Enthält Affiliate-Links [Was ist das?]„Denn sie wissen nicht, was sie tun“

Leak: Facebook hat keine Ahnung von der Verwaltung deiner Daten

„Wir sammeln erstmal und schauen dann weiter,“ könnte das Motto von Meta (ehemals Facebook) zur Datensammlung lauten. Laut einem Leak hat das Unternehmen nämlich keine Ahnung, wie es korrekt mit deinen Daten umgeht.

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Seit den Anfängen von Facebook gibt es ständig Skandale rundum die Plattform. Zuletzt stand immer wieder der mangelnde Datenschutz sowie Probleme mit der Verbreitung von falschen Informationen im Mittelpunkt. Du darfst dich gerne fragen, weshalb ein milliardenschweres Unternehmen mit tausenden Mitarbeiter:innen diese Bereiche nicht in den Griff bekommt. Ein internes Dokument (via Engadget), das jetzt an die Öffentlichkeit kam, verrät einige interessante Details dazu. 

Geleakter Bericht zeigt „Kopflosigkeit“ bei Meta

Bei dem Dokument handelt es sich um einen Bericht von Datenschutz-Ingenieur:innen aus Facebooks Ad-Team, welches sich direkt an die Führungsetage richtet. Das Team will damit über mögliche Risiken aufklären und aufzeigen, wie das Unternehmen mit lokalen Behörden zusammenarbeiten kann, um Nutzerdaten zu schützen. Im Rahmen des Berichts stellte das Ad-Team jedoch fest, dass Meta intern keinerlei Kontrolle darüber hat, wie Nutzerdaten verwaltet werden. Dies macht es für das Unternehmen besonders schwer, den von verschiedenen Stellen geforderten Datenschutz korrekt umzusetzen:

"Wir haben kein angemessenes Maß an Kontrolle und Erklärbarkeit darüber, wie unsere Systeme Daten verwenden, und daher können wir nicht zuversichtlich kontrollierte Richtlinienänderungen oder externe Verpflichtungen wie "wir werden X-Daten nicht für Y-Zwecke verwenden" vornehmen", schrieben die Autoren des Berichts. „Und doch ist es genau das, was die Regulierungsbehörden von uns erwarten, um unser Risiko von Fehlern und Falschdarstellungen zu erhöhen.“

Weiterhin deckt der Bericht eine große Fahrlässigkeit auf: Facebooks Datenbank sichert First-Party-, Third-Party- sowie sensible Daten an einer Stelle, sodass die Verwaltung weiter erschwert wird, da die Daten zu sehr miteinander verknüpft sind und damit die Kontrolle über einzelne Daten nur schwer zu erlangen ist. Zwar kündigte Mark Zuckerberg eine Umstrukturierung an, aber ob das Unternehmen die unaufhörliche Datenmenge bändigen kann, bleibt abzuwarten.

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