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Samsung klont das MacBook Pro

Ein schwarzes Notebook von Samsung zeigt, wie ein schwarzes MacBook aussehen könnte. Allerdings ist nicht zu übersehen, bei welchem bekannten Hersteller die Gestalter von Samsung sich haben inspirieren lassen. Herausgekommen ist ein solides Windows-Laptop mit überzeugendem Preis-Leistungsverhältnis, das möglicherweise die Probleme, die Apple seit Jahren mit der flachen Tastatur hat, in den Griff bekommt.

Sollte es jemals wieder ein schwarzes MacBook von Apple geben, dann zeigt das neue Samsung Notebook 7 wie elegant es aussehen könnte. Heute, am Tag der bevorstehenden WWDC stellt Samsung neue Notebook-Modelle vor. Dabei handelt es sich um die Baureihen Notebook 7 und Notebook 7 Force. Wie bei Apple gibt es zwei Bildschirmgrößen mit 13 und 15 Zoll. Konkreter in 13,3 Full HD und 15,6 Full HD Auflösung, also kein Retina. Auch keine Touch Bar, aber ein Fingerabdruck-Scanner gehört zur Ausstattung der Laptops.

Während Apple bei den Grafikkarten auf AMD Radeon Pro setzt, gibt Samsung den Notebook 7 15-Zoll die Nvidia GeForce GTX 1650 beziehungsweise die einfachere MX250 mit auf den Weg. Wahre Vielfalt herrscht bei den Schnittstellen: Die Notebook 7 haben einen USB-C, zwei USB 3.0 sowie HDMI und Kopfhörer und einen SD-Karten-Slot. Das 15-inch Notebook 7 Force verfügt zudem über einen Standard Ethernet-Port und kann im Inneren zwei Massenspeicher aufnehmen und kommt mit 16 Gigabyte-Arbeitsspeicher. Man könne alle Geräte ohne einen Dongle anschliessen, preist Samsung seine Neuheit an. Der Mac-Freund versteht, was und wie das gemeint ist.

Gewöhnungsbedürftig sieht das asymmetrisch angeordnete Trackpad aus. Allerdings verfügen die 15-Zoll-Samsung-Notebook-7-Geräte über einen Ziffernblock an der Tastatur, von der ein Mac-User nur träumen kann. Gut zu erkennen ist auch der Fingerabdruck-Scanner neben der rechten Shift-Taste. Die Laptops werden angetrieben von einen Intel Core i7 und besitzen Giga-Bit-W-LAN 802.11ac wave2.

Die Notebook 7 werden zum Ende Juli verfügbar - jedoch zunächst nur in Korea und Hongkong. Im weiteren Jahresverlauf sollen die Notebooks in den USA und Brasilien erhältlich werden. Preislich liegen die 13-Zoll-Modelle unter 1000 US-Dollar. Das Spitzenmodell wird ab 1.499 US-Dollar angeboten. 

Wenn man ein Fazit ziehen sollte: Ordentliche Laptops, die ihre gestalterischen Anleihen beim Apple MacBook Pro nicht leugnen wollen, zu einem anständigen Preis. Allerdings ohne Retina-Auflösung und ohne Touch Bar. Spannend ist vor allem die Frage, wie Samsung die Tastatur so flach bekommen hat. Denn mit der flachen Butterfly-Tastatur hat Apple bekanntlich seit vier Jahren so einige Schwierigkeiten. 

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[MacBookPro owner hier]
Ohne Touchbar: Super, die braucht kein Mensch. Echte Tasten stattdessen sind besser.
Ohne Retina: WTF? Wer macht denn sowas?

Da kein Apfel drauf ist völlig uninteressant. Ich zähle gerne € 2000,00 mehr, dafür bekomme ich dann aber auch ein Apple-Logo.

Jedem das seine, sind Deine Taler und damit Dein Recht das so zu sehen, nur macht Dich das Logo nicht besser als Du bist......

Oooo Ehre genommen

Apple Loge gutes Design teurer Preis aber Technik noch von 1999
Einfach überteuerten Müll den man da kauft

Trottel

Gute Qualität zu einem akzeptablen Preis, leicht erweiterbar, kompatibel, alltagstauglich in jeder Hinsicht: So würde man es sich von Apple wünschen. - Aber bei Apple steht halt die eigene Vorteilsnahme und weniger die Fairness im Vordergrund ... Der Apple-User findet es 'schade' und zahlt zähneknirschend ... immer wieder ... (auch ich selbst)

GEH DOCH RÜBER ZU WINDOWS! Arme Schlucker und Sparfüchse ab zum Aldi! Apple braucht der Mensch um seine eigene Grösse zu deffinieren!

Fairness - ein nettes Wort, mag im täglichen Alltag eine Rolle spielen oder besser gesagt sollte eine Rolle spielen doch in der Branche geht es eher um das machbare...

Wenn Samsung für das Book 2000€ aufrufen könnte würden sie es auch tun, nur leider kauft es dann keiner....

Ich verstehe diese Preisdiskussion langsam nicht mehr. Es ist doch wie mit allem was man sich kauft. Es gibt ein Produkt, einen Preis, entweder man sagt Ja oder Nein.

Ich habe bisher noch nie etwas zähneknirschend gekauft, entweder man ist überzeugt oder eben nicht. Wenn es nicht passt schaut man sich woanders um.

Ich verstehe diese ewigen Diskussionen auch nicht. Man bezahlt bei Apple nicht das Logo sonder die Software mit...

Bevor die Leute jetzt wieder anfangen zu Diktieren, sollte man sich eine Frage stellen! Darf ich darüber Urteil? Habe ich das System benutzt um Urteilen zu können?

Ich persönlich benutze beide Systeme und muss sagen das Macintosh mir einfach besser gefällt.