iPhone und MacBook

Apple plant zwei neue Ultra-Produkte

Apple erweitert seine Ultra-Linie: Ein faltbares iPhone Ultra und ein MacBook Ultra mit OLED-Display sollen kommen – doch es gibt Verzögerungen.

Von   Uhr

Apple plant offenbar, seine Produktpalette im kommenden Jahr um zwei neue „Ultra“-Modelle zu erweitern. Laut einem Bericht von Macworld, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen beruft, wird das erste faltbare iPhone den Namen „iPhone Ultra“ tragen und zur absoluten Spitze der Produktlinie aufsteigen.

Quickread: Auf einen Blick
  • Apple plant ein faltbares iPhone Ultra für rund 2.000 US-Dollar, das neben dem iPhone 18 Pro erscheinen soll.
  • Ein MacBook Ultra mit OLED-Display und Touchscreen wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet.
  • Lieferengpässe bei Speicherkomponenten verzögern den ursprünglich geplanten Launch des MacBook Ultra um mehrere Monate.

iPhone Ultra: Das erste faltbare iPhone von Apple

Das iPhone Ultra wird trotz seiner Markteinführung neben dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max nicht als Teil der iPhone-18-Serie betrachtet – ähnlich wie das iPhone Air nicht zur iPhone-17-Reihe gezählt wird. Obwohl Apple das Gerät gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro ausliefern möchte, könnte der Launch einige Wochen später erfolgen und die Verfügbarkeit zunächst eingeschränkt sein.

Das faltbare iPhone soll über ein großes Innendisplay und Sensoren unter dem Display verfügen. Mit einem erwarteten Preis von rund 2.000 US-Dollar wird es das teuerste iPhone sein, das Apple je angeboten hat. Die Entscheidung für die Ultra-Bezeichnung unterstreicht die Positionierung als Premium-Gerät oberhalb der Pro-Modelle.

MacBook Ultra: OLED-Display und Touchscreen

OLED-Display erklärt!

OLED steht für Organic Light Emitting Diode und bezeichnet eine Display-Technologie, bei der jeder Pixel selbst leuchtet. Im Gegensatz zu LCD-Displays benötigen OLED-Panels keine Hintergrundbeleuchtung, was tiefere Schwarzwerte und höhere Kontraste ermöglicht. Apple nutzt OLED bereits bei iPhones, iPads und der Apple Watch – beim MacBook wäre es eine Premiere.

Neben dem iPhone Ultra plant Apple die Einführung eines „MacBook Ultra“ für Ende 2026 oder Anfang 2027. Das neue Notebook wird mit einem OLED-Panel und einem Touchscreen ausgestattet sein und sich oberhalb des MacBook Pro in der Produkthierarchie ansiedeln – zu einem „deutlich“ höheren Preis.

Ursprünglich war die Markteinführung für das laufende Jahr geplant, wurde jedoch aufgrund von Engpässen in der Speicher-Lieferkette um mehrere Monate verschoben. Das MacBook Ultra wird nicht die aktuellen MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max ersetzen, sondern als zusätzliches Top-Modell die Produktpalette erweitern.

Ultra-Branding wird zur Produktstrategie

Apple nutzt die „Ultra“-Bezeichnung bereits für M-Series-Ultra-Chips, die Apple Watch Ultra und CarPlay Ultra. Die Ausweitung auf weitere Produktkategorien verdeutlicht Apples Strategie, sowohl im Einstiegs- als auch im Premium-Segment stärker zu differenzieren.

Bloomberg-Journalist Mark Gurman hatte zuvor bereits über die Ultra-Pläne berichtet und erwähnt, dass auch „AirPods Ultra“ in Entwicklung sein könnten. Diese würden mit Computer-Vision-Kameras ausgestattet sein, um Visual-Intelligence-Daten an Siri zu übermitteln, und oberhalb der aktuellen AirPods Pro positioniert werden.

Die neuen Ultra-Produkte passen in Apples breitere Strategie, Produkte auf mehr Preispunkten anzubieten. Während das MacBook Neo für 699 Euro den Einstiegsbereich bedient, zielen die Ultra-Modelle auf Nutzende ab, die bereit sind, für Premium-Features und innovative Formfaktoren deutlich mehr zu investieren.

Mehr zu diesen Themen: