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Streaming-Dienst für Apples TV: Apple stellt nur Plattform bereit - Kosten, Inhalte und Wartung liegt bei Sendern

Bereits in der letzten Woche berichteten wir über das Gerücht, dass Apple mit verschiedenen Anbietern an einem eigenständigen TV-Streaming-Dienst arbeiten soll, der bereits im Herbst Premiere feiern könnte. Nun sind weitere Details aufgetaucht, die die bisherigen Informationen untermauern. Laut Re/code steht Apple noch immer in Verhandlungen mit diversen Sendern und stellt dabei einige Forderungen.

Das Apple in ständigen Verhandlungen mit verschiedenen Sendern und Streaming-Anbietern wie HBO steht, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch in den letzten Wochen wurden immer wieder Stimmen laut, dass Apple an einem eigenen TV-Streaming-Dienst arbeiten soll. Re/code will nun herausgefunden haben, dass zur Zeit Pflichten und Kosten verteilt werden.

Apple möchte denmach nicht nur, dass die Sender ihre Sendungen bereitstellen, sondern auch die Kosten für das Streaming übernehmen und sich auch selbstständig um die Infrakstruktur kümmern. Die Kalifornier hingegen wollen nur die Plattform bereitstellen. Ob der Plan mit der Eigenverantwortung aufgehen wird?

Momentan sind die Kosten noch gering für das Streaming, da der Bedarf bisher nicht übermäßig ausfällt. Einzige Ausnahme hierbei ist wohl Netflix, das über 61 Millionen aktive Abonnenten weltweit besitzt. Sollte Apple seinen Streaming-Dienst im großen Stil bewerben, wird sich auf dem Streaming-Markt einiges tun.

Wenn man den Quellen von Re/code glauben schenken darf, so ist Eddie Cue, Apple Senior Vice President für Internet-Software und Services, Verhandlungspartner für die Sender. Er soll ihnen gesagt haben, dass Apple sich auf das konzentrieren sollte, worin es am besten ist und das ist nunmal die Herstellung von Hard- und Software. Die anderen Aufgaben möchte man lieber Leuten überlassen, die darin spezialisiert sind.

Eine alternative Geschichte zu der Übertragung der Verantwortung an die Sender betrifft die Internet-Provider in den USA. Comecast und Verizon bieten selbst eigene Streaming-Dienste an und verlangt beispielsweise von Netflix Gebühren für ein reibungsloses Funktionieren des Streamings. Mit der Einzelverantwortung jedes Dienstes beziehungsweise Senders könnte Apple etwaige Probleme mit den Providern umgehen.

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