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Apple: Das neue Griechenland?

Welch einen Unterschied ein Jahr machen kann: Im letzten Sommer sah es so aus, als ob Apple als wertvollster Konzern aller Zeiten nichts falsch machen kann. Der iKonzern war der ultimative Gegenentwurf zum vermeintlichen Pleitekandidaten Griechenland. Die Entwicklung der beiden höchst unterschiedlichen Investments ist ein Lehrstück über die Mechanismen der Börse – und ein Hoffungsschimmer für Apple-Aktionäre.



„Es war die beste Zeit, es war die schlimmste Zeit; es war das Zeitalter der Weisheit, es war das Zeitalter der Torheit; es war die Epoche des Glaubens, es war die Epoche des Unglaubens; es war die Zeit des Lichtes, es war die Zeit der Finsternis; es war der Frühling der Hoffnung, es war der Winter der Verzweiflung; wir hatten alles vor uns, wir hatten nichts vor uns; wir gingen alle direkt in den Himmel, wir gingen direkt in die entgegengesetzte Richtung – mit einem Wort, diese Zeit war der unsrigen so ähnlich, dass ihre geräuschvollsten Vertreter im Guten wie im Bösen nur den Superlativ auf sie angewendet wissen wollen.“


So epochal beginnt Charles Dickens A Tale of the two Cities, Eine Geschichte aus zwei Städten aus dem Jahr 1859 – einer der bemerkenswerten Romane der Weltliteratur, der übrigens kostenlos im iBooks Store geladen werden kann. Was das mit Apple zu tun hat? Auch Apple ist Teil einer Geschichte dieser beiden Welten: Der besten und der vermeintlich schlimmsten Zeit, zwischen der ziemlich genau ein Jahr liegt.

Apples fabelhafte neun Monate 2012: Die besten aller Zeiten



Rückblende Sommer 2012: Während die europäische Schuldenkrise die Weltwirtschaft fest im Griff hatte und kein Tag verging, an dem neue Schreckensmeldungen über die Zustände in Athen die Schlagzeilen beherrschten, schien ein Unternehmen nicht von dieser Welt zu sein: Apple! 


Der iKonzern durchbrach 2012 an der Börse eine Schallmauer nach der nächsten: Die 500-Dollarmarke im Februar, die 600-Dollarmarke im März und die 700-Dollarmarke im September. In der Spitze legte Apple getrieben durch eine in diesen Dimensionen nie erlebte Umsatz- und Gewinnexplosion unglaubliche 75 Prozent zu – von 405 auf 705 Dollar bis zu jenem verhängnisvollen 21. September 2012, als das iPhone 5 debütierte.

Auch nach einer Dekade der exorbitanten Kurszuwächse waren diese neun Monate wohl die beste, die allerbeste Zeit, die Apple an der Börse gesehen habe, in der der Kultkonzern aus Cupertino fast unfassbare 300 Milliarden Dollar an Börsenwert hinzugewann und auf dem Gipfel zum wertvollsten Konzern aller Zeiten aufstieg.



Apples letzte neun Monate: Die schlechtesten aller Zeiten



Schnellvorlauf Sommer 2013: Bei 388 Dollar notierte die Apple-Aktie am vorigen Freitag im Intraday-Handel, ehe Schnäppchenjäger diese Woche zugriffen und wieder für steigende Kurse über der 400-Dollarmarke sorgten. Von 705 Dollar auf 388 bzw. im April sogar 385 Dollar: Auch wenn Apple im Zuge der Finanzkrise 2008 prozentual noch stärker an Wert verlor, ist der Absturz absolut historisch.



Mehr als 300 Milliarden Dollar hat Apple in der Spitze an Börsenwert verloren, ein in diesen Dimensionen einmaliger Vorgang, der sogar Microsofts und Ciscos Einbruch nach der Jahrtausendwende toppt. Alle Gewinne des gigantischen Aufschwungs wurden vernichtet. Und mehr noch: Apple ist bis auf wenige Dollar auf die Kurse zurückgefallen, als Tim Cook vor knapp zwei Jahren den CEO-Posten übernahm.



Der Totalabsturz von mehr als 45 Prozent ereignete sich dann auch als singuläres Ereignis in Zeiten weltweit steigender Kurse. Bondguru Jeff Gundlach betrachtet Apples Absturz entsprechend als Lehrbuchbeispiel dafür, dass die Theorie der effizienten Märkte nicht funktioniert und nannte Apple bei Kursen von 700 Dollar Apple "one of my favorite generational shorts" mit einem Kursziel von 425 Dollar, das sich bewahrheiten sollte. Oder in einfachen deutschen Worten: Die letzten neun Monate waren die schlimmste Zeit für Apple-Aktionäre.



Griechenlands Fast-Pleite: Die Gegenwelt vom Apple-Boom



Doch die Geschichte endet hier noch nicht. Wenn man vor einem Jahr nach dem vermeintlich schlechtesten Investment der Welt suchte, so genügte ein Blick auf die großen Titelseiten: Griechenland, Griechenland, Griechenland. Nichts schien mehr zu gehen im Hellenen-Staat – die Pleite des ungeliebten Euro-Mitglieds schien unvermeidlich, „Grexit“-Szenarien, nach denen nicht mehr die Abwicklung an sich, sondern nur noch die Form diskutiert wurde, beherrschten die Wirtschaftsmedien.

