AirPort-Hardware

Durchgesickert: macOS 13 soll Time Machine Backups in iCloud Drive speichern

Bis zur WWDC sind es nur noch wenige Tage - jetzt läuft die Gerüchteküche auf Hochtouren. Ein interessantes Gerücht dreht sich rund um Time Machine Backups.

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Apple arbeitet einem neuen Gerücht zufolge daran, eine auf die iCloud-ausgelegte Time Machine für macOS 13 zu entwickeln. Zudem soll endlich wieder an neuer AirPort-Hardware gearbeitet werden. Wir haben uns die Gerüchtelage einmal genauer angeschaut. 

In wenigen Tagen ist es bereits so weit und Apple wird bei der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC einen Ausblick auf macOS 13 geben - so viel ist schon einmal sicher. Doch was die OS-Version an Neuerungen mitbringen wird, ist noch gänzlich unbekannt. Es gibt aber einige interessante Gerüchte. 

Vereinfachte Time Machine Backups

So meldet der Leaker Majin Bu bei Twitter, dass Apple an einem Time Machine-Feature arbeitet, das sich sicherlich schon viele Nutzer gewünscht haben: eine iCloud-Integration. Das kann man sich so vorstellen, dass die iCloud wie ein externes Laufwerk behandelt wird, auf dem die Backups abgelegt und wieder aufgerufen werden können. Voraussetzung wäre ein genügend großer iCloud-Speicherplatz, aber das ist ja mittlerweile selbst bei Apple kein Problem mehr und könnte für ein solches Backup-Feature noch erweitert werden. Derzeit kann man sich bis zu 2 TB Speicherplatz bei iCloud+ buchen. 

Im Gegensatz zu iPhone, iPad oder AppleWatch lässt ein Mac derzeit keine Backups zu, die automatisch in der iCloud gespeichert werden. Das würde allerdings besonders all jenen Mac-Nutzern helfen, die sich nicht lang mit Zusatz-Hardware und der Backup-Einrichtung beschäftigen wollen. 

Das ist aber nicht das einzige Gerücht, das Majin Bu nun verbreitet. Laut seinem Tweet will Apple im November mit neuer AirPort-Hardware auf den Markt kommen. Das wäre insofern interessant, da es in den letzten Jahren immer wieder entsprechende Gerüchte und Leaks gab. 

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2018 hatte Apple die letzte AirPort-Hardware vom Markt genommen. Erst vor einigen Tagen gab es die Veröffentlichung einer FCC-Einreichung von Apple, in der ein noch unbekanntes Gerät mit dem Namen „A2657“ registriert wurde. Dabei soll es sich um eine Art Netzwerkadapter handeln.

Viel weiß man dazu aber noch nicht. Was man von den neuen Gerüchten halten darf, steht noch in den Sternen. Wie so oft gibt es derzeit nicht viele Quellen zum Thema und so wird man einfach abwarten müssen, und sich von der Apple Keynote am 6. Juni überraschen lassen.

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Schön aber Time Mashine wird für mich erst wieder interessant wenn man wieder einzelne Mails zurücksicher kann.

Eine tolle Möglichkeit für Apple den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen mit dem überteuerten iCloud Speicher.

Ich mache weder unter macos noch unter Windows Backups von meinen Systemen.

Allerdings liegen die wichtigen Daten in OneDrive, das mit M365 Office genug Speicherplatz mitbringt. Zweistufiger Papierkorb mit insgesamt 60 Tagen Retention sowie unbeschränkte Versionierung von Dateien eingeschlossen. Für Mails habe ich ebenfalls ein zweistufiger Papierkorb in Exchange Online plus Archiv. Die geschäftlichen Daten liegen inzwischen in M365 Business oder Enterprise - auch bei meinen Kunden - in Deutschland.

Super du bist ein Held.
Wenn dir die Kiste abraucht, gestohlen wird oder sonst was passiert darfst du dich stundenlang abmühen um die Daten wiederherzustellen.
Mit einem lokalen Backup auf Festplatte hab ich mit wenigen Klicks und etwas Geduld den Ersatzrechner auf identischem Stand wie vor dem Unglück. Ohne Mühe und ohne Nervenraubende Arbeit.

Da die Daten in M365 Enterprise liegen, braucht man nur die Verbindung von einem neuen Rechner wiederherstellen und kann weiterarbeiten. Die Dateien, mit denen man anfängt zu arbeiten, werden automatisch heruntergeladen, sobald man drauf zugreift. Die restlichen Dateien aus Desktop, Dokumente sowie Bilder sind ebenfalls im Zugriff und können bei Bedarf oder komplett synchronisiert werden, wenn man genug Platz auf dem Rechner hat.

Ein einzelner Rechner ist da echt egal. In kurzer Zeit ist ein neuer Rechner mit einem Image aufgesetzt. Die wichtigsten Anwendungen liegen als Paket vor und werden ebenfalls automatisch installiert. Andere Anwendungen werden per Script mit der aktuellen Version installiert. Konfiguration hängt ebenfalls zu großen Teilen am Nutzer und nicht am Rechner. Die Daten liegen in M365 Enterprise, so dass man sehr schnell wieder einsatzbereit ist. In der Zwischenzeit lassen sich die Office Anwendungen auch im Browser nutzen, was auch funktioniert, wenn man mal nicht am eigenen Rechner sitzt. Alternativ gibt es noch VDI Rechner und Terminal Server, auf die man auch vom iPad zugreifen kann.
Das ist zwar insgesamt komplexer als ein Backup auf eine lokale externe Festplatte aber skaliert auch mit mehreren Nutzern und Computern, so dass sich der einzelne Nutzer keine Gedanken darüber machen muss.

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