Bereits seit dem iPhone 4 setzt das Unternehmen auf eigens entwickelte Chips, das dürfte dieses Jahr nicht viel anders werden. Laut einem Bericht der DigiTimes (via MacRumors), der morgen erscheint, soll die Massenproduktion demnächst anrollen. Das dürfte zudem wichtig für den anvisierten Zeitplan sein.
Gefertigt im optimierten 5 nm-Verfahren
Der neue Chip hat noch keinen offiziellen Namen, für den Namen A15 Bionic braucht es allerdings nicht viel Fantasie. Was wir hingegen wissen, ist die Strukturbreite, in welcher der neue Chip gefertigt werden wird. TSMC setzt hier laut verschiedenen Brancheninsidern auf das optimierte 5 nm-Verfahren, erst 2022 soll es wieder eine Stufe kleiner werden. Je nach Fokus, kann er entweder bis zu 30% mehr Leistung erzeugen oder deutlich verlängerte Akkulaufzeit bieten. Basierend auf den Erfahrungen mit dem A12 Bionic und dem A13 Bionic gehen wir von einer Kompromisslösung aus. Apple wird sicherlich die Performance etwas steigern aber nicht das Maximum herauskitzeln. Das iPhone 11 konnte gegenüber dem iPhone Xs in der Leistung um etwas über 20 %, je nach Benchmark, zulegen. Die gleiche Größenordnung dürfte in etwa auch für dieses Jahr erwartet werden.
Ende Mai geht es in die Massenfertigung
Laut dem Bericht soll TSMC derzeit alle notwendigen Maßnahmen unternehmen, um mit der Massenproduktion spätestens Ende Mai beginnen zu können. Aufgrund früherer Berichte gehen wir davon aus, dass lediglich die entsprechenden Waver umgerüstet werden. Gleichzeitig untermauert dies frühere Gerüchte, wonach das diesjährige iPhone wieder pünktlich erscheinen soll. Letztes Jahr führte die weltweite Pandemielage dazu, dass vor allem die asiatischen Lieferketten empfindlich unter Zeitdruck gerieten und somit das 12 Pro Max und das iPhone 12 Mini rund einen Monat später in den Handel kamen.

