dabei.Ich weiß wovon ich rede.) Jeder ach so nette Admin sortiert freiwillig aus. Für die Filterblase. Denn es gibt mindestens einen Troll.

Ich habe bei mir in 1Password 560 Einträge. Wer sich in der digitalen Welt nur 5 Login Daten hat, kann sich sicherlich 5 unterschiedliche Passwörter merken bei zweistelliger oder sogar dreistelliger Zahl wird's kompliziert. Als man beim ersten Mal mein Standardpasswort gehackt hat, war ich Monate beschäftigt, den Schaden zu begrenzen. Danach gab es nur die Möglichkeit unterschiedliche Passwörter zu benutzen. Anfangs mit Schreiblisten. Aber irgendwann geht das nicht mehr und dann kommt man zwangsläufig zum Passwort Manager. Anders geht das nicht mehr. Jeder, der es kann - Respekt. Ich kann es nicht - sonst wird jeder Ausflug ins WWW für mich zur Qual, wenn es keine Login Manager gäbe. Und 1Password begleitet mich seit diesem ersten "Unfall" jeden Tag und ich wurde seit 2010 noch nie von 1Password enttäuscht.

Deswegen bin ich von Anfang an immer mit screencapture unterwegs- Ihr habt „no chance“.
Deutsche haben das Internet erdacht. Und andere haben es gebaut. ;)

Maclife: Seid doch so lieb und veröffentlicht lieber alles. Es bleibt euch irgendwann keine Wahl. Kommentare sind immer wichtig.

Und nun zeigt sich wieder einmal, ihr gehört zu den „Schwachen“ Zeigt doch lieber die Meinung der Besucher eurer Websites. ;) „Screencapture“ sei dank.

Warum habt ihr meine Kommentare gelöscht? IHr bietet nun immer mehr einen gelungenen Report über eure Dienste. Es wird veröffentlicht. Böhmermann sei Dank.

Macht nur weiter so. Dienst ist Dienst. Sogar Hanna Ahrendt hatte erkannt, dass die Banalität des Bösen im System stecken könne. Im Bürokraten ... im „Admin“.

Ich werde nun diesen Verlauf auf blog@eeoo.de veröffentlichen. Danke für Eure Mitarbeit.

Nun sind wieder alle Kommentare zu sehen. VIelen Dank.