Top-Themen

Themen

Service

Test

HomeKit-kompatible Lichtinstallation

Im Test: Nanoleaf Aurora - es werde Licht!

Aurora von Nanoleaf bringt fantasievolle Lichtinstallationen in die eigenen vier Wände – und das inklusive HomeKit-Anbindung und Smartphone-App. In unserem Test musste das Produkt zeigen, ob es sich wirklich einfach „installieren“ lässt und wie viel Kreativität eigentlich in dem Produkt steckt. So viel vorweg: Der Hersteller verspricht nicht zu viel, sondern hat mit dem Nanoleaf Aurora ein sehr interessantes Produkt im Portfolio.

Wer das eigene Zuhause „smarter“ machen möchte, greift in einem ersten Schritt zu via HomeKit oder per eigener App kontrollierbaren Lampen, Leuchten und Lichtern. Eine aufwändige Verkabelung mitsamt der Not für handwerkliche Arbeiten entfällt. Dass smartes Licht dabei nicht gleichbedeutend mit etwas so schlichtem wie einer per App steuerbaren farbigen Glühbirne sein muss, beweist das kanadische Unternehmen Nanoleaf mit seinem LED-Lichtsystem Aurora. Statt klassischer Leuchtmittel kommen hier dreieckige Panels von rund 25 Zentimetern Seitenlänge zum Einsatz, die sich zu beeindruckenden Lichtinstallationen zusammensetzen lassen.

Auch bei Aurora geht dabei ohne Starterpaket zunächst einmal nichts – es enthält die obligatorische Steuereinheit, das Stromkabel und das Netzteil. Darüber hinaus stecken neun dreieckige Lichtkacheln von der Größe je eines Kuchentellers im Karton, samt kleinen Platinen als Steckverbinder und Befestigungsmaterial in Form doppelseitig haftendem Klebebands. Das Anbringen der Kacheln ist selbst mit zwei linken Händen zu bewerkstelligen, ein Faltblatt in der Schachtel verweist auf die interaktive englischsprachige Video-Anleitung auf der Webseite des Herstellers. Beiliegende Schablonen erleichtern die Planung des an die Wand zu bringenden Motivs, Werkzeug ist bis auf eine Ausnahme nicht nötig: Zumindest die zentrale Kachel sollte man per Wasserwaage ausrichten.

Das Starterpaket von Nanoleaf Aurora enthält neben der Steuereinheit neun Lichtkacheln.
Das Starterpaket von Nanoleaf Aurora enthält neben der Steuereinheit neun Lichtkacheln. (Bild: Nanoleaf)

Licht trifft auf Kreativität mit Nanoleaf Aurora

Bereits mit nur neun Kacheln lassen sich viele verschiedene Muster an die Wand bringen. Kreative entwerfen ihre eigene Lichtinstallation fernab der mitgelieferten Vorschläge. Zu beachten ist dabei lediglich, dass sich immer zumindest zwei Kacheln berühren, um die über kleine Platinen realisierten Steckverbindungen zur Ansteuerung und Stromversorgung sicherzustellen. Auch größere und komplexere Formen lassen sich erschaffen: Bis zu 30 Kacheln vermag eine Steuereinheit anzusprechen und mit Strom zu versorgen. Zusätzliche Paneele werden im Dreierpack für rund 75 Euro angeboten. In Zukunft sollen neben den drei- auch viereckige Kacheln erhältlich sein.


An die Wand gebracht, lässt sich Aurora auch ohne App verwenden. Das zentrale Steuerteil bietet je einen Taster zum Ein- und Ausschalten sowie zum Motivwechsel. Je nach gewähltem Programm schimmern Farben – ähnlich eines Sonnenaufgangs – über die Paneele oder es fließen – gleich einem Nordlicht – verschiedenfarbige Lichter ineinander. Mithilfe der Nanoleaf-App lässt sich nicht nur zwischen Programmen wechseln, auch eigene Lichtspiele lassen sich entwerfen. Dazu stellt man zunächst eine Palette an Farben zusammen, die man den Kacheln per Fingerzeig zuweisen kann. Dann wird die Gesamthelligkeit sowie der Modus, die Geschwindigkeit und Richtung der Lichtspiele bestimmt – von ineinander übergehenden sanften Pastelltönen bis hin zum nervösen Blinken knalliger Farben nahe eines epileptischen Anfalls ist vieles möglich.

Aurora ist HomeKit-zertifiziert und lässt sich so auch mit Apples eigener Home-App und im Kontrollzentrum von iOS 10 steuern. Installiert man den entsprechenden Skill, hört Aurora zudem auf Amazon Echo. Letztere Option funktionierte im Vergleich zur HomeKit-Anbindung jedoch nicht immer verlässlich.

Lichtgemälde statt bloß Glühbirne

Aurora vermag ganze Räume in wunderschöne Farbenspiele zu tauchen. Während sich das Lichtsystem Hue von Philips in erster Linie als smarter Ersatz für die herkömmliche Glühbirne versteht, setzt Aurora charakterstark Akzente: Die zu fantasievollen Formen zusammensteckbaren Lichtkacheln sind mehr als nur ein weiteres Leuchtmittel mit iPhone-Anbindung, sondern wahrlich ein kleines Kunstwerk.

Fazit

Aurora ist mehr als nur das zeitgenössische Gegenstück zur klassischen Lavalampe und vermag ganze Räume in wunderschöne Farben zu tauchen.

Testergebnis
ProduktnameHomeKit-kompatible Lichtinstallation
HerstellerNanoleaf
Webseitenanoleaf.me
Pro
  • leicht anzubringen, erweiterbar
Contra
  • Echo-Skill arbeitet nicht verlässlich
Bewertung
1.2
sehr gut
 

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "Im Test: Nanoleaf Aurora - es werde Licht!" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.