Mitte September 2019 stellte Apple sein neues Einsteiger-iPad mit 10,2 Zoll großer Bildschirmdiagonale vor und ließ bisher einige Daten offen, die die Bastler von iFixit durch den sogenannten Teardown, also das Auseinandernehmen des Geräts nun aufgedeckt haben.
So steckt in dem neuen iPad mehr RAM als zuvor und auch eine neue Anordnung der Magnete für das Smart Keyboard. Auch zum verwendeten Akku gibt es neue Details.
Beim Zerlegen fiel den Bastlern zudem auf, dass Display und Deckglas separat und nicht miteinander verbunden sind. Das könnte Reparaturen erleichtern.
Im iPad steckt bekanntlich Apples A10 Prozessor, während im iPhone schon der A13 verbaut wird. Dazu kommen 3 GByte RAM, was 1 GByte mehr ist als beim Vorgänger verbaut wurde.
Der Akku hätte natürlich auch größer ausfallen können, weil das neue Tablet ein kleines bisschen größer ist. Das hat Apple jedoch nicht ausgenutzt und vielmehr wieder einen Akku mit 32,9 Wh eingebaut. Das war auch die Kapazität beim Vorgängermodell. Dennoch soll der Akku länger laufen, was wohl am neuen Prozessor liegt.
Da der Lightning-Anschluss direkt auf das Board gelötet ist, entsteht bei einem Defekt ein riesiger Schaden - das gesamte Board muss ausgetauscht werden. Außerdem kritisieren die Bastler die Unmengen Klebstoff, die das Reparieren erschweren und geben dem Gerät nur 2 von 10 möglichen Punkten auf der Reparaturskala.


