- Das iPhone 18 Basismodell soll erstmals zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten und damit mit dem iPhone 17 Pro gleichziehen.
- Die Erhöhung ist notwendig für erweiterte Apple Intelligence Features, die mit iOS 27 erwartet werden.
- Das Standardmodell erscheint erst Anfang 2027, während die Pro-Modelle im Herbst 2026 kommen sollen.
Arbeitsspeicher-Aufrüstung für das Standardmodell
Apples iPhone 18 könnte erstmals in der Basisversion mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Das berichtet Analyst Dan Nystedt und bezieht sich dabei auf aktuelle Gerüchte aus der Lieferkette. Damit würde das Standardmodell mit den Pro-Versionen des iPhone 17 gleichziehen, die im vergangenen September mit dieser Speichergröße auf den Markt kamen.
Die Erhöhung des Arbeitsspeichers steht in direktem Zusammenhang mit Apple Intelligence. Die KI-Funktionen von Apple sind speicherintensiv, und um auch das Einstiegsmodell für zukünftige Entwicklungen zu rüsten, scheint dieser Schritt notwendig. Mit iOS 27, das Apple voraussichtlich auf der WWDC am 8. Juni vorstellen wird, sollen erweiterte KI-Features eingeführt werden, die von mehr Arbeitsspeicher profitieren.
Verzögerter Launch für das Basismodell
Anders als gewohnt wird das iPhone 18 nicht gemeinsam mit den Pro-Modellen erscheinen. Apple plant Berichten zufolge, das Standardmodell erst Anfang 2027 zu veröffentlichen – zusammen mit dem iPhone 18e und einer zweiten Generation des iPhone Air. Die Pro-Varianten sowie das lang erwartete faltbare iPhone sollen hingegen im gewohnten Herbst-Zeitfenster auf den Markt kommen.
RAM steht für Random Access Memory und ist der Kurzzeitgedächtnisspeicher eines Smartphones. Je mehr RAM vorhanden ist, desto mehr Apps und Prozesse können gleichzeitig im Hintergrund laufen, ohne dass das System langsamer wird. Für KI-Anwendungen wie Apple Intelligence ist ausreichend RAM besonders wichtig, da diese Funktionen große Datenmengen verarbeiten müssen.
Leistungssprung durch Zwei-Nanometer-Fertigung
Neben dem erhöhten Arbeitsspeicher soll das iPhone 18 von einem weiteren technischen Fortschritt profitieren. Apple hat sich Berichten zufolge die erste Produktionscharge von TSMCs Zwei-Nanometer-Chip-Fertigung für den A20-Prozessor gesichert. Der neue Fertigungsprozess verspricht eine um 15 Prozent verbesserte Rechenleistung im Vergleich zur aktuellen Drei-Nanometer-Technologie – und das bei gleichbleibender Energieeffizienz.
Das iPhone 17 nutzt noch TSMCs N3P-3-Nanometer-Knoten. Der Sprung auf 2 Nanometer würde nicht nur mehr Transistoren pro Chip ermöglichen, sondern auch die Grundlage für anspruchsvollere KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät schaffen. Gerade für Apple Intelligence, das zunehmend komplexere Aufgaben übernehmen soll, ist diese Entwicklung von Bedeutung.







