Apple könnte Visual Intelligence künftig für gesponserte Suchergebnisse öffnen. Darauf deutet Code in iOS 27 hin, den MacRumors-Autor Aaron Perris entdeckt hat. Dem Fund zufolge könnten externe Suchanbieter eigene Werbeeinträge innerhalb der von Visual Intelligence gelieferten Ergebnisse platzieren.
- Code in iOS 27 deutet auf gesponserte Treffer in Visual Intelligence hin
- Die Werbung könnte von externen Suchanbietern stammen
- Apple müsste die Anzeigen demnach nicht selbst verkaufen
- Shopping-Suchen greifen bereits auf Drittanbieter zurück
- Apple hat die Funktion bislang nicht offiziell angekündigt
Visual Intelligence erlaubt es, Objekte und Inhalte mit der iPhone-Kamera zu analysieren und anschließend passende Informationen oder Suchergebnisse aufzurufen. Für Shopping-Anfragen greift die Funktion bereits auf externe Dienste und Händler zurück.
Visual Intelligence analysiert Inhalte, die über die iPhone-Kamera oder auf dem Bildschirm erkannt werden. Die Funktion kann anschließend zusätzliche Informationen suchen, Objekte identifizieren oder passende Shopping-Ergebnisse von externen Anbietern anzeigen.
Werbung könnte von Suchanbietern kommen
Nach Angaben von Perris deutet der Code nicht darauf hin, dass Apple die entsprechenden Werbeplätze selbst verkaufen würde. Stattdessen könnten angebundene Suchanbieter wie Google gesponserte Treffer in ihre Ergebnisse integrieren.
Denkbar wären beispielsweise bezahlte Produktbilder, die neben regulären Shopping-Ergebnissen erscheinen. Vergleichbare Anzeigenmodelle kommen bereits bei Produktsuchen von Google oder Amazon zum Einsatz.
Ob und in welcher Form Apple an möglichen Werbeerlösen beteiligt wäre, geht aus dem Fund nicht hervor.
Visual Intelligence greift bereits auf externe Dienste zurück
Eine entsprechende technische Grundlage ist zumindest teilweise vorhanden. Visual Intelligence kann Shopping-Anfragen bereits an Dienste wie Google Image Search sowie an Händler wie Etsy, Amazon und Anthropologie weiterreichen.
Gesponserte Ergebnisse könnten somit innerhalb einer bereits bestehenden Verbindung zu Drittanbietern ausgespielt werden, anstatt über ein vollständig neues Apple-Werbesystem zu laufen.
Der Code allein bestätigt allerdings nicht, dass Apple die Funktion tatsächlich veröffentlichen wird. Unternehmen hinterlegen während der Entwicklung regelmäßig Funktionen und Schnittstellen in Software, die später verändert, verschoben oder vollständig verworfen werden können. Apple selbst hat entsprechende Werbepläne für Visual Intelligence bislang nicht angekündigt.