Aufgebrachte Kunden stürmten die Banken, um ihr Erspartes vor einer vermeintlichen Abwertung bei Wiedereinführung der Drachme in Sicherheit zu bringen. Griechenland schien dem Untergang geweiht. Der griechische Leitindex der Börse Athen notierte auf einem 20-Jahrestief bei 480 Punkten. Die schlechteste aller Zeiten.

Apple und Griechenland: Getrennte Wege seit einem Jahr

Schnellvorlauf zum Sommer 2013: Griechenland ist nicht pleite, die Drachme wurde nicht eingeführt, dafür ist der Hellenen-Staat aus den Schlagzeilen so gut wie verschwunden, aber natürlich immer noch Euro-Mitglied. Der Athex? Notiert heute bei 850 Zählern 50 Prozent höher als vor einem Jahr – im Mai waren es sogar 90 Prozent.


Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Wer hätte im letzten Sommer auch nur einen Pfifferling auf griechische Aktien gesetzt? Und wer hätte ernsthaft erwartet, dass der größte Star der neuen Welt nur ein Jahr später der größte Wertvernichter von allen sein würde? In anderen Worten: Wer im Sommer 2012 Apple verkauft und stattdessen in Griechenland investiert hätte, hätte seinen Einsatz in der Spitze verdoppeln können statt ihn mit Apple fast zu halbieren.

Das offensichtlichste Investment ist oft das falscheste



Die Lehre aus der Geschichte der zwei Investments: Das offensichtlichste Investment vor einem Jahr wäre das denkbar falscheste gewesen – das wird jedoch immer erst in der Rückschau klar, wenn der alles überschattende Lärm der Gegenwart längst Vergangenheit geworden ist.


Für gebeutelte Apple-Aktionäre liegt hierin, so vermeintlich absurd es klingt, auch ein Hoffnungsschimmer: Griechenland könnte Apples Vorbild werden. Heute ist Apple an der Börse das neue Griechenland: Seit neun Monaten sieht es so aus, als könnte Apple nichts richtig machen, als wäre der andauernde Abwärtstrend kaum zu stoppen, als würden nach den Gewinnen nun auch die Umsätze schrumpfen und sich auch die iPhone-Absätze rückläufig entwickeln. Als wäre Apples Erfolgsstory so was von zu Ende, ein für alle Zeiten. So klingen die schlechtesten Zeiten.



Doch wer weiß schon, wie die Börsenwelt im nächsten Sommer aussieht? Vielleicht hat sich die schlimmste Zeit nach neun Monaten ohne neue Produkte dann wieder in die beste Zeit verwandelt. Um an der eigenen Legende weiterzustricken, braucht Apple allerdings eins: Neue Produkte, neue Produkte, neue Produkte. 


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Gilt es eigentlich schon wieder als Talent, wenn man jede Woche so viel Scheisse wie nur möglich in einen Artikel quetschen kann? Falls ja, ist Herr Jacobsen sehr talentiert darin.

Zum absoluten Brüller fehlen nur noch die Beiträge von Faina.

Juppie, die wöchentliche Jacobsen/"Fanboy"/Hateboy Show beginnt wieder.

Muss mal schauen, ob man sich AdBlock so konfigurieren kann, dass die Jacobsen-Sch…e weggefiltert wird. Oder doch einfach maclife.de auf eine Blacklist setzen?

Bei Apple wird die Luft aus der Blase gelassen - das ist alles - der Börsenwert ist in der Realität angekommen. Das ist kein Grund zur Panik (ich hab ja keine Aktien gekauft) - das ist eigentlich eher gesund. Davon geht die Welt nicht unter, davon geht Apple nicht unter und Herr Jacobsen hat jede Woche was zu schreiben.

Die Quellenangabe für diesen Artikel zu Bild.de fehlt ;-)

Bild würde so einen Schmarrn eher in konzentrieter Form schreiben.

Ich finds einfach schon geil, wie mein einen Wirtschaftskonzern (ein auf Gewinn orientiertes Unternehmen) mit einem Staat (i. d. R. vom Volk gewählte Regierung, die im besten Falle die Steuern sinnvoll ausgeht und vor allem nicht gewinnorientiert ist) vergleichen kann. Das ist schon das nahezu perfekte Beispiel des Vergleichs Äpfel mit Birnen.

Für Apple war das übrigens keine schlimme Zeit. Für Apple beginnt vielleicht sogar die Zeit der völligen Unabhängigkeit. Sie kaufen hoffentlich dank der mittlerweile wieder bezahlbaren Aktien den größten Anteil zurück und sind dann nicht mehr den raffgierigen Börsianern verpflichtet, die aufgrund der perversen Quartalszahlen (ein Unternhmen sollte kürzestens für ein Jahr vorplanen und Zahlen veröffentlichen) nicht mal mehr merken, was sie alles kaputt machen.

Investition ja. Spekulation nein.

Davon war im Artikel nicht die Rede. Sondern von der Ausgangslage zweier Investments. Das eigentliche Mysterium ist doch: Wer hätte vor einem Jahr jemals geglaubt, dass Apple binnen der nächsten 12 % Monate um 50 % fällt und Griechenland um 50 % steigt? Es ist ein Vgl. der besten aller Welten (Apple) mit der seinerzeit schlechtesten (Griechenland) . Bemerkenswerterweise hat sich das binnen 12 Monaten komplett umgedreht. Heute haftet Apple das Worstcase-Stigma an. Ich halte dies für eines der lehrreichsten Beispiele der letzten Jahre, wie die Börse funktioniert – deswegen der Vergleich. UND: Wenn Apple das neue Griechenland an der Börse wäre, könnten sich AAPL-Aktionäre ja im nächsten Sommer freuen...;)

Ich habe keine Ahnung, worum es in diesem Beitrag geht, weil ich ihn nach der Überschrift nicht gelesen habe. Mich interessierten nur die Kommentare und das ist mein erster und letzter Dazu. Ab sofort werde ich Freitag-Sonntag kein MacLife.de lesen.

Haha - DAS ... ist mein JacobsenBlocker ;-)
Denn Werbung sehe ich hier eh nicht, da der Adblocker super funktioniert :-)

Ich schließe mich an. Auch beim blocken...

Selbiges genau bei mir, lese nur die Kommentare, die sind um weiten interessanter und in denen steckt mehr Verstand als je jemand verstanden hat was der Sinn von Jacobsens Nonsens-Artikeln sein soll.

Die Frage ob Apple das neue Griechenland sei, kann nur jemand stellen der vom antiken Griechenland sein muss.

Dabei wäre er für Dich als Apple-Aktionär nicht mal uninteressant gewesen. Aber klar: was man ausblenden möchte, blendet man aus - gilt im richtigen Leben wie an der Börse ;)

(@ Mac-Harry.de)

Ui, was für ein Dummschwätzer... Wie hoch ist die Aktie nochmals? Und wie hoch war sie vor 10 jahren nochmals? Jaja, das Ende naht... *gähn*

Ich werde mir auch mal Adblocker installieren, denn ich finde das schlimmste hier ist diese Samsung mit Windows 8 Werbung! Aber doch irgendwie wieder Lustig zu sehen wie MacLife.de und auch das Magazin alles für Geld tun, sogar ihre Leser verkaufen indem sie diese Werbung einblenden

Liebe Maclife, könnt ihr bitte die Hackfresse vom Jacobsen rausnehmen, mir wird schon beim Lesen schlecht... naja, ehrlich gesagt überflieg ich den Schmu nur noch und guck nach den Kommentaren... schüttelt der sich einen beim Tippen?

Entschuldigung aber ich muss es echt mal sagen: Herr Jacobsen sie sind nicht mehr tragbar mit ihrer "fundierten" Berichterstattung/Kolumne.
Schlimm genug das sie NIE auf die Kritik (ich spreche von konstruktiver Kritik)...wahrscheinlich haben sie es nicht nötig wer weiss. Aber das sie einfach kein Ende finden und ihre Kolumne immer reißerische Headlines verpassen nur um Clicks zu generien. Grausam. Und das für mich unverständlichste daran: Das hier ist ein Macmagazin (nur zu ihrer Information, das ist ein Magazin für Apple Kenner, Apple Liebhaber und Apple Interessenten) und sie schreiben durchweg contra statt Pro Artikel. Auch Apple von beiden Seiten zu betrachten und die Schattenseiten beschreiben ist völlig in Ordnung und auch erwünscht von einem professionellen Redakteur. ABER SIE KENNEN JA
N U R
DIESE NEGATIVE BERICHTERSTATTUNG/MEINUNGSVERTRETUNG!!!

Sie sind nicht nachtragbar!!!! Und das sie sich nicht äussern egal was man zu ihrer Art schreibt spricht Bände....

Auch mich macht das Bild jede Woche aufs Neue wieder aggressiv. Habe mich heute seit langem mal wieder angemeldet um die "Vorredner" hier zu unterstützen!

Leute, lasst ihn doch schreiben. Er hat doch sonst nix. Wir Apple-User sind zwar verblendet, unfrei und technisch minderbemittelt, geben viel Geld für veraltete Hard- und Software aus und schauen nie über den Tellerrand. Aber wenigstens TOLERANT wollen wir sein!

Ich lese hier meist auch nur die Kommentare. Es gibt ja im Vergleich zu anderen Portalen nur sehr wenige, insofern ist man schnell durch.

Eines noch: Die Firma Apple wird MacLife um Jahre oder Jahrzehnte überleben. Für diese Prognose braucht's wohl keine Analysten.

Allein beim lesen des des Satzes...."Es war die beste Zeit...." Nein, eigentlich reicht schon die Überschrift... Das interessiert keine Sau und ist nicht mal Webspace wert! Man man man. Und zu dem Foto muss ich Frubi mal recht geben, wobei das ja subjektiv ist.

Hab ich jede Woche ein Déjà-vu, oder wird hier tatsächlich wieder und wieder und wieder der selbe Text leicht umgebaut und veröffentlicht?

