Technik, Möbel und Design

Schöne Technikwelt: Die schicksten und stilvollsten Gadgets für Apple-Nutzer

Technische Geräte müssen nicht aussehen wie technische Geräte. Die Hersteller unserer alltäglichsten Gadgets erobern den Wohnraum mit Produkten, die neben ihrem Nutzen auch optisch Einiges zu bieten haben. Wir geben Ihnen einen Überblick über Zubehör von Herstellern wie ION Audio, Bang und Olufsen oder Sonos. Mit Marshall zeigt ein Anbieter zudem, dass schick nicht immer teuer sein muss.

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Am Arbeitsplatz sind wir eine Fülle von Produkten mit Kabeln und Knöpfen, silbrigen Gehäusen, Steckern und Buchsen gewohnt. Und auch zuhause häufen sich Geräte, die uns den Alltag erleichtern, oft aber kalt aussehen und eine wenig wohnliche Ausstrahlung haben. Doch langsam entledigen sich unsere elektronischen Begleiter dieses Stigmas. Hersteller achten beim Design inzwischen auf Parameter wie Wärme und Behaglichkeit, versuchen ihren Geräten die Anmutung von Möbeln oder gar Kunstgegenständen zu verleihen. Dies beginnt bereits bei sehr kleinen Accessoires und endet beim großen technischen Zubehör, das in einer Wohnung sofort ins Auge fällt.

Wir stellen Ihnen schöne, schräge, beachtenswerte, bezahlbare und weniger bezahlbare technische Gadgets vor und erläutern, was sie können und wo und wie sie am besten wirken. Dabei reicht das Design-Spektrum von oldschool bis futuristisch.

Klang im Mantel

Beginnen wir mit einer großen Holz-Box, die ihr Hersteller ION Audio Superior LP (199,99 Euro) nennt. Bemerkenswert ist zunächst das Gehäuse des Superior. Mit Liebe zum Detail hat ION Audio eine große Radio-Truhe der 30er- oder 40er-Jahre nachempfunden, ein mit Stoff bezogener Lautsprecher, eine alte Radio-Skala und goldfarbene Drehknöpfe inklusive. Zwar macht der Lautsprecher des Superior dem Namen des Gerätes keine Ehre, dafür aber die vielen Fähigkeiten drumherum: Unter dem arretierbaren Deckel befindet sich ein Plattenspieler (der Singles, 10-Inch-Vinyl und LPs abspielt), an der Seite ein Kassettenfach für alte Audio-Tapes, ein Radio ist eingebaut, ebenso ein CD-Fach, man kann andere Geräte mit dem Superior per Bluetooth oder Kabel verbinden und einen USB-Stick mit Musik anschließen oder auf diesen die Inhalte von Kassetten und Schallplatten überspielen.

Superior LP
Superior LP (Bild: ION Audio)

Klanglich (aber auch preislich) in einer ganz anderen Liga spielt der poet-one° (1.890 Euro). Auf den ersten Blick sieht der Lautsprecher wie eine Mischung aus HiFi-Möbel der Braun-Generation und Elektro-Zubehör der Zukunft aus. Elegant fügt er sich sowohl in noble und aufgeräumte Umgebungen ein, als auch in ein kreativ-eklektisches Umfeld. Seine Schönheit vergisst man jedoch fast, sobald der poet-one° Musik wiedergibt. Per Bluetooth können Sie Ihr iPhone, iPad oder Mac mit ihm verbinden. Kristallklar, dennoch druckvoll und in alle Richtungen strahlend lohnt die Anschaffung diese Schönheit allein wegen ihrer Akustik. Ein Hingucker ist der poet-one° obendrein.

poet one°
poet one° (Bild: POET Audio GmbH)

Das kann man ebenfalls vom BeoPlay A9 von Bang & Olufsen (vgl. Artikelbild, 2.199 Euro) behaupten. Auch er verbindet mit seinem Design Vergangenheit und Zukunft. Auf drei hölzernen Beinen steht der A9 wie eine mit Stoff bezogene Satellitenschüssel im Raum, sein kreisrunder Lautsprecher misst 70 Zentimeter, vom Boden ragt er 90 Zentimeter empor. Sie können das Design an Ihren Wohnraum anpassen und aus verschiedenfarbigen Stoffen wählen und auch darüber befinden, ob die Beine aus Eichen-, Ahorn- oder Walnussholz sein sollen. Alternativ gibt es eine Halterung für die Wand. Der Klang passt sich dem Raum an, Audio-Quellen erreichen den A9 über Kabel, Bluetooth, WLAN oder Apples AirPlay. Die Funktionen am Gerät selbst sind ein weiteres Highlight: Wischen Sie über die Oberkante, verändern Sie damit die Lautstärke, ein Tippen in der Mitte reicht zum Stoppen oder rechts und links, um den nächsten oder vorherigen Titel anzuwählen.

Aus demselben Haus stammt der BeoLab 18, den man leicht mit einer Skulptur verwechseln kann. Eine akustische Linse verteilt hier den Klang über einen horizontalen 180-Grad-Fächer und sorgt auch im letzten Winkel für einen hervorragenden Sound. Vor allem Freunde skandinavischen Designs kommen mit dem BeoLab 18 und seinen charakteristischen Lamellen auf ihre Kosten. So dezent sich der drahtlos funktionierende Lautsprecher auch in seiner Holzfassade gibt, mit 132 Zentimetern Höhe sollten Sie einen geeigneten, nicht zu bescheiden anmutenden Platz für ihn reservieren.

BeoLab 18
BeoLab 18 (Bild: Bang & Olufsen)

Der Tech-Tisch: StudioDesk XL

StudioDesk XL
StudioDesk XL (Bild: BlueLounge)

Wirkliche Technik-Möbel gibt es für den privaten Haushalt bisher kaum. Immerhin haben die Amerikaner von BlueLounge einen Schreibtisch in ihrem Programm, der sich eines wichtigen Problems annimmt, das sowohl Ästheten als auch schlicht um Ordnung bemühte Kunden umtreibt: Kabel! Der StudioDesk XL (829 Euro) ist ein eher schlicht aussehendes Büro-Möbelstück, das jedoch für eine stets aufgeräumte Tischplatte sorgt.

Der mittlere Teil der Platte kann nach vorne gezogen werden, darunter kommt ein Fach zum Vorschein, das Platz für jegliche störende Kabel oder Peripheriegeräte bietet. Ein Schlitz im hinteren Bereich des Tisches ist selbst für zahlreiche durchlaufende Kabel groß, aber gleichzeitig dezent genug, um nicht unangenehm ins Auge zu fallen.

Dass wir es hier nicht mit preiswerten und eilig zusammen geschraubten Materialien zu tun haben, sieht man dem Tisch an und ein Blick auf die Beschreibung des Herstellers bestätigt dies. Massives Mahagoni-Holz wurde verwendet, die Platte ist mit Laminat beschichtet, das Schiebefach wird von abnehmbarem, schwarzem Kunstleder bedeckt. Der StudioDesk XL misst 75 x 153 x 70 Zentimeter.

Natürlich Fernsehen

Das Design eines TV-Geräts zu modernisieren, es zu verändern, ist relativ schwierig, denn eine große Scheibe lässt sich dabei kaum einsparen. Bang & Olufsen ist das Kunststück gelungen, den Bildschirm zwar nicht wegzuzaubern, aber geschickt von ihm abzulenken. Der BeoVision 14 (6.780 bis 8.980 Euro) peppt das herkömmliche Bild des Fernsehers deutlich auf, indem bei ihm im unteren Bereich ein auffälliger, mit plissierten Eichenholzlamellen verzierter Lautsprecher verbaut ist. Wie genau es B&O mit der optimalen Verbindung von Technik und Design dieses qualitativ niveauvollen Fernsehers nimmt, zeigt die Tatsache, dass die unterschiedlich langen Lamellen keine Astknoten oder Jahresringe aufweisen dürfen.

