iPhone 6s im Test: Das neue iPhone ist eigentlich ein iPhone 7 | Mac Life

Quelle: https://www.maclife.de/test/iphone-6s-test-neue-iphone-eigentlich-iphone-7-10069787.html

Autor: Sebastian Schack

Datum: 26.09.15 - 13:57 Uhr

iPhone 6s im Test: Das neue iPhone ist eigentlich ein iPhone 7

Das „S“-Modell war immer das verhältnismäßig überschaubare Update der Vorgängergeneration. Das Gehäuse blieb gleich und es gab etwas mehr Power, eine bessere Kamera und den einen oder anderen Bonus, wie zuletzt Touch ID mit dem iPhone 5s. Mit diesem Konzept bricht Apple nun. Beim iPhone 6s ist alles anders. Sogar das Gehäuse. Viele der Neuerungen werden das Leben mit dem Gerät deutlich vereinfachen. Ich habe das neue iPhone ganz genau angeschaut und für Sie getestet.

Das iPhone 6s ist bereits das neunte Apple-Telefon. Trotzdem weiß das iPhone-Team mit kleinen und größeren Neuerungen nach wie vor zu begeistern und zu überraschen. Die größte Überraschung beim iPhone 6s ist sicherlich, dass Apple praktisch keinen Stein auf dem anderen gelassen hat.

Die im Wortsinn spürbarste Änderung ist sicherlich 3D Touch. Apple hat dem iPhone 6s dafür neue Sensoren spendiert und den alten Vibrations-Motor gegen einen Taptic-Motor, wie man ihn von der Apple Watch kennt, ausgetauscht.
Außerdem wurden die Funk-Chips verbessert, so dass das iPhone jetzt mehr LTE-Bänder mit höherer Geschwindigkeit unterstützt. Auf WLAN-Seite kommt jetzt ebenfalls der aktuell schnellste Standard 802.11ac zum Einsatz. Ebenfalls grundlegend überarbeitet wurden die Kameras. Die rückwärtige unterstützt und 4K-Videos und 12-Megapixel Fotos, die frontseitige 5-Megapixel-Selfies mit neuem Blitz. Und auch der Hauptprozessor wurde ordentlich aufgemotzt. Der A9-Prozessor stellt eine dramatische Verbesserung gegenüber den Vorgängern A8 und A7 dar.

Mehr Power!

Apple gibt an, dass der neue A9-Prozessor um bis zu 70 Prozent schneller sei als sein Vorgänger. Glücklicherweise kommt dieses Mehr an Power nicht nur bei schwierigen Aufgaben wie dem Rendern von Videos zum Vorschein. Im Gegenteil. Wenn man ein „altes“ iPhone 6 und das neue iPhone 6s nebeneinander legt, wird die neue Leistungsfähigkeit bei praktisch jeder Tätigkeit sichtbar. Apps starten schneller, der Wechsel zwischen verschiedenen Apps passiert schnelle und eigentlich auch alles, was man innerhalb der jeweiligen Apps macht, geht einen Tick schneller.

Nun ist es natürlich nicht so, dass das iPhone 6 in dieser Hinsicht schlecht wäre. Ich habe zumindest nur in sehr, sehr seltenen Fällen bemängelt, dass irgendetwas zu lange dauert. Aber schneller ist sicherlich besser.

Touch ID

Apropos schneller und besser: Apple hat zum ersten Mal seit dem iPhone 5s etwas an Touch ID, dem Fingerabdruckscanner des iPhone, geändert. Auch hier ist eine dramatische Verbesserung sowohl bei der Geschwindigkeit auch der Präzision der Erkennung des Fingerabdrucks zu verzeichnen. Auch hier mag man sagen: „Das hat das iPhone 6 doch gut gemacht!“ Ja, hat es auch. Aber schon nach wenigen Stunden mit dem neuen iPhone 6s und der Entriegelungsvorgang des iPhone 6 via Touch ID kommt einem quälend langsam vor. Beeindruckend.

3D Touch - Rechtsklick 2.0

Die neue Eingabemethode 3D Touch ist mit Sicherheit die größte Neuerung, die das iPhone 6s mit sich bringt. Leider ist sie auch die am schwierigsten zur erklärende. Allein aufgrund des Namens ist man verlockt, 3D Touch in einen Topf mit Force Touch, das man von der Apple Watch und den Trackpads neuerer MacBook-Modelle kennt, zu werfen. Das wäre allerdings ein Fehler, da es einen grundlegenden Unterschied gibt. Die 3D-Touch-Technologie im iPhone 6s erkennt nicht nur, dass man stärker auf das Display drückt, sondern auch präzise an welcher Stelle dies geschieht. Force-Touch-Lösungen machen genau das nicht.

Bleibt die Frage: Was bringt einem 3D Touch? Auf MacLife.de haben wir 3D Touch schon mehrfach als den „Rechtsklick für das iPhone“ bezeichnet. Das wird der Kern-Funktionalität von 3D Touch auch nach wie vor gerecht, aber 3D Touch kann eben noch mehr.

Praktisch alle Apple-Apps unterstützen sogenannte Quick-Actions. Diese entsprechen am ehesten einem Rechtsklick und werden aufgerufen, in dem man ein App-Icon nicht bloß antippt, sondern drückt. Die Telefon-App bietet dann beispielsweise ein Kontextmenü mit den ersten drei Favoriten, um diese direkt anzurufen. Mail eröffnet gleich vier Möglichkeiten: Den Sprung zu allen Mails, zu allen ungelesenen Mails, zur Suche oder das Erstellen einer neuen Mail. Quick Actions bleiben allerdings nicht Apple vorbehalten. Jeder App-Entwickler kann sie in seine App integrieren. Beispielsweise Instagram hat dies auch schon getan.

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Peek & Pop

Das ist aber noch längst nicht alles, was 3D Touch zu bieten hat. Neu sind ebenfalls die Funktionen „Peek“ und „Pop“. Am besten lassen sich beide anhand der Mail-App erklären. Hier findet man in der Regel eine längere Liste von Mails vor. Wenn man eine davon antippt, öffnet sie sich. Drückt man aber etwas fester auf eine der Mails in der Liste, dann springt ein kleines Fenster auf, das eine Vorschau auf den Inhalt gewährt. Das ist ein „Peek“, denn „to peek“ heißt in etwa so viel wie „luschern“, „linsen“ oder „lugen“ – je nachdem, in welcher deutschen Region man lebt. Schiebt man dieses Fenster bei weiter gehaltenem Finger zur Seite, dann kann man die Nachricht entweder als un-/gelesen markieren oder löschen. Das Schieben nach oben führt zu weiteren Möglichkeiten, wie dem Beantworten. Hebt man seinen Finger vom Display, verschwindet das Fenster und man ist wieder genau dort, wo man sich zuvor befand.

Am ehesten lässt sich „Peek“ mit Quick Look auf dem Mac vergleichen. Wenn man dieses Fenster aber weiter festhält und erneut fest drückt, öffnet iOS die Nachricht in gewohnter Weise auf der vollen Bildschirmfläche. Das wäre dann „Pop“. Auch Peek und Pop funktionieren bereits in vielen Apple-eigenen App und können auch von jedem anderen Entwickler integriert werden. Ich für meinen Teil bin extrem gespannt, auf welche Ideen die Entwickler in den kommenden Monaten so kommen.

App Switcher

Auch beim Wechseln zwischen einzelnen Apps hilft ab sofort 3D Touch. Ein festerer Druck auf den linken Bildschirmrand und ein Wischen nach Rechts aktiviert den App-Switcher. Man erhält sofort einen Blick auf die zuletzt genutzt App und kann auch hier nur mal schnell reinschauen, den Finger wieder loslassen und ist zurück in der gerade genutzten App. Zieht man den Finger ein Stück über den Bildschirm und lässt dann los, ist man in der von iOS 9 bekannten App-Auswahl. Zieht man den Finger jedoch noch weiter gen rechtem Rand, landet man direkt in der zuletzt genutzten App. Praktisch.

Taptic Engine

Bei praktisch allen 3D-Touch-Aktionen mit Ausnahme der App-Switcher-Funktion gibt das iPhone ein spürbares Feedback, ein kurzes Vibrieren. Das kommt nicht mehr von einem herkömmlichen Vibrations-Motor, sondern von der bereits eingangs erwähnten Taptic Engine. Sie ersetzt allerdings auch den kompletten Vibrations-Motor. Auch das Rütteln des iPhone bei eingehenden Nachrichten kommt fortan also vom Taptic-Motor. Im direkten Vergleich wirkt die neue Lösung etwas stärker und besser spürbar. Vibration ist aber nicht gleich Vibration. Die Taptic Engine ermöglicht eine präzisere Aussteuerung. So ist das Feedback bei einem „Peek“ sanfter als das bei einem „Pop“. Besonders hilfreich ist das Feedback im Zusammenhang mit Quick Actions. Hier bekommt man eine kurze Vibration für ein „OK“ und eine längere Vibration für „Das geht hier leider nicht“ zu spüren.

Kamera

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr: Das iPhone ist die beliebteste Kamera der Welt. Mit keiner Kamera werden täglich mehr Bilder gemacht – oder zumindest zu Flickr hochgeladen, was aber schon ein ganz guter Indikator ist. Ein echter Erfolg, auf dem sich Apple aber nicht ausruht. Nicht zuletzt, weil die Konkurrenz nicht schläft. Rein von den nackten Zahlen her zieht Apple in diesem Jahr maximal gleich. 12 statt 8 Megapixel und jetzt auch die Möglichkeit 4K-Videos (das ist vier mal Full HD (1080p)) aufzuzeichnen.