Hat für mich mehr mit Selbstbefriedigung zu tun als mit echtem Journalismus, Woche für Woche den selben Senf von sich zu geben, ohne dass irgendwelche neuen Informationen oder Fakten vorliegen. Welche neuen Erkenntnise rechtfertigen jeden Freitag diese Kolumne, deren kompletter Inhalt sich immer wieder in einem einzigen Satz wiedergeben lässt: »Apple war mal ganz oben und ist jetzt ziemich weit unten«.

Nichts gegen subjektive Kolumnen, aber dieser Zeilenschinder tut nichts anderes, als das sowieso vollkommen Offensichtliche wiederzukäuen und sich ob seiner »großartigen analytischen Fähigkeiten« wahnsinnig toll vorzukommen.

Prognosen, Visionen, Wahrscheinlichkeiten oder wenigstens eine Vermutung über die Zukunft der Apple-Aktie - Fehlanzeige. Mehr als »Doch wer weiß schon, wie die Börsenwelt im nächsten Sommer aussieht?« gibt es nicht.

Würde mich nur noch interessieren, ob Nils »Börsen-Guru« Jacobsen selber mit Apple-Aktien Geld verdient, oder dank seiner analytischen »Fähigkeiten« nur Verluste gemacht hat.

der selbe Text leicht umgebaut (mit viel Schlagwörtern) = Bullshit-Bingo-Generator

Jede Woche über die Apple Aktie zu schreiben ist halt langweilig. Zumindest immer die fast identischen Artikel zu lesen langweilt. "Apple das neue Griechenland." Da denkt man sofort an eine baldige Pleite und Milliarden von Steuergeldern, die nach Kalifornien fliessen werden. Alles Quatsch. Aber tatsächlich war die Apple Aktie ein miserables Investment, falls man die Aktie vor einem Jahr gekauft hat. Griechenland boomt laut der Börse also wieder und Apple geht dem Ende entgegen. So sieht es also angeblich die Börse. Nur die Börse ist ein Spielkasino geworden; was wir ja langsam alle wissen. Was kann Apple für die Unwissenheit der Spieler an der Börse. Hoffentlich bleibt Apple sich treu und produziert Premiumware mit dem gewissen Etwas und fängt nicht an sich von den Aktionären treiben zu lassen. Leider ist das Produkt für viele AGs nur noch Mittel zum Zweck. Dabei sollte das Produkt im Mittelpunkt stehen. Ein Wirtschaftsschreiberling macht halt seine Job und schreibt über vergangenes. Hätte er wirklich Ahnung, würde er sein Geld an der Börse, oder im Management verdienen. ;) Theoretisches Wissen kann die Praxis halt nie ersetzen.

Lieber Nils,

Bei aller Kritik hast Du es verdient, respektvoll angesprochen und behandelt zu werden. Ich nehme mal an, dass ihr alle in der Redaktion sitzt, die Kommentare vielleicht zur Kenntnis nehmt und ich hoffe nicht, dass alle zusammen die Leser verspotten, weil sie auf die ganze Klick-Generator-Nummer herein fallen.

Doch der Eindruck entsteht, weil Du nur äusserst selten reagierst und wenn, dann nicht tiefgründig, wie bei meinen Einwänden der letzten Woche. Mir kommt es so vor, als ob hier ein Klick-Generator-Beitrag gepostet wird und dann ist Wochenende. am Montag jubelt dann Kassian, weil dieser Post ordentlich Werbeumsatz erzeugte, oder Traffic.

Ich bin in der Tat nur ein Blogger, der für seine Posts nicht bezahlt wird, so wie Du hier, aber ich nehme jede Kritik sehr ernst und reagiere prompt darauf. Vielleicht wäre es für eine Plattform wie Mac Life angebracht, wenn sie zumindest hin und wieder Stellung bezieht.

Wenn dies nicht geschieht, ist allen klar, was das Ziel ist (Nicht Content, sondern Klicks). Nur mal ein Beispiel, wie ein ebenso reisserischer Beitrag auch gut moderiert und Fragen beantowrtet werden können, denn in diesem Fall sind die Android-Nutzer ähnlich wie Hyänen über meine PRO-Apple-Standpunkte in Bezug auf Scherheit der Betriebssysteme hergefallen und ich habe IMMER geantwortet. Lieber Nils, ich würde es schätzen, wenn Du auch ein wenig vom Instrument des Dialogs gebrauch machst :-)

Hier mein Beispiel: http://mac-harry.blogspot.de/2013/07/android-erfolgreichstes-botnet.html

"Mac-Harry.de | 05.07.2013 - 17:58 Uhr
Mich interessierten nur die Kommentare und das ist mein erster und letzter Dazu. Ab sofort werde ich Freitag-Sonntag kein MacLife.de lesen."

Dann halte dich aber auch dran.

@Mac-Harry.de: Grundsätzlich bin ich dafür zu haben und kommentiere sachdienliche Anmerkungen wie deine auch. Allerdings sind die doch eher die Ausnahme...

