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Extreme Sicherheitsmaßnahme

Hacker hatten beim Drehbuch für "The Last Jedi" keine Chance

Wie verhindert man, dass Hacker an Daten kommen? Man schottet sich komplett vom Internet ab. Dies war die Strategie von Rian Johnson, der das Drehbuch von "Star Wars: The Last Jedi" auf einem MacBook Air schrieb, das niemals ans Internet angeschlossen wurde.

Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, Verschlüsselung und starke Passwörter sind schön und gut, aber oftmals hätte ein Hackerangriff verhindert werden können, wenn das entsprechende Gerät nie am Internet angeschlossen worden wäre. Das hat Autor und Regisseur Rian Johnson gemacht, als er das Star-Wars-Drehbuch für "The Last Jedi" schrieb.

In einem Interview mit dem Wall Street Journal teilte der Regisseur mit, dass er während des gesamten Scripting-Prozesses von The Last Jedi ein MacBook Air verwendete.

Ein Computer, der per Air Gap (Luftspalt) gesichert ist, wird nie mit dem Internet verbunden, wodurch sichergestellt wird, dass das Gerät vollständig von anderen, potenziell unsicheren Netzwerken isoliert ist. Johnson erklärte, dass dies verhindert habe, dass Geheimnisse innerhalb des Skripts von The Last Jedi geleakt werden können. Welches Modell des MacBook Air er benutzte, verriet er nicht.

„Ich habe Episode VIII auf einem MacBook Air getippt. Aus Sicherheitsgründen war es "air-gapped" - nie mit dem Internet verbunden. Ich trug es herum und benutzte es für nichts anderes, als das Drehbuch zu schreiben. Ich habe es in einem Safe in den Pinewood Studios aufbewahrt. Ich denke, dass mein Produzent ständig in Sorge war, dass ich ihn in einem Coffeeshop zurücklassen würde.”

Johnson verriet auch, dass er das iOS-Spiel „Desert Golfing” auf seinem iPhone X liebt und er schon "mehr als 1.500 Löcher" im Spiel gespielt habe. Weitere technische Themen waren eine Leica M6 Kleinbildkamera für The Last Jedi, seine Omega Speedmaster Pro Armbanduhr und der Podcast "The History of Rome", den er beim Schreiben des Films hörte.

Bild: Gage Skidmore / CC BY-SA 3.0

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Wäre er mal gehackt worden...vielleicht hätte er ja gute Tipps erhalten und es wäre nicht do ein Sch...rott entstanden...

Ziemlich gute Methode damit nichts geleaked wird. ^^ Sollten sich mal andere ein Beispiel dran nehmen

Ziemlich ausgefuchst