BeoVision 14
BeoVision 14 (Bild: Bang & Olufsen)
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Ein echtes Kinoerlebnis erhalten Sie mit zusätzlichen Lautsprechern, doch optisch ebenbürtige zu finden, ist nicht ganz einfach. Viele sind zu groß und sehen gleichzeitig so technokratisch aus, dass sie auch in der schönsten Wohnung negativ auffallen. Ein mehr als passabler Kompromiss sind die Lautsprecher von Sonos. Bereits als einzelne Komponente fügt sich die Playbar (799 Euro) trotz ihrer Länge von 90 Zentimetern ansprechend in jeden Raum ein und wirkt selbst unter einem BeoVision 14 nicht deplatziert. Zusammen mit Sonos’ Sub (799 Euro), der stehend oder liegend einen kräftig tiefen Bass bietet und eher einem Kunstwerk ähnelt, und den kleinen Lautsprechern Play:1 (je 229 Euro), ergibt das Ensemble ein Audio-Erlebnis, wie Sie es ansonsten nur im Kino erhalten. Die Sonos-Serie ist formschön und gleichzeitig unaufdringlich genug, um kompatibel mit diversen Anlagen und Fernseh-Geräten zu sein.

Sonos Playbar, Sub 7 und zwei Play:1 Satelliten
Sonos Playbar, Sub 7 und zwei Play:1 Satelliten (Bild: Sonos)

Die meisten auf dem Markt erhältlichen Projektoren sind mit einem auf Form und Schönheit achtenden Haushalt nicht in Einklang zu bringen. Eine Ausnahme stellt Aipteks Boombox P800 dar (999 Euro). Der kompakte Würfel mit Tragegriff sieht nicht aus wie ein herkömmlicher Beamer, verfügt über ein Tablet mit Android-Betriebssystem, gibt aber auch Inhalte von iPhone & Co. per HDMI-Kabel, Bluetooth oder WLAN wieder. Der schicke, nur 20 Zentimeter hohe Kasten ist 2,5 Kilgramm schwer, hat einen Akku, der bis zu vier Stunden lang auskommen kann, und gibt seinen Ton über acht Lautsprecher in alle Richtungen ab. 800 Lumen Helligkeit und eine Bilddiagonale von bis zu 305 Zentimetern sorgen für ein klares, präzises und helles Bild.

Boombox P800
Boombox P800 (Bild: Aiptek)

Haben Sie weitere Geräte, die Sie mit Fernseher, Lautsprecher oder Projektor verbinden wollen, geht dies oft nicht ohne Kabel. Lupenreinen Ästheten sind diese naturgemäß ein Dorn im Auge, aber auch dafür gibt es eine Lösung. BlueLounges Soba (19,90 Euro) ist ein auf Englisch „Cable Director“ genannter Kabelkanal, der Ihre Verbindungen in einem stilvollen Schlauch mit Vortex-Technologie verschwinden lässt. Befestigungs-Clips, Y-Verteiler und Endkappen helfen Ihnen, auch komplizierte Kabelwege zu legen und am Ende ein aufgeräumtes Gesamtbild zu erzeugen.

Soba
Soba (Bild: BlueLounge)

Was Schönes tragen

Nicht nur bei stationären Geräten wird auf ein gelungenes Äußeres geachtet, das von der Technik etwas ablenkt. So hat die italienische Firma Geneeo ihren portablen Lautsprecher Maverick (169,99 Euro) in einen attraktiven Lederumschlag gehüllt, der sich aufklappen lässt, wenn man Musik hören möchte. Alle Bedienknöpfe befinden sich hinter dem Umschlag, ihre Symbole sind elegant ins Leder geprägt. Will man den Lautsprecher einpacken, klappt man die Lederlasche einfach zu, Magneten halten sie fest und lassen daraus eine Schutzhülle werden.

Maverick
Maverick (Bild: Geneeo)

Eine Nummer größer ist der BeoPlay A6 (999 Euro), welcher sich dank seiner verschiedenen Stoffbezüge jedem Stil anpasst. Klanglich steht er anderen B&O-Geräten in nichts nach, ist aber womöglich der „wohnlichste“ der hier vorgestellten Lautsprecher. Von vorne wirkt der A6 wie ein Kissen. Sie können ihn mitten in ein Zimmer stellen, in die Ecke oder an die Wand hängen. Dank seiner gebogenen Form verteilt der BeoPlay den Klang im gesamten Raum.