Wenn man aber eins in den letzten Jahren von Apple lernen konnte, dann das nackte Zahlen nichts mehr wert sind. Es geht darum, wie die einzelnen Komponenten zusammenspielen. Und letztlich bedeuten mehr Megapixel tatsächlich nicht automatisch auch bessere Fotos. Mehre Megapixel sind dann hilfreich, wenn man in die Bilder hinein zoomt und einzelne Ausschnitte speichern möchte.

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Und ja, das geht mit den Fotos der neuen Kamera-Einheit tatsächlich besser. Also in höherer Qualität. Ansonsten ist zumindest die rückwärtige Kamera nur ein kleiner Schritt und Unterschiede zwischen Fotos des iPhone 6s und des iPhone 6s dürften in den meisten Fällen nur mit geübtem Auge erkennbar sein. Das gleiche gilt für das plakative Feature „4K Video“. Man kann jetzt in Videos geschmeidig zoomen und das Bild wird trotzdem nicht pixelig. Das ist ein echter Bonus. Grundsätzlich bedeuten aber auch hier mehr Megapixel nicht automatisch auch ein besseres Video.

Das eigentliche Problem mit 4K-Videos: sie fressen Unmengen an Speicher. Während ein klassisches 1080p-Video mit rund 130 Megabyte pro Minute auskommt, benötigt ein 4K-Video etwa 375 Megabyte. In den meisten Fällen dürfte da der vom iPhone 6s ebenfalls angebotene Modus „1080p HD (60 fps)“, also mit 60 statt 30 Bildern pro Sekunde (und 200 statt 130 Megabyte pro Minute), spannender sein.

Bevor man den Schalter für 4K-Videos umlegt (der Standard ist auch beim iPhone 6s weiterhin „1080p HD (30 fps)“) sollte man außerdem überlegen, ob man das geschossene 4K-Video überhaupt irgendwo wiedergeben kann. Ist der Fernseher 4K-fähig? Wenn ja, wie bekommt man das Bildmaterial darauf abgespielt? AirPlay fällt aus, da weder das aktuelle noch das kommende Apple TV 4K-Videos unterstützen. Ein möglicher Umweg wäre über YouTube denkbar.
Fazit: 4K-Videos lohnen sich vorerst nur, wenn man sich die Mühe macht, die eigenen Videos auch noch zu bearbeiten. Dabei kann man nämlich tatsächlich von dem Mehr an Pixeln profitieren. Für Schnappschuss-Videos können Sie den Schalter aber erstmal getrost auf 1080p stehen lassen.

Bessere Selfies

Die frontseitige Kamera hingegen hat eine echte Aufwertung erfahren. Nicht nur, dass die Bilder auch hier höher aufgelöst werden (5 Megapixel), Apple hat dem iPhone 6s jetzt auch auf der Vorderseite einen Blitz spendiert. Der sitzt allerdings nicht wie auf dem Geräterücken neben der Linse. Apple bedient sich einen simplen aber genialen Tricks: Die Umgebungslichtsensoren versuchen bestmöglich zu erkennen, welche Farbe das Blitzlicht am besten haben sollte. Dann wird die Helligkeit des Bildschirms für einen kurzen Moment extrem erhöht. Und zwar auf ein Niveau, das man selbst durch keine Einstellung des iPhone 6s erreichen könnte. In diesem Modus fungiert das komplette Display als Blitzlicht. Das mag wie eine Notlösung klingen. Aber die Hauptsache ist doch: Es funktioniert!

Live Photos

Eine weitere Neuerung im Zusammenhang mit der Kamera sind Live Photos. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert und funktioniert so: Sie machen ein Foto, wie Sie es schon immer getan haben. Fertig. Mehr ist nicht zu tun. Im Hintergrund speichert das iPhone allerdings nicht nur das eigentliche Foto, sondern auch die 1,5 Sekunden vor und nach dem Auslösen. Denn, so Apple, die besten Momenten ereignen sich häufig kurz bevor oder kurz nachdem man das Foto gemacht hat. Oft genug stimmt das tatsächlich.

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Apple legt wert darauf, dass es sich bei den Live Photos nicht um Videos handelt, obwohl sich die gefilmten Dinge oder Personen in den Live Photos bewegen und es sogar eine Tonspur gibt. Tatsächlich ist das eher eine Frage dessen, wie man Video definiert. Natürlich zeichnet Apple ein Video auf. Es werden aber nicht die kompletten 90 Bilder der 3 Sekunden (3 Sekunden multipliziert mit den standardmäßig ausgewählten 30 „Frames per Second“) gesichert. Das wären bei 12 Megapixel auch deutlich zu viele Daten. Der Trick besteht darin, dass Apple das eigentliche Foto mit den vollen 12 Megapixeln speichert, die restlichen Frames aber „nur“ mit Bildschirmauflösung, die bei nicht ganz 1 Megapixel liegt. Damit frisst ein Live Photo etwa nur die doppelte Menge an Speicherplatz wie ein gewöhnliches Foto – deutlich besser als das 90-fache!