Mal von den Beleidigungen abgesehen, die ich nicht weiter kommentiere – wer den Artikel bis zum Ende liest, wäre grundsätzlich im Vorteil. Wer das getan hat, weiß: Griechenland ist ein scheinendes Beispiel dafür, wie sich die Dinge (an der Börse) binnen eines Jahres zum Besseren wenden können, obwohl sie zunächst einmal nach der schlechtesten Zeit aussehen. Für Apple-Aktionäre ist das nach neun Monaten der unstreitbar "schlechtesten Zeit" der eigentliche Hoffnungsschimmer (ohne dass es eine Gewähr gibt, dass sich die Geschichte wiederholt). Aber natürlich geht das in den reflexartigen Tiraden schnell unter.

Und um mit einem Missverständnis aufzuräumen: Nur weil dies eine Apple-spezifische Seite ist, sollte man an dieser Stelle nicht den bezahlten Fanboy erwarten. Zur Gebrauchsanweisung der Kolumne hier entlang:

http://www.maclife.de/panorama/leute/kommentare/der-schmale-grat-vom-fanboy-zum-apple-hasser

Apple 2013 ist ein Unternehmen, dessen Geschäftsentwicklung grundsätzlich vor den größten Herausforderung seit Steve Jobs' Rückkehr 1997 steht, dessen Gewinne zweistellig einbrechen und dessen Aktie seit 9 Monate so schlecht performt wie weltweit kaum eine andere. Wer das nicht sehen will, verschließt die Augen vor der Realität. Kann man als Fanboy machen, als Wirtschaftsjournalist aber nicht.

Wenn Apple Turnaround-Signale sendet bzw. eine Trendwende erkennbar ist, trage ich dem entsprechend natürlich genauso Rechnung. Es liegt an Apple :)

Ein schönes Wochenende!

Dein Einsatz in Ehren, aber ich sehe folgendes: In den Überschriften wurde einfach zu oft eine falsche Wortwahl getroffen ("Krieg", "Apple-Hasser" usw.). Da fällt es eben etwas schwerer, den Rest des Artikels so richtig ernst zu nehmen.

Zum Glück bin ich kein Wirtschaftsjournalist. Deshalb kann mir die "Verformung" der Apple-Aktie egal sein. Es kommt übrigens immer auf den Zeitraum an, den man beobachtet. Auf diese Weise lässt sich alles so biegen, wie man es gerne hätte.

Wenn man sich dann schon als Wirtschaftsjournalist betitelt, dann sollte man Griechenland schon erst recht nicht als Beispiel hernehmen. In Griechenland ist was gänzlich anderes abgelaufen, wie es mit Apple gerade passiert. Und das ist wesentlich globaler.

Will der Jacobsen sich eigentlich permanent selber unterbieten? Labert dauernd von der komplett unwichtigen Börse, die rein gar nichts reales abbildet, und jetzt kommt er auch noch mit Griechenland?

Ist doch alles halb so wild,
die beiden Artikel drüber sind dafür wieder Samsung gebashe en masse.

So muss das sein. Immer eine gesunde Mischung!

Griechenland ohne Internet Anschhluss, das wäre der korrekte Platz für den Herrn....

Mac

Bin auch der Meinung Jacobsens Artikel müssen hier einfach raus. Reicht schon, dass man solche negative Artikel auf Welt, Bild und sonstigen Seiten mit verhassten Weltbild sieht die nur negative Schlagzeilen bringen und keine nennenswerte Fakten oder Highlights bringen.

Was dem Spiegel seine Fleischhauer-Kolumne, ist MacLife eben der Jacobsen. Beide polarisieren, weil ihre Meinungen nicht zum Mainstream passen. Und beide erzeugen viele Klicks, weshalb sie uns vermutlich noch lange erhalten bleiben werden.

Leute - wenn Euch die Kolumne nicht passt, dann lest sie doch einfach nicht. Ihr lest ja sicher auch keine Bücher, die Euch nicht gefallen. Nirgendwo ist es so einfach wie im Internet, zur nächsten Seite zu springen.

Spannender ist doch, das Samsung abschmiert:

Samsung Electronics Co. on Friday estimated its April-June operating profit at a record high of 9.5 trillion won ($8.3 billion). That is a 47 percent jump from a year earlier and 8 percent growth from the previous quarter.

But it fell short of forecasts by analysts who held higher expectation for the world's largest smartphone maker.

Analysts surveyed by FactSet, a financial data provider, forecast operating income of 10.2 trillion won on average. Samsung shares dropped nearly 4 percent in Seoul.

Samsung said sales grew 20 percent to 57 trillion won ($50 billion).

Sales of the latest iteration of Samsung's flagship smartphone, the Galaxy S4, hit 10 million units in May, less than a month since its debut. Sales of the S4 hit the 10 million mark about 20 days faster than the previous model.

Analysts say high marketing costs probably weighed on Samsung's mobile business despite the robust sales in the first month.

Und warum sollte das auf einer Plattform für Apple Kunden spannend sein? Dass Du in Deinem Blog Apple aufwertest indem Du Andere schlecht machst ist bekannt. Ich bin froh dass es hier zuminderst noch nicht an der Tagesordnung ist.

Ebenso halte ich Deine Einstellung für äußerst grenzwertig. Sich selber und andere als besser oder "wertvoller" darzustellen nur weil man Produkte einer bestimmten Marke kauft ist eingebildet. Sagst Du Deinen Kunden auch dass sie wertlos sind wenn sie kein iPhone/iPad/Mac verwenden?

Der Wert bezieht sich auf den wirtschaftlichen Wert = Ertragskraft. Die Zahlen sollten bekannt sein. Insbesonde auf mobilen Plattformen erzeugen Apple-Kunden ein vielfaches an Umsatz verglichen mit Android Kunden. Das ist keine Wertung zu menschlichen Dingen, sondern der wirtschaftliche Kundenwert. Der Kundenwert eines Kunden mit iTunes Account liegt. Beispielsweise bei über 350 US$ pro Jahr für Content. Wenn dieser Wert bei Android-Kunden niedriger liegt, ist dies eine entscheidende Masszahl zu Steuerung von Aktivitäten seiten der Etwickler oder von Entscheidern.

Das hat mit "Du bis wertvoll, weil ..." Nichts zu tun. Der Fachbegriff lautet Customer Value oder Customer Lifetime Value. Sorry für diese lange Erklärung, aber wenn das nicht geläufig ist, macht es Sinn mal unter Customer Lifetime Value zuu googeln ;-)

Mit Einstellung hat das nichts zu tun. Das sind KPI's zur Unternehmenssteuerung (Key Performace Indikatoren) an dessen werten die Boni-Vergütungen von Entscheidern gekoppelt werden.

Also ich finde es spannender was die Apple Aktiebmacht als die von Samsung, ich bin hier ja auf einer Mac Seite und da interessiert mich Samsung nur am Rande

Das ist in der Tat eine interessante Entwicklung - wobei sich 'abschmieren' auf die Aktie bezieht. Die eigentliche Story ist: Samsungs Gewinne haben in zweiten Quartal um 47 % zugelegt, Apples Gewinne werden aller Wahrscheinlichkeit nach zweistellig einbrechen. Und mehr noch: Erstmals seit einem Jahrzehnt dürfte Samsung in einem Quartal mehr verdient haben als Apple - siehe:

http://meedia.de/background/meedia-blogs/nils-jacobsen/nils-jacobsen-post/article/quartalsbilanz--samsung-mit-rekordgewinn_100046519.html

Am 23.7. nach Handelsschluss wissen wir mehr :)

Interessant: Bei Samsung zählt jetzt nicht der Kursverlust der Aktie, sondern der Gewinn. Apple hat jahrelang einen Rekordgewinn nach dem anderen hingelegt, jetzt ist halt mal Samsung dran. Das geht dann bald auch wieder rückwärts.

Samsung liegt im Vergleichszeitraum an der Börse noch deutlich vor Apple:

http://tech.fortune.cnn.com/2013/07/05/apple-samsung-meltdown/

Aber davon mal abgesehen. Die eigentliche Frage lautet doch: Wie konnte Samsung in den letzten zwei Jahren so spektakulär vorbeiziehen? Wieso schießen Samsungs Gewinne um 47 % in die Höhe, während Apples Gewinne zweistellig einbrechen? Wieso verkauft Samsung 74 Mio. Smartphones, während Apple wohl bei 26-27 Mio. in Q2 stagniert? Samsung setzt inzwischen also fast dreimal soviel ab! Das sind die eigentlichen Gründe für Apples Entwicklung in den letzten 9 Monaten...

Die Zielrichtung von Samsung ist einfach eine andere. Die wollen weder perfekte Produkte noch überaus zufriedene Kunden haben, sondern verfolgen eisern die vom Firmenchef vorgegebene Linie, in allen Bereichen, in denen sie tätig sind, die Weltherrschaft zu erreichen.

Samsung vs. Apple: Das kann ja aber nicht Apples Geschäftsgrundlage sein, sich bereitwillig Marktanteile und Marktführerschaft abjagen zu lassen. Vor etwa einem Jahr war die Welt noch eine komplett andere. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Geschäftsentwicklung der letzten 12 Monate, in denen die iPhone-Absätze so gering wie nie seit der Einführung zulegten, während Samsungs Verkäufe explodieren, war so nicht von Cupertino geplant. Apple ist keine Stiftung, sondern eine AG und hat ggü. den Aktionären, aber auch den Mitarbeiter, die es mit Stock Options bindet, eine Verpflichtung. Insofern ist Apple natürlich bemüht, die Profite zu maximieren. Und da überrascht eben der eindeutige Trend der letzten zumindest sechs Monate: Samsungs Gewinnwachstum ist explosiv, Apples Gewinne gehen zweistellig zurück...

Der Fehler liegt darin, einfach nur die letzten 12 Monate zu betrachten.

Wieso? Weil Samsung WESENTLICH mehr Kunden ansprechen will, als Apple. Dieser verdammte Direktvergleich hinkt doch schon an der Firma Samsung selbst. Unabhängig von ihren Unterabteilungen.

Jetzt reicht es aber wirklich mit dem Jacobsen. Der Artikel ist ja irrational. Nehmt den Mann raus, oder ich lösche Maclife aus meinen Favoriten. So ein Müll kann man einem denkenden Menschen nicht anbieten.

Mir gefallen die Beiträge, lediglich die häufig reißerischen Titel sind nicht so mein Ding. Wir hatten hier auch regelmäßig Beiträge als Apples Aktie einen Rekord nach dem anderen einstellte. Auch zu Zeiten des Aktiensplit wurde groß drüber berichtet. Nun wird halt kritisch über die Entwicklung der Aktie berichtet das ist doch völlig in Ordnung schließlich geht die zur Zeit eher rückwärts. Jetzt habe ich dich noch ein Punkt gefunden der mich stört es wird immer eher kurzfristig gedacht wird. Irgendein alter, ich glaube auch schon toter, Börsenguru empfahl mal in etwa alle 10-15 Jahre nachzusehen was die eigenen Aktien so machen. Wenn man jetzt mal sieht wie sich die Apple Aktie entwickelt hat ist der Verlust doch halb so wild.

Lange Rede kurzer Sinn wer es nicht lesen will schaut nicht rinn.

Der Mann hieß André Kostolany und ist 1999 verstorben. Das war noch ein richtiger "Börsenguru", kein Kurzzeit-Zocker.

Apropos: Ich habe eine Bekannte, die hat Mitte der neunziger Jahre bei Apple gearbeitet. Statt Weihnachtsgeld hat sie Aktien erhalten und wurde oft ausgelacht, weshalb sie sich mit solch einem Scheiß abspeisen lässt.
Die Aktien hat sie in den Schrank gelegt und erst mal vergessen. Irgendwann wurde sie geschieden und ihr Mann wollte lieber das Auto anstatt diesen Papierkram. Sie hat dann später die Aktien wieder entdeckt, verkauft und davon ihre Eigentumswohnung bezahlt. Übrig geblieben ist auch noch was...

Das was übrig geblieben ist, reicht jetzt noch für eine Ferienwohnung in Griechenland ;-)

Ja den meine ich, beinahe hätte ich Colani geschrieben zum Glück habe ich das dann doch nicht gemacht, der hat schließlich einen anderen Beruf ;-)

Colani ist auch noch einer von der alten Schule. Ist jetzt 85 und arbeitet noch jeden Tag. Da kann man mal den Hut ziehen.

Ich bin in der Mittelklasse aufgewachsen und habe mich nie besonders für Geld interessiert

Steve Jobs
24. Februar 1955 - 5. Oktober 2011

Ich vermute die Polarität der Kolumne ist stark an den Aktienkurs gebunden. Gegenwärtig gibt es halt nur negatives ;-)

Mein Interesse ist mit dem Verlust der Realität dort verschwunden. Seit ich erkannt habe, dass Konzerne wie z.B. Porsche mit Spekulationen an der Börse mehr Geld verdienen, als mit den eigenen Produkten, ist der WP-Handel nur noch als pervers zu betrachten.

Ich habe aus ethischen Gründen alle Papiere verkauft und mich von dieser Zockerei abgewandt.

Stuss.

Falls dieser Verlag nicht sowieso Samsung gehört, dann werft ihn endlich raus.

Der Verlag (falle media) gehört Alexander Kassian Goukassian. Er begann früher mit Atari und hat ein exzellentes Zeitschriftenportfolio entwickelt. Hier unterscheiden sich in der Tat die "ich schreibe auch mal was"-Leute von denjenigen, die sich an den Fakten orientieren. Mac Life ist in Deutschland ein einzigartiges Lifestye Magazin. Sicherlich, Kassian ist Unternehmer, entdeckt allerhand Möglichkeiten und dazu gehört neuerdings auch eine Publikation Galaxa Life. Das passt auch in die Strategie, wenn auch nicht in die Vorlieben der Mac Life Leser. Was Kassian geschaffen hat, verdient Respekt, denn das ist eine sehr coole unternehmerische Leistung!

http://www.falkemedia.de

FALKEMEDIA, tschuldigung :-)

Irgendwas ist echt an meiner Mac-Tastatur kaputt oder ist es der Schreiberling davor?

Galaxa Life = Galaxy Life

Wie viele letzte Kommentare willst du denn noch schreiben?

Herzlichen Glückwunsch Maclife- ziel erreicht - provozierenden Artikel geschrieben und jede Menge PI's gewonnen. Das ist der ganze Grund für den Artikel - und, was soll ich sagen - es funktioniert.

Und alle mussten sich vermutlich auch noch die Samsung-Windows8-Werbung anschauen...

Vom geistigen Nährwert sind Herrn Jacobsens Artikel noch weit unter denen des Franz-Josef Wagner von der Springer-Prawda "BLÖD". Ich habe immer geglaubt, schlimmer geht nimmer, aber beim Lesen dieser Zeilen hier wurde ich wieder eines besseren belehrt. Mich interessiert als Apple-Benutzer die Börse einen Dreck. Das hat in einer Mac-Zeitschrift nichts verloren. Die Leute wollen etwas über die Produkte hier erfahren und nicht irgendwelches volkswirtschaftliches Halbwissen lesen. Gut, ich kann wegklicken, aber so etwas wie hier geht mir gewaltig auf den Keks!

Alle Jahre wieder, grüßt der Jacobsen mal wieder.
Ehrlich, mir gehen die Artikel von diesem Jacobsen so auf den Zeiger.

Vor allem die Überschriften machen einen immer aggressiv.

Inhaltlich machen Sie leider weiterhin große Patzer. Zum Beispiel zum Begriff Gewinn. Zitat: "Alle Gewinne des gigantischen Aufschwungs wurden vernichtet". Tatsächlich alle? Auch die der Anleger, die auf dem Höchststand verkauft haben? Und was ist mit den Anlegern, die für 20 Dollar kauften. Alles verloren? Welche Gewinne meinen Sie denn?
Zitat: "Das offensichtlichste Investment vor einem Jahr wäre das denkbar falscheste gewesen. Noch falscher als falsch? Hoffentlich wird der Patient nicht auch noch toter.
Zitat: "Die Börse Athen hat 50 % zugelegt, Apple fast 50 % verloren". Herrlich. Bitte schenken Sie mir das Copyright für diese Blüte.
Zitat: "In der Spitze legte Apple getrieben durch eine in diesen Dimensionen nie erlebte Umsatz- und Gewinnexplosion unglaubliche 75 Prozent zu". In welcher Spitze? Was bedeutet das?
Zitat:"Der Totalabsturz von mehr als 45 Prozent...". Das ist eher ein fast Halbabsturz, klingt aber gut.
MFG

Diese Kolumne ist inzwischen nur noch peinlich – für den Autor, aber auch für den Verlag. Wer seit Jahren nur entweder "Hosianna!" oder "Kreuzigt ihn!" brüllen kann, ist in der Bild-Zeitung besser aufgehoben. Der Gipfel ist jetzt dieser Vergleich von Apple mit Griechenland! Maclife ist doch nicht "Neues aus der Anstalt" – oder doch?
Der Horizont von Nils Jacobsen scheint doch arg beschränkt zu sein. Ein "Wirtschaftsjournalist", der sich offensichtlich nur über die Aktienkurse von Apple und Samsung echauffieren, aber nichts zu technisch-wirtschaftlichen Entwicklungen der Branche von sich geben kann, ist eher ein Schaumschläger, der in Maclife nichts zu suchen hat.

Immer wieder beeindruckend, wie gut es zu funktionieren scheint, auf einfache Art Klicks zu generieren. Am meisten ärgert mich dabei, dass ich mich darüber ärgere. Aber mal zu den Randbedingungen: Durch viele immer gleichartige, mit Halbwissen und vielen Fehlinterpretationen angereicherte Artikel hat Nils Jackobsen bewiesen, dass er weder von den Mechanismen der Börse noch von den Mechanismen des Marktes ein tiefer gehendes Verständnis hat. Er lamentiert über die Aktien wie andere über schlechtes Wetter. Das allein wäre nicht schlimm, allerdings wagt er dann so abstruse Erklärungsversuche, die beim Vergleich mit dem Wetter wären: Es regnet heute, denn Du hast gestern Deinen Teller nicht aufgegessen. Und noch besser: Ab jetzt wird es nur noch regnen, denn andauernd isst irgend jemand seinen Teller nicht leer. Genau betrachtet ist fast nichts was er erklärt korrekt. Dies resultiert vermutlich aus einem völligen Unverständnis was Aktien als solche angeht.

Ganz kurz für Laien: Das Wetter ist zur Zeit gut und Apple geht es ebenso. Wie das Wetter kurzfristig wird hängt unter anderem von der aktuellen Position und Geschwindigkeit der Druckgebiete ab, nicht von aufgegessenen Tellern. Wie es Apple kurzfristig geht hängt vor allem von seinen Mitarbeitern und den Verbrauchern ab, nicht vom Aktienkäufern oder der Börse. Wie sich das Wetter langfristig entwickelt ist ebenso Spekulation wie die langfristige Entwicklung von Apple. Und jetzt werde ich zum Orakler: Wenn Apple so weitermacht wie bisher werde ich mich noch lange an den qualitativ hochwertigen Produkten erfreuen können.

So, und nun liebes MacLife: Es war nett solange Nils Jackobsen keine sinnfreien Artikel bei euch geschrieben hat und uns immer wieder mit Artikeln nervt, die außer Provokation keinen Inhalt haben. Mit ihm habt ihr euer Niveau so sehr gesenkt, dass ich MacLife nicht mehr konsumieren werde. So long....

Ich hab mich mal gefragt warum ist der Herr Jacobsen so wie er ist... ich habe mal nach ihm gesucht :

http://meedia.de/background/meedia-blogs/nils-jacobsen.html

Und auch auf anderen diversen seite. Ich finde er sollte zurück zu seinen Wurzeln als Wirtschafts und Internet Jornalist und Blogger. Das konnte er wenigstens einiger maßen.

Apple ist nicht sein Bereich wie ich finde. Er mag Apple Produkte nutzen seit je her aber es scheint mir eher das er gerne mit dem Apple Thema Provoziert und scheu nur um klicks zu provozieren !

Ich war jetzt lange weg von Maclife geblieben und dachte ich schau mal wieder rein , vielleicht hat es sich ja gebessert aber ich bleib der seite wohl doch fern. Mit Herrn Jacobson macht Maclife keinen spass mehr.