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IoT: Pflanzensensor Koubachi stellt den Betrieb ein

In einer Aussendung an Kunden teilt der Betreiber des Pflanzensensors Koubachi die Einstellung des Dienstes mit. Zum 23. Oktober 2019 werde der Service eingestellt. Beim Koubachi handelt es sich um einen vernetzten Sensor, der beständig die Werte zu Bodenfeuchtigkeit, Temperatur und Lichteinstrahlung erfasst und mit diesen Parametern den Besitzer von Zimmerpflanzen bei der Pflege der Topfware unterstützt.

Der vernetzten Sensor Koubachi sollte bei der Pflege von Zimmerpflanzen unterstützen. Beständig wurden die Parameter zu Bodenfeuchtigkeit, Temperatur und Lichteinstrahlung erfasst, in die Cloud gemeldet und über eine iPhone-App mit einer konkreten Pflanze verbunden. In einer von Biologen an der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich entwickelten Datenbank sind die Bedürfnisse von Fikus, Lilie und Gummibaum erfasst. Die Anwendung von Koubachi meldet Abweichungen an den Zimmer-Gärtner und rät zum Gießen oder zu einem Platz im Schatten.

Doch nun wirft der Fikus die Blätter ab, die Zimmer-Lilie lässt den Kopf hängen und der Gummibaum sieht auch irgendwie traurig aus, denn zum 23. Oktober 2019 stellt der Pflanzensensor Koubachi den Betrieb ein. Das seit 2015 zu Husqvarna und damit zu Gardena gehörige Smart-Garden-Spin-Off aus der Schweiz sieht sich gezwungen den Server abzuschalten. Die Rede ist von einer sogenannten schweren Entscheidung gegen umfassende Investitionen in unterschiedliche Komponenten. 

Bei der smarten Pflanzenpflege mit einzigartigen Algorithmen und umfassender Pflanzen-Bibliothek wird der Stecker gezogen. Dabei sollte die Pflanzenpflege aus Sicht von Husqvarna einfacher und besser werden. Mit den Koubachi-Sensoren wandern weitere vernetzte Dinge aus dem Internet-of-Things auf den digitalen Komposthaufen. Das Koubachi-Team rät zum ordnungsgemäßen Recycling, nachdem man die Batterien aus dem Sensor entfernt hat.

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Die welt wirds verkraften.

Oder auch nicht.

Wären diese Geräte ohne den unsinnigen Umweg über eine Cloud entwickelt worden, könnte man die Daten nach wie vor auslesen und verwerten. Das betrifft enorm viele Dienste in unserer Zeit. Wird ein Server abgeschaltet stirbt die Hardware obwohl sie tadellos funktioniert. Der Vorteil, den das dezentrale Internet mit sich bringt, wird ins Gegenteil verkehrt. Ich bin einfach nur traurig über diese Entwicklung.