Neue Technologie

MacBook Pro mit OLED-Bildschirm könnte schon 2026 kommen

Die Apple Watch hat eines, das iPhone hat eines und das iPad Pro seit Neuestem ebenfalls: einen OLED-Bildschirm. Apple soll dem MacBook Pro bereits im übernächsten Jahr ebenfalls diesen Luxus gönnen. Das behaupten jedenfalls Marktforscher.

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Das Marktforschungsunternehmen Omdia hat einen Bericht veröffentlicht, in dem es um OLED-Bildschirme geht. Die Firma erwartet, dass die Nachfrage nach derlei Displays zwischen 2023 und 2031 um 37 Prozent wächst. Apple soll daran nicht ganz unschuldig sein.

MacBook Pro mit OLED-Bildschirm

Genauer gesagt prognostiziert Ricky Park von Omdia, dass Technologie-Unternehmen zunehmend auf OLED setzen. Darunter soll auch Apple sein, was andere Hersteller gewissermaßen unter Druck setzt, ebenfalls auf die organischen Bildschirme zu setzen.

Demach sei es „sehr wahrscheinlich“, dass Apple bereits 2026 auf OLED im MacBook Pro setzt. Das soll den Notebook-Markt in der Folge aufwirbeln, denn nicht nur Apple, sondern auch andere Hersteller würden dann verstärkt auf OLED setzen. Bis 2031 sollen über 60 Millionen Panels verkauft werden, heißt es weiter.

Das MacBook Pro ist von den mobilen Geräten das letzte, das Apple anbietet und noch nicht mit OLED-Display zu haben ist. Die Apple Watch nutzt von Anfang an die Technologie zur Darstellung von Informationen, das iPhone-Lineup ist inzwischen beinahe vollständig umgestiegen und das iPad Pro wurde jüngst angekündigt.

Mit steigender Verbreitung und damit auch Nachfrage ist anzunehmen, dass die Panels mittelfristig günstiger werden, was Unternehmen wie Apple ermöglicht, die Technik weiter auszubreiten. So sollen auch iPad mini und iPad Air früher oder später einen OLED-Bildschirm erhalten.

Individuell angesteuerte Pixel

Der große Vorteil bei OLED gegenüber den „herkömmlichen“ LCD-Bildschirmen besteht darin, dass die Pixel individuell leuchten. Der Bildschirm kommt also ohne Hintergrundbeleuchtung aus, die dauerhaft aktiv ist. Das kann, besonders bei dunklen Hintergründen, viel Strom sparen und wirkt sich damit positiv auf die Akkulaufzeit aus. Weiterhin sind Pixel, die „Schwarz“ sein sollen, auch wirklich Schwarz, da sie gar nicht erst leuchten; damit werden extrem hohe Kontrastwerte erreicht, was unter anderem für HDR-Inhalte vorteilhaft ist.

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