DJ-Interview: Linus Eklöw

Beat / Wie dürfen wir uns dein Studio vorstellen?

Linus / Ehrlich gesagt ist es ein ziemlich reduziertes Arbeitsumfeld. Ich besitze einen Mac mit Logic und eine Menge Software und Samples. Hinzu kommen ein Haufen schmutziger Kaffeetassen und leere Tabakpackungen sowie ein altes Sofa von Pär Grindviks. Mein Lieblingswerkzeug ist Logic.

Beat / Wie lange hast du an deinem aktuellen Album „Duck, Cover And Hold“ gearbeitet?

Linus / Ich habe acht Monate daran gearbeitet, aber die Planungsphase in meinem Kopf hat viel länger gedauert. Es ist mein Debütalbum, und daher wollte ich etwas schaffen, das ich noch nie vorher gemacht habe. Ich habe mich daher für ein paar Monate in mein Studio eingeschlossen, um zu sehen in welche Richtung ich mich entwickeln werde. Irgendwann habe ich beschlossen, dass das Album hauptsächlich in einem Club funktionieren, aber auch für den Hörer zu Hause etwas bieten soll. Von der musikalischen Seite beinhaltet das Album alles, was ich gern in einem Club höre und spiele.

Beat / Mit welchem Equipment trifft man dich als DJ an?

Linus / Ich spiele fast alle Tracks von CD. Manchmal kommen auch ein paar Vinyls dazu, aber das wird immer weniger. Ich fertige oft spezielle Edits von meinen Lieblingssongs an, und somit kann ich viele Tracks einfach gar nicht von Platte spielen. Einen Computereinsatz beim Auflegen kann ich mir nicht vorstellen, da ich direkt mit meinen Zuhörern kommunizieren und mich nicht hinter einem Monitor verstecken möchte.

von Boris Pipiorke-Arndt

  • Seite
  • 1
  • 2

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "DJ-Interview: Linus Eklöw" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.