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Mac selbstgebaut: Hackintosh im Selbstversuch

Aufbau und Inbetriebnahme

Ist die Hardware angeschafft, gilt es, die Komponenten zu einem Computer zusammenzufügen. So trivial das für alte Hasen klingen mag, ist der Bau eines PCs deutlich aufwändiger als zum Beispiel die Inbetriebnahme eines iMacs. Wer weiß, was er tut, ist mit dem Auspacken, Bestecken, Verschrauben und Verkabeln der Komponenten bei gebotener Vorsicht und ohne tägliche Übung gut und gern eine Stunde beschäftigt - stolze Rekordschrauber ausgenommen. Allein die bei aller Liebe noch fummelig zu nennenden Anschlüsse des Frontpanels und die Krakenarme eines PC-Netzteils können Schweiß treiben.

Im Download-Bereich des spenden- und werbegestützten Hackmac-Portals tonymacx86 wird ein Gratis-Tool bereitgestellt, mit dem sich die Original-Lizenz des aus dem Mac App Store gekauften OS X Mavericks zum Beispiel mit einem USB-Stick als Zündschlüssel für den CustoMac zusammenfügen lässt. Verantwortlich dafür ist das nach simpler Anleitung einfach anzuwendende „UniBeast“. Nach dessen erfolgreicher Anