Apples neuer M5 Ultra hat offenbar seinen ersten Auftritt in der Geekbench-Datenbank. Ein am 15. September veröffentlichter Eintrag weist für die Variante mit 36 CPU-Kernen 3.774 Punkte im Single-Core-Test und 52.516 Punkte im Multi-Core-Test aus. Die Echtheit des Ergebnisses ist bislang allerdings nicht unabhängig bestätigt.
- Erster Geekbench-7-Eintrag zum M5 Ultra aufgetaucht
- 3.774 Punkte im Single-Core-Test
- 52.516 Punkte im Multi-Core-Test
- Rund 29 Prozent vor dem M3 Ultra bei Single-Core-Leistung
- Rund 34 Prozent mehr Multi-Core-Leistung
Zum Vergleich: Der M3 Ultra mit 32 CPU-Kernen erreicht in Geekbench 7 laut den Durchschnittswerten rund 2.920 Punkte im Single-Core- und 39.059 Punkte im Multi-Core-Test. Damit läge der M5 Ultra im vorliegenden Ergebnis rund 29 Prozent beziehungsweise 34 Prozent vor seinem Vorgänger.
Erster Geekbench-7-Lauf des M5 Ultra
Der Geekbench-Eintrag nennt einen Apple M5 Ultra mit 36 CPU-Kernen und einer Basisfrequenz von 4,61 GHz. Als Arbeitsspeicher werden 256 GB angegeben. Getestet wurde dem Eintrag zufolge unter macOS 27.0.
Geekbench ist ein plattformübergreifender Benchmark zur Messung der Prozessorleistung. Der Single-Core-Wert zeigt die Leistung eines einzelnen CPU-Kerns, während der Multi-Core-Test mehrere Kerne gleichzeitig nutzt. Die Ergebnisse eignen sich vor allem für Vergleiche unter ähnlichen Testbedingungen und bilden nicht jede reale Anwendung gleichermaßen ab.
Ein einzelner Benchmark-Lauf erlaubt allerdings noch keine belastbare Aussage über die tatsächliche Leistung des Chips. Ergebnisse können je nach Systemzustand, Kühlung und Software variieren. Hinzu kommt, dass der Eintrag zwar in der offiziellen Geekbench-Datenbank abrufbar ist, damit aber nicht automatisch bestätigt ist, dass er von einem regulären Seriengerät stammt.
Die gemessenen Werte liegen zumindest in der Größenordnung, die Apple selbst für den neuen Prozessor angekündigt hat. Nach Angaben des Unternehmens soll der M5 Ultra gegenüber dem M3 Ultra eine bis zu 1,25-fach höhere Single-Thread-Leistung und eine bis zu 1,3-fach höhere Multi-Thread-Leistung erreichen. Apple hatte diese Angaben auf Grundlage eigener Tests mit Vorseriengeräten gemacht.
Apple überspringt den M4 Ultra
Einen M4 Ultra hatte Apple nicht veröffentlicht. Der direkte Vorgänger des M5 Ultra ist deshalb der M3 Ultra. Beim neuen Chip setzt Apple erstmals innerhalb der M-Serie auf eine Quad-Die-Architektur: Über die weiterentwickelte UltraFusion-Verbindung werden zwei M5-Max-Pakete mit insgesamt vier Dies zu einem System-on-a-Chip verbunden.
In der höchsten Ausbaustufe besitzt der M5 Ultra 36 CPU- und 80 GPU-Kerne. Dazu kommen eine Neural Engine mit 32 Kernen sowie bis zu 512 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite gibt Apple mit bis zu 1,2 TB/s an.
Bei der CPU-Konfiguration bestehen die 36 Kerne aus zwölf sogenannten Super Cores und 24 Performance Cores. Der jetzt aufgetauchte Geekbench-Eintrag stammt damit offenbar von der maximalen CPU-Ausbaustufe.
GPU-Benchmark steht noch aus
Während für die CPU nun ein erstes Ergebnis vorliegt, ist bislang noch kein entsprechender GPU-Benchmark des M5 Ultra in der Geekbench-7-Datenbank aufgetaucht. Gerade hier hat Apple ebenfalls deutliche Leistungssteigerungen angekündigt. Wie groß der Abstand zum M3 Ultra in unabhängigen Tests tatsächlich ausfällt, lässt sich daher noch nicht beurteilen.
Der neue Mac Studio mit M5 Ultra soll am 22. September in den Handel kommen. Mit zunehmender Verfügbarkeit der Geräte dürften weitere Benchmark-Ergebnisse hinzukommen und ein genaueres Bild der CPU- und GPU-Leistung ermöglichen.









