Digitale Postkarten selbstgemacht: Mit Fun Card Studio 2 individuelle Grüße versenden

Laut Hersteller Ohanaware bietet die Software Fun Card Studio 2 einfach zu bedienende Funktionen und zahlreiche schöne und witzige Vorlagen, um aus Ihren Schnappschüssen blitzschnell individuelle Postkarten zu erstellen. Diese digitalen Karten können Sie per E-Mail oder iMessage an Ihre Familie und Freunde schicken oder über Twitter, Facebook teilen. Wir haben uns angesehn, ob das Programm hält, was es verspricht.

 

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Sie haben einen tollen Urlaub verbracht oder einen turbulenten Kindergeburtstag überstanden? Dann möchten Sie vielleicht auch Ihre Familie und Ihre Freunde daran teilhaben lassen. Mit Fun Card Studio 2 erstellen Sie aus Ihren besten Fotos ganz schnell und einfach individuelle digitale Grußkarten inklusive virtueller Briefmarke und Poststempel.

Das Programm ist nur 19 MB groß, bietet aber einige nette Funktionen, um schöne Ergebnisse zu erzielen. Sie können aus 30 verschiedenen Vorlagen auswählen, in denen Sie Ihr Foto einfügen können – zum Beispiel mit dem typisch gestreiften Flugpost-Rand. Auch für Weihnachtsgrüße oder Wild-West-Steckbriefe gibt es passende Designs. Alternativ können Sie viele Einstellungen selbst vornehmen. Der Grußtext lässt sich frei positionieren. Schriftart, -größe und andere Textdetails können einfach angepasst werden. Für die Briefmarke und den Poststempel gibt es ebenfalls verschiedene Varianten. In der Briefmarke können Sie sogar ein eigenes Bild einsetzen und auch das Porto lässt sich frei bestimmen. Allerdings ist der Platz für den Portobetrag recht begrenzt. Mehr als drei Zeichen bekommt man nicht unter.

Leider lassen sich die verwendeten Fotos nur skalieren, in 90-Grad-Schritten drehen und mit einem der 15 Effekte verändern. Regler für die Farbsättigung, Helligkeit und andere Bildwerte sucht man vergebens. Eine detaillierte Bildbearbeitung, ist mit dem Programm nicht möglich und muss zuvor mit einer passenden Software vorgenommen werden. Aber dafür ist Fun Card Studio auch nicht gedacht.

Wenn das eigene Meisterwerk fertig ist, lässt es sich als Bilddatei speichern, per iMessage versenden beziehungsweise über Facebook, Twitter und Flickr teilen. Das Versenden per Mail und das Hochladen auf Flickr hakte leider und war unzuverlässig. Hier muss man in der aktuellen Version den Umweg über die Dateispeicherung gehen, um anschließend die Bilddatei manuell zu versenden. Trotz dieser Einschränkung und einer fehlenden Druckfunktion, um „echte“ Postkarte zu erstellen, liefert Fun Card Studio 2 tolle Ergebnisse.

Fazit

Fun Card Studio 2 ist eine kleine, aber feine Software, um witzige und schöne Grußkarten für den digitalen Versand per Twitter und Co. zu erstellen – und das zu einem günstigen Preis.

Testergebnis
ProduktnameFun Card Studio 2
HerstellerOhanaware
Preis4,99 €
Webseitehttp://www.ohanaware.com
Pro
  • viele Vorlagen und Filter
  • einfache Bedienung
Contra
  • keine Bildkorrekturen möglich
  • keine Druckfunktion
  • E-Mail- und Flickr-Funktion fehlerhaft
Systemvoraussetzungenab OS X 10.9
Bewertung
1.8
gut
 

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Erinnert mich stark an iCard von Apple. Schade, dass die das vor vielen Jahren vom Markt genommen haben.

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