Auf einem iPhone 6s erweckt man Live Photos durch einen festeren Druck auf das Bild zum Leben. In der „Fotos“-App auf dem Mac kann man sie ebenfalls abspielen. Facebook hat angekündigt, Live Photos unterstützen zu wollen. Man kann Live Fotos aber auch mit älteren iPhones betrachten, in dem man das entsprechende (geöffnete) Foto antippt und den Finger darauf liegen lässt.

Live Photos können als besonderes Gimmick auch als Ziffernblatt auf der Apple Watch oder als bewegtes Bild für den Sperrbildschirm des iPhones hinterlegt werden.
Wenn Sie das alles nicht so richtig zu begeistern weiß, können Sie Live Fotos aber auch deaktivieren.

Das Äußere

Bei einem iPhone-S-Modell lohnt es sich für gewöhnlich überhaupt nicht, das Äußere auch nur zu erwähnen. Alles bleibt identisch zum Vorgängermodell. Nicht so in diesem Jahr! Das iPhone 6s ist gute 10 Prozent schwerer und ein winziges Stückchen dicker als das Vorgängermodell. 10 Prozent mag nach viel klingen. In der Praxis ist es aber kaum spürbar. Weder ich selbst noch 6 von 7 anderen befragten Personen waren in der Lage ohne hinzuschauen wiederholt das richtige Gerät als das iPhone 6s zu identifizieren.

Das höhere Gewicht hängt wohl vor allem mit dem neuen Material zusammen, das für das Gehäuse verwendet wird. Hier kommt „7000 series aluminum“ zum Einsatz, also das Aluminium, aus dem Apple auch schon die Gehäuse der Apple Watch Sport fertigt. Diese hat sich im Praxistest seit Verkaufsstart als extrem kratzresistent herausgestellt. Zumindest mein Modell weist bis heute keinen mit bloßem Auge erkennbaren Kratzer auf. Ganz anders sieht es da bei meinem iPhone 6 aus dem letzten September aus. Es gibt also Grund zur Hoffnung, dass das iPhone 6s ähnlich unanfällig für Kratzer ist.

Auch beim Display hat sich einiges getan. Dieses bewirbt Apple jetzt als das stärkste Smartphone-Display überhaupt. Es soll noch bruchsicherer sein als das aktuelle Top-Glas von Corning, Gorilla Glass 3, das in praktisch allen namhaften Konkurrenzprodukten zum Einsatz kommt.

Akku-Laufzeit

Die Akku-Laufzeit des iPhone 6s konnte in der Kürze der Zeit natürlich noch nicht wirklich getestet werden. Zum Einen ist das iPhone 6s erst seit Verkaufsstart in meinem Besitz, zum Anderen habe ich in dieser Zeit deutlich mehr mit dem Gerät hantiert, als ich es mit meinen iPhones sonst im Alltag tue.

Fakt ist, dass die Kapazität des Akkus geringer ist als beim iPhone 6, was dem neuesten iPhone in einigen voreiligen Vergleichstest, bei denen nur auf die nackten Zahlen geschaut wurde, einige Minuspunkte eingebracht hat. Fakt ist aber auch, dass Apple behauptet, die neuen Komponenten würden energieeffizienter arbeiten, so dass das iPhone 6s trotz geringer Akku-Kapazität auf die gleiche Akku-Laufzeit käme. Apple hat die Akku-Laufzeiten der eigenen Geräte in der jüngsten Vergangenheit immer recht konservativ angegeben, so dass es erstmal keinen Grund gibt an dieser Aussage zu zweifeln. Ob sich das in der Praxis bewahrheitet wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen.

Fazit

Das neue iPhone 6s ist eigentlich ein iPhone 7. Hätte Apple auch neben all den veränderten Dingen auch noch das Design des Gehäuses verändert, hätte kein Weg an der Namenswahl „iPhone 7“ mehr vorbeigeführt. Apple hat ganz offensichtlich an mehr Stellschrauben als jemals zuvor bei einem Sprung zu einer S-Generation gedreht und viele Details verbessert, die man tatsächlich im Alltag bemerkt und benutzen wird.

Ist das Upgrade von einem iPhone 6 deshalb ein Muss? Eher nicht. Das iPhone 6 ist nach wie vor ein Top-Gerät, an dem es wenig auszusetzen gibt. Der technologische Sprung vom iPhone 5s hingegen ist in der Tat gewaltig.