Gerüchte

iPhone 17e: Dynamic Island und A19-Chip sorgen für Verwirrung

Apples Einsteiger-iPhone soll 2026 mit Dynamic Island und A19-Chip kommen – doch die Gerüchtelage ist widersprüchlich.

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Neue Gerüchte zum iPhone 17e verdichten sich: Apples Einsteiger-iPhone soll im Frühjahr 2026 mit einigen nennenswerten Verbesserungen auf den Markt kommen. Laut dem chinesischen Leaker „Smart Pikachu“ wird die Massenproduktion bereits in diesem Monat beginnen – ein Zeitplan, der mit früheren Berichten über einen Launch im Frühjahr übereinstimmt.

Quickread: Auf einen Blick
  • Das iPhone 17e soll laut chinesischen Leakern Dynamic Island und einen gedrosselten A19-Chip erhalten.
  • Widersprüchliche Berichte deuten darauf hin, dass Apple möglicherweise beim gleichen Display-Panel mit Notch bleibt.
  • MagSafe-Unterstützung und ein Startpreis von 599 US-Dollar werden erwartet, Marktstart im Frühjahr 2026.

Dynamic Island statt Notch – oder doch nicht?

Die spannendste Neuerung betrifft das Display: Das iPhone 17e soll die pillenförmige Dynamic Island erhalten, die bisher den Pro-Modellen vorbehalten war. Beim aktuellen iPhone 16e kommt noch die klassische Notch zum Einsatz, wie sie vom iPhone 13 und iPhone 14 bekannt ist. Die Dynamic Island würde dem Einsteiger-Modell einen moderneren Look verleihen und die interaktive Fläche für laufende Aktivitäten, Kamera und Face-ID-Sensoren bieten.

Allerdings widersprechen sich die Gerüchte an dieser Stelle: Ein anderer Bericht von The Elec behauptet, Apple werde beim iPhone 17e das gleiche OLED-Panel wie beim iPhone 16e verwenden – allerdings mit schlankeren Displayrändern. Sollte das zutreffen, würde die Notch bleiben, denn die Dynamic Island erfordert eine komplett überarbeitete TrueDepth-Kameraanordnung und neue Display-Masken. Eine solche Umstellung würde die Kosteneinsparungen zunichtemachen, die Apple mit der „e“-Linie anstrebt.

Dynamic Island erklärt!

Die Dynamic Island ist eine pillenförmige, interaktive Displayaussparung, die Apple erstmals beim iPhone 14 Pro einführte. Sie ersetzt die klassische Notch und integriert die Frontkamera sowie Face-ID-Sensoren in einen Bereich, der sich dynamisch vergrößert und verkleinert. Dadurch werden laufende Aktivitäten wie Musik-Wiedergabe, Timer oder Anrufe direkt im oberen Displaybereich angezeigt.

Gedrosselter A19-Chip für mehr Leistung

Unter der Haube soll ein heruntergetakteter A19-Chip werkeln – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem A18-Chip im iPhone 16e. Die Leistung dürfte sich trotz Drosselung auf dem Niveau des A17 Pro bewegen, wobei vor allem die Neural Engine von Verbesserungen profitiert. Das iPhone 16e nutzt einen A18-Chip mit 4-Kern-GPU statt der 5-Kern-Version des iPhone 16.

MagSafe-Unterstützung als wichtiges Feature

Eine weitere wichtige Neuerung: Das iPhone 17e soll einen magnetischen Ring für MagSafe-Ladegeräte erhalten. Beim iPhone 16e fehlt diese Funktion komplett – das Gerät unterstützt lediglich herkömmliches Qi-Laden mit maximal 7,5 Watt. Mit MagSafe wären deutlich höhere Ladegeschwindigkeiten von bis zu 20 oder 25 Watt möglich.

Display und weitere technische Details

Das 6,1-Zoll-OLED-Display soll mit 60 Hertz weiterhin ohne variable Bildwiederholrate auskommen. Die Auflösung bleibt voraussichtlich bei 2.532 mal 1.170 Pixeln. Bei der Konnektivität setzt Apple wohl auf das ältere C1- oder C1X-Modem, verzichtet aber auf den neueren N1-Funkchip – auch hier eine Maßnahme zur Kostensenkung.

Preisgestaltung und Verfügbarkeit

Der Startpreis von 599 US-Dollar (699 Euro) soll unverändert bleiben. Smart Pikachu gibt an, die Massenproduktion beginne „nach der CES“, also ab dem 9. Januar oder später. Das würde einen Launch etwa ein Jahr nach dem iPhone 16e bedeuten, das im Februar 2025 auf den Markt kam.

Die Glaubwürdigkeit von Smart Pikachu in Bezug auf Apple-Gerüchte ist allerdings noch nicht erwiesen. Der Leaker hat zwar in der Vergangenheit zutreffende Details zur Android-Hardware geliefert und behauptet, Apple teste unter anderem Under-Display-Face-ID für die iPhone 18 Pro Modelle. Bei Apple-spezifischen Vorhersagen fehlt jedoch noch der Track Record.

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