iPhone-Revolution bis 2027

Apple plant radikale iPhone-Umgestaltung

Apple bereitet die größten iPhone-Veränderungen aller Zeiten vor: Ein ultra-dünnes Modell, ein faltbares iPhone und ein randloses Jubiläums-Gerät.

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Apple plant in den kommenden Jahren die wohl bedeutendsten Veränderungen in der Geschichte des iPhone. Nach jahrelanger Kontinuität im Design stehen nun gleich mehrere radikale Neuausrichtungen bevor, die das Smartphone grundlegend verändern werden.

Quickread: Auf einen Blick
  • 2025 kommt das iPhone 17 Air mit nur 5,5 Millimetern Dicke, dafür mit Einschränkungen bei Kamera und Akkulaufzeit.
  • 2026 folgt das erste faltbare iPhone mit 7,7-Zoll-Innendisplay, Touch ID statt Face ID und einem Preis ab 1.999 US-Dollar.
  • 2027 plant Apple zum 20. iPhone-Jubiläum ein komplett randloses Modell mit unter dem Display verborgener Frontkamera.

2026: Das faltbare iPhone revolutioniert die Produktlinie

Das Jahr 2026 bringt laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman „die bedeutendste Überarbeitung in der Geschichte des iPhone“: das erste faltbare iPhone. Gurman bezeichnet es als noch bedeutsamer als die Meilensteine iPhone 4, iPhone 6 und iPhone X.

Faltbares iPhone erklärt!

Ein faltbares iPhone lässt sich wie ein Buch aufklappen und bietet so zwei Displays: ein kleines Außendisplay im geschlossenen Zustand und ein großes Innendisplay beim Aufklappen. Ähnlich wie bei Samsungs Galaxy Z Fold-Serie ermöglicht dies eine größere Bildschirmfläche für Multitasking, Videos und Apps, während das Gerät zusammengeklappt kompakt bleibt. Die größte technische Herausforderung ist dabei das flexible Display, das sich falten lässt, ohne zu brechen, wobei eine sichtbare Falte meist nicht vollständig vermieden werden kann.

Das faltbare iPhone wird sich wie ein Buch aufklappen lassen und ähnlich wie Samsungs Galaxy Z Fold 7 funktionieren. Im geschlossenen Zustand bietet es ein 5,3-Zoll-Außendisplay, während das Innendisplay nach dem Aufklappen 7,7 Zoll misst. Aufgeklappt soll das Gerät mit 4,5 bis 4,8 Millimetern sogar noch dünner sein als das iPhone 17 Air – zusammengeklappt misst es zwischen 9 und 9,5 Millimetern.

Apple arbeitet an einer Technologie, die die typische Falte im Display deutlich reduziert, wenn auch nicht vollständig eliminiert. Das Gerät wird voraussichtlich zwei Rückkameras, eine Frontkamera und überraschenderweise Touch ID statt Face ID nutzen. iOS 27 wird speziell für das faltbare iPhone optimiert und iPad-ähnliche Multitasking-Funktionen ermöglichen, bei denen Apps nebeneinander geöffnet werden können.

Der Preis dürfte in den USA bei mindestens 1.999 US-Dollar liegen. Apple könnte das faltbare iPhone zwar im September zusammen mit den iPhone 18 Pro-Modellen vorstellen, die Auslieferung erfolgt aber möglicherweise zeitversetzt.

2027: Das randlose iPhone zum 20. Jubiläum

Für 2027, zum 20. Geburtstag des iPhone, plant Apple ein weiteres spektakuläres Modell. Dieses soll über ein rundum gebogenes Display verfügen, das alle Kanten umfließt – komplett ohne Rahmen und ohne jegliche Aussparungen im Display.

Die Frontkamera wird unter dem Display verbaut, sodass ein nahtloses Glasdesign entsteht. Bereits iOS 26 mit seinem neuen „Liquid Glass“-Design bereitet den Weg für diese Hardware-Revolution vor. Das Jubiläums-iPhone würde damit den langjährigen Traum von Apples ehemaligem Design-Chef Jony Ive verwirklichen: ein iPhone, das wie ein einzelnes Stück Glas wirkt.

Kontinuierliche Design-Evolution statt Stagnation

Diese dreijährige Roadmap, die bereits im vergangenen Jahr begann und das iPhone Air hervorbrachte, markiert einen deutlichen Bruch mit Apples bisheriger Strategie, bei der sich die iPhone-Designs oft über mehrere Jahre hinweg ähnelten. Stattdessen plant das Unternehmen nun jährliche signifikante Design-Änderungen:

2025 fokussierte sich auf die Rückseite mit neuem Kameramodul und ultra-dünnem Gehäuse. 2026 verändert sich die Vorderseite durch das faltbare Display. 2027 soll dann das randlose Design ohne sichtbare Aussparungen folgen.

Verantwortlich für diese ambitionierten Pläne ist John Ternus, Apples Hardware-Engineering-Chef, der als wahrscheinlichster Nachfolger von CEO Tim Cook gilt. Die kommenden iPhone-Generationen werden zeigen, ob Apple diese technisch anspruchsvollen Ziele tatsächlich umsetzen kann.

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optisch kann es nur besser werden. Die materialien des aktuellen Pro Modells wirken wie ein low budget iPhone.
Das Design vom Air mit der Technik vom Pro nitte beim nächsten Release.

Noch hässlicher geht kaum...

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