BeoPlay A6
BeoPlay A6 (Bild: Bang & Olufsen)

Bang & Olufsen hat jedoch nicht nur Lautsprecher im Programm, die aussehen, als müsse man sie auf einem Sofa platzieren. Im positivsten Sinne wie eine futuristische Thermoskanne sieht der BeoSound 1 (1.295 Euro) aus. Zwar hat dieser keinen Griff und ist überraschend schwer, dafür funktioniert er bis zu 16 Stunden lang drahtlos und liefert einen beeindruckenden 360-Grad-Klang. In einer eher nüchtern-modernen Umgebung perfekt platziert!

BeoSound 1
BeoSound 1 (Bild: Bang & Olufsen)

Eine kleine, sehr hübsche Wunderwaffe hat PS Audio mit dem Sprout (895 Euro) produziert. Die Firma verpasste diesem High-End-Verstärker in Buchgröße zurecht das Etikett „Technik-Möbel“. Der Sprout ist kompakt und verfügt über alle nötigen Anschlüsse für Boxen, Plattenspieler, Computer, Kassettendeck, Konsole, CD- oder DVD-Player sowie Fernseher. Seine Vorderseite ist dennoch so aufgeräumt, wie nur irgend möglich. Dort entscheiden Sie sich per Drehknopf zwischen Vinyl, Analog, Digital und Bluetooth und mit einem zweiten für eine Lautstärke – das war’s. Der Sound ist verblüffend, Sie können Ihr iPhone in Sekunden verbinden, einen Kopfhörer anschließen und den Sprout überall hin mitnehmen. Keine Fernbedienung, kein Bildschirm oder verwirrende Kontrollknöpfe. Mit seiner edlen Holzfurnier- und Aluminium-Verkleidung ist der Sprout nicht nur minimalistisch, sondern auch hübsch anzusehen.

Sprout
Sprout (Bild: PS Audio)

Licht und mehr

Neben den intelligenten Lichtsystemen der Firmen Philips oder Osram, gibt es auch schicke Lampen, die als solche zunächst gar nicht zu erkennen sind. Doch hinter so manch unscheinbarem Einrichtungsgegenstand verbirgt sich mehr. Tivolis Pal BT Glo (219 Euro) ist zunächst mal ein relativ gewöhnliches, wenn auch ansehnliches Radio in einer halbtransparenten Behausung. Ein Ledergurt stellt sicher, dass man das auch als Blueooth-Lautsprecher zu verwendende Gerät überall bei sich haben kann. Der Clou ist jedoch ein Drehknopf auf der Rückseite des Pal Glo, mit dem Sie im Inneren verborgene LED-Lampen langsam hochdimmen können. Dank 16 Stunden Laufzeit lassen sich mit dem Pal Glo auch lange Winterabende in lauschiger Atmosphäre überstehen.

Pal BT Glo
Pal BT Glo (Bild: Tivoli)

Sollte Ihnen das zum Abschalten nicht genügen, empfiehlt sich der Aroma Diffuser von Anker (22,99 Euro), der nicht nur ein sehr leiser Duftzerstäuber ist, der die Luft in Ihrem Zuhause mit ätherischen Ölen anreichert, sondern gleichzeitig eine Lampe für unterschiedliche Stimmungen. Den wie eine kleine gläserne Wunderlampe wirkenden Korpus können Sie in sieben verschiedenen Farben leuchten lassen.

Aroma Diffuser
Aroma Diffuser (Bild: Anker)

Nur eine Farbe, dafür jedoch eine sehr angenehme, bieten die Lumio Lamp (190 US-Dollar) sowie die Lumio mini+ (125 US-Dollar). Auch die Lumios des gleichnamigen Start-ups hält man im ersten Moment nicht für Lampen. Was anmutet wie ein Buch, ist in Wirklichkeit eine faltbare Lampe, die in einem magnetischen Umschlag steckt. Beide lassen sich zur Hälfte auffalten, hinstellen- oder legen, Sie können sie aber auch komplett aufklappen, sodass sich ein runder Lampion ergibt. Die Magneten im Cover machen jede Lumio zudem sehr flexibel einsetzbar: Ob am Metallgestänge Ihres Bettes oder an der Kühlschranktür, diese Lichtbücher sorgen überall für eine warme Atmosphäre. Das mini+ passt darüber hinaus in die Hosentasche und kann Ihr iPhone laden.

Lumio Lamp
Lumio Lamp (Bild: Lumio)

Stil zum Mitnehmen

Stil hört nicht an der Haustür auf. Auch Technik für unterwegs muss nicht immer industriell und kalt wirken. Das Prinzip des anfangs erwähnten Superior von ION Audio führt der auf alt getrimmte Schallplattenkoffer Jerry Lee von Auna (55 Euro) fort. Wie ein aus dem vergangenen Jahrhundert von einem Bahnhof entführtes Gepäckstück mutet das mit zwei Schnallverschlüssen und einem Tragegriff versehene Äußere dieses Plattenspielers an. An der Unterseite befinden sich für besseren Halt Standfüße, ansonsten hat der Jerry Lee einen USB-Anschluss, einen Chinch-Ausgang, damit Sie externe Lautsprecher anschließen können, aber auch einen eigenen integrierten Stereo-Lautsprecher. Über den USB-Anschluss ist sogar das Übertragen des LP-Signals auf den Computer und somit das Digitalisieren Ihrer Musik möglich. Bei aller Freude über dieses handliche und vielseitige Gesamtpaket, sollten Sie von dem Vinyl-Gepäck keine klanglichen Wunderdinge erwarten. Für einen entspannten Nachmittag im Park mit Picknick und ein paar Lieblingsplatten taugt er aber allemal.

Jerry Lee
Jerry Lee (Bild: Auna)

Mögen Sie es etwas robuster, wollen auf Musik aber auch in den widrigsten Umgebungen nicht verzichten und gleichzeitig ein cool aussehendes Gadget dabei haben, raten wir zu einem Blick auf die boomBOTTLE+ von Scosche (179,90 Euro). Der Bluetooth-Lautsprecher für den wilden Outdoor-Einsatz könnte auch als Leuchtrakete oder Notfall-Box durchgehen, ist mit seinen zwei omnidirektionalen Lautsprechern aber tatsächlich ein mehr als passables Übertragungsgerät Ihrer Musik. Selbst in Sand, Wasser, Matsch oder auf steinigen Etappen müssen Sie also nicht auf Qualität und Stil verzichten.

boomBOTTLE+
boomBOTTLE+ (Bild: Scosche)

Die Firma Nomad sorgt mit dem Leder Case für das iPhone (39,95 US-Dollar) dafür, dass Ihr hochmodernes Apple-Gerät wie ein antikes Fundstück vom Flohmarkt aussieht. Binnen weniger Wochen erhält die braune Lederhülle eine vorzügliche Patina, kleine Kerben und Druckstellen sind zu sehen und Ihr iPhone erscheint wie das liebste Familienerbstück.

Leder Case
Leder Case (Bild: Nomad)

Die besten Apps rund um Design und Interieur

Roomle: Mit Roomle richten Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus digital ein. Sie können Räume anlegen und sogar mit Möbeln aus dem IKEA-Katalog ausstatten. Außerdem: virtuelle Gänge durch die Zimmer, 3D-Animation und Augmented Reality.

Houzz: Sehr aufgeräumte und durchdachte App des bekannten Portals. Tippen Sie sich durch zahllose Räume und Einrichtungsstile und lassen Sie sich inspirieren. Auch Produkte und Experten zu verschiedenen Themenbereichen sind abrufbar.

VanillaPen: Wollen Sie Ihr Stilbewusstsein auf Einladungen, Bildern und Grafiken übertragen und dies in aller Einfachheit, ist VanillaPen etwas für Sie. Tolle Vorlagen für Layout aller Art, schnell gebaute Ergebnisse.

Home24: Der Online-Händler Home24 dürfte so manchem bekannt sein. Die dazugehörige Anwendung für das iPhone ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet schnell die richtigen Filter, um interessante Einrichtungsgegenstände zu finden und zu kaufen.

Casa: Casa bietet ebenfalls Angebote und schnell auffindbare Möbel und Accessoires, dafür jedoch aus vielen verschiedenen Shops bis hin zu IKEA. Auch über besondere Angebote können Sie sich benachrichtigen lassen.

ArtStack: Technik und schöne Möbel sind nicht alles. Will man sein zuhause schön einrichten, gehören Kunstwerke dazu. ArtStack hilft Ihnen, auf bekannte und unbekannte Maler und ihre Arbeiten aufmerksam zu werden.

Assembly: Mit dieser wunderbaren App können Sie geschmackvolle Grafiken, Sticker und Logos entwerfen, die Sie dann ausdrucken oder digital verwenden können. Machen sich auch als Poster in den eigenen vier Wänden sehr gut!

Aus einem Guss

Kilburn, Woburn, MID Bluetooth Black, sowie das Smartphone London
Kilburn, Woburn, MID Bluetooth Black, sowie das Smartphone London (Bild: Marshall)

Eine spektakuläre Produktlinie, die sich deutlich von anderen unterscheidet, hat Marshall auf den Markt gebracht. Jahrzehntelang war die Firma bekannt für große, tosend laute Verstärker, die vornehmlich von Künstlern der härteren Gangart eingesetzt werden. Anstatt sich modernen und womöglich kurzlebigen Trends anzuschließen und die eigene Identität aufzugeben, tat man bei Marshall genau das Gegenteil.

Herausgekommen sind wunderbare Reminiszenzen an die glorreichen Zeiten großer Rock-Bands: Marshalls Bluetooth-Lautsprecher hören auf Namen wie Kilburn oder Woburn und gleichen den Gitarren-Verstärkern der Marke auf frappierende Art bis ins kleinste Detail. Der Lautsprecher Kilburn (269 Euro) bietet dem Nutzer zwar einen praktischen Tragegurt, der bei den Original-Verstärkern natürlich nicht vorhanden ist, stellt ansonsten aber mit seinem Stoffbezug, dem legendären Schriftzug und den goldfarbenen Drehknöpfen ein Abbild der großen Brüder dar. Und auch der Woburn (499 Euro) – ein extrem lauter, aber gleichfalls lebendig und wuchtig klingender Lautsprecher mit verschiedenen Input-Lösungen – mutet an, als käme er direkt von der Bühnenausstattung eines Angus Young (AC/DC) oder Joe Perry (Aerosmith), mitsamt einem 70er-Jahre-Spiralkabel.

Fortgesetzt wird die ästhetisch einzigartige Linie mit Produkten wie dem neu auf den Markt gekommenen MID Bluetooth Black (199 Euro). Der kabellose und faltbare Kopfhörer ist mit den firmentypischen Messing-Knöpfen, aber auch mit den nötigen Fähigkeiten wie einer Freisprecheinrichtung oder Lautstärke- und Skip-Funktionen versehen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, mittels eines Kabels eine zweite Person mithören zu lassen.

Auf die Spitze getrieben wird diese „corporate identity“ mit dem Smartphone London (549 Euro). Ebenfalls dem Marshall-Look angepasst, ist es, wie der Hersteller postuliert, das vermutlich lauteste Handy der Welt. Tatsächlich sorgen die zwei nach vorne ausgerichteten Lautsprecher des Android-Smartphone auch ohne Kopfhörer für einen voluminösen Klang. Doch damit nicht genug: Zwei Kopfhörer-Eingänge, ein spezieller M-Knopf, der stets zu der gespeicherten Musik führt, egal, was Sie sonst gerade auf dem Bildschirm machen, sowie ein großes Drehrad an der Seite – natürlich mit Gold verziert – runden diesen Leckerbissen für Design-Fetischisten ab.

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