Das Wunder von Cupertino

Maclife PlusKommentar: Sind Kund:innen zurück in Apples Fokus?

Simon Sinek, Unternehmensberater und Inspirator einer neuen Generation an Führungskräften, erzählt in seinem Buch „Frag immer erst warum“ von einem Erlebnis, das viel über die DNA Apples aussagen könnte.

Von   Uhr

2007 wurde Sinek von Microsoft eingeladen, vor 100 Top-Managern zu referieren und erlebte dort, wie all die anderen Vortragenden geradezu besessen von der Idee gewesen seien, Apple mit dem neuen Zune, Microsofts Antwort auf den iPod, in die Schranken zu weisen. 


Wenige Monate darauf sei Sinek von Apple zu einem vergleichbaren Anlass als Redner eingeladen worden. Dort aber habe er erlebt, wie versessen Apple-Manager darauf waren, Lehrer:innen das Lehren und Schüler:innen das Lernen zu erleichtern. Sinek ist überzeugt, dass aus dieser Haltung der nachhaltige Erfolg Apples hervorgeht. 

Als ich diese Anekdote kürzlich las, fragte ich mich, ob diese, einst von Steve Jobs geprägte, kundenzentrierte Haltung, noch immer in dem Maße gelebt würde wie damals. Viel zu häufig hatte Apple aus meiner Sicht zuletzt fragwürdige Produktentscheidungen getroffen, die ausschließlich der Gewinnmaximierung und damit Shareholder Value...

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