Apple arbeitet offenbar an einer neuen Sicherheitsfunktion für das iPhone, die speziell auf Diebstähle aus der Hand reagieren soll. Laut 9to5Mac soll das System erkennen, wenn ein entsperrtes iPhone plötzlich entrissen wird, und das Gerät daraufhin automatisch sperren.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
- Apple arbeitet angeblich an einem neuen iPhone-Diebstahlschutz.
- Das iPhone soll sich automatisch sperren, wenn es aus der Hand gerissen wird.
- Zur Erkennung könnten Bewegungsdaten und die Entfernung zur Apple Watch genutzt werden.
- Die Funktion soll bestehende Schutzmechanismen wie „Stolen Device Protection“ ergänzen.
- Ein Veröffentlichungstermin ist noch nicht bekannt.
Der Ansatz wäre eine Ergänzung zu bestehenden Schutzmechanismen wie „Wo ist?“, der Aktivierungssperre und „Stolen Device Protection“. Diese Funktionen helfen zwar bereits bei verlorenen oder gestohlenen Geräten, greifen aber nur eingeschränkt, wenn ein Dieb ein iPhone im entsperrten Zustand erbeutet.
Wie die Erkennung funktionieren soll
Dem Bericht zufolge soll Apple mehrere Signale auswerten, darunter Bewegungsdaten des Beschleunigungssensors. Das iPhone könnte dadurch erkennen, ob es mit einer typischen ruckartigen Bewegung aus der Hand genommen wurde.
Zusätzlich soll das System die Entfernung zu einer gekoppelten Apple Watch berücksichtigen. Entfernt sich das iPhone nach einem verdächtigen Bewegungsmuster schnell von der Uhr, könnte dies ein weiteres Indiz für einen Diebstahl sein.
Auch bekannte Orte und WLANs sollen eine Rolle spielen
Laut 9to5Mac soll die Funktion außerdem Regeln berücksichtigen, die bereits bei „Stolen Device Protection“ zum Einsatz kommen. Dazu gehört etwa, ob sich das iPhone an einem bekannten Ort wie Zuhause oder am Arbeitsplatz befindet oder mit einem vertrauten WLAN verbunden ist.
„Stolen Device Protection“ ist eine iPhone-Sicherheitsfunktion, die bestimmte Änderungen erschwert, wenn sich das Gerät nicht an einem vertrauten Ort befindet. Für sensible Aktionen können Face ID oder Touch ID sowie eine Wartezeit erforderlich sein, etwa beim Ändern des Apple-Account-Passworts.
Wird ein Diebstahl an einem unbekannten Ort vermutet, könnte das iPhone nicht nur automatisch gesperrt werden. Der Zugriff auf besonders sensible Bereiche soll dann ebenfalls stärker eingeschränkt werden – ähnlich wie bei Apples bestehendem Schutz für gestohlene Geräte.
Noch kein Termin für die Ankündigung
Offiziell angekündigt ist die Funktion bislang nicht. 9to5Mac beruft sich auf Code-Hinweise, die auf eine aktive Entwicklung schließen lassen. Wann Apple den Schutz vorstellen oder für Nutzerinnen und Nutzer freischalten könnte, ist derzeit nicht bekannt.
Sollte Apple die Funktion tatsächlich veröffentlichen, würde sie eine Sicherheitslücke adressieren, die im Alltag besonders relevant ist: Ein entsperrtes Smartphone kann nach einem Diebstahl deutlich mehr Schaden anrichten als ein bereits gesperrtes Gerät.

Auf dem Papier ist das nur eine Ergänzung des bestehenden Sicherheitsbaukastens. Gerade deshalb wirkt die Idee aber so naheliegend: Bewegungsdaten, gekoppelte Apple Watch, vertraute Orte und bekannte WLANs ergeben zusammen ein plausibles Muster, um einen Diebstahl aus der Hand zumindest besser zu erkennen.
Wenn Apple das sauber umsetzt und Fehlalarme vermeidet, wäre es eine dieser kleinen Funktionen, die im Nachhinein selbstverständlich wirken. Genau solche Lösungen haben früher oft den Eindruck geprägt, dass Apple vorhandene Technik nicht nur sammelt, sondern sinnvoll miteinander verbindet.







