Abgelenkter Fahrer

Apple tritt keine Schuld bei tödlichen Autounfall mit FaceTime

Bereits 2014 benutzte der iPhone-Nutzer Garrett Wilhelm während der Fahrt FaceTime auf seinem iPhone 6 Plus, als er einem anderen Fahrzeugs auffuhr.  Apple ist nicht Schuld an den Unfallfolgen, befand nun ein Gericht in der Berufungsinstanz.

Von   Uhr
(Bild: CC0)
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Der Kläger hatte die Vorstellung, dass Apple damals schon über über eine patentierte Technologie verfügte, die die Nutzung von FaceTime während der Nutzung eines Fahrzeugs verhindert hätte, diese aber nicht in das iPhone 6 eingebaut hat.

In Folge verlangte der Vater des getöteten Mädchens von Apple Schadenersatz wegen "unrechtmäßiger Nichtinstallation und Umsetzung des sichereren, alternativen Designs, für das sie im Dezember 2008 ein Patent beantragt hatten".

"Zum Zeitpunkt der fraglichen Kollision enthielt das von Wilhelm genutzte iPhone die notwendige Hardware, um die Möglichkeit, [FaceTime] zu verwenden, automatisch zu deaktivieren oder zu "sperren""

Der Unfall führte zum Tod der fünfjährigen Moriah Modisette.

Die Klage gegen Apple wurde verständlicher Weise abgewiesen, nachdem ein Gericht entschieden hatte, dass Apple für den Unfall nicht verantwortlich war, und jetzt hat ein kalifornisches Berufungsgericht die Entscheidung bestätigt.

Garrett Wilhelm, der Fahrer des Fahrzeugs, durch das das Mädchen getötet hat, wurde wegen Totschlags angeklagt. Die Verhandlung findet erst am 3. Juni 2019 statt.

Mittlerweile hat Apple eine Funktion namens "Nicht stören während der Fahrt" implementiert, die verhindern soll, dass iPhone-Benutzer während der Fahrt auf Anwendungen wie FaceTime zugreifen. Die Funktion gibt es seit iOS 11 - aber diese Funktion muss manuell aktiviert werden.

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So leid mir das arme Mädchen tut, aber: ;-)

Das sollte eigentlich der tränende Lach-Smiley sein ;)

Ein unverantwortliches Handeln des Fahrers und ein daraus resultierender tragischer Unfall sollte also auch noch dem Fahrer Geld einbringen. Schlimmer geht es nimmer!

Der Typ hat grob fahrlässig gehandelt, mit Todesfolge! Sein Fehler will dieser auf Apple abwälzen und noch Kapital daraus schlagen - der gehört gesteinigt, gerupft und geteert!

Der Vater des getöteten Mädchens hat Apple verklagt, nicht der Unfallverursacher. Wer lesen kann und so ...

Tritt ????????

Wen hat Apple getreten?

Typisch Amerika. Bin ich zu dumm, dann klage ich eben.

Wieso ist der Vater des Mädchens dumm?

schon mal was vom Flugmodus gehört, hä?

Nur noch Werbung, und in sämtlichen Artikeln Rechtschreibfehler.

Ich bin raus!

Tschau.

Nur so nebenbei an Thomas: Was war bei diesem Artiken jetzt nochmal genau Werbung?

Und noch einmal: was soll “tritt” denn hier bedeuten???

iPhone 6s im Jahre 2014? Fake News

Spiegelbild unserer Gesellschaft, niemand ist mehr für etwas verantwortlich.

Es waren immer die anderen. Heute lachen wir (obwohl sehr traurig) darüber, morgen kommen solche Klagen auch bei uns.

Denken ist scheinbar absolut out.

Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

Selbst wenn das Gerät feststellt das ich mich mit hoher Geschwindigkeit bewege und möglicherweise in einen Auto sitze bedeutet dies nicht zwangsläufig das ich auch dieses Fahrzeug selbst fahre. Ich könnte genau so gut nur als Beifahrer im Auto sitzen oder in einen Reisebus oder Zug unterwegs sein.

Wie dies technisch Unterschied werden soll ist mir nicht klar. Somit müsste wohl auch die Möglichkeit diesen Einstellungen ein oder aus zu schalten.

Das überhaupt eine solche Klage zugelassen wird ist erstaunlich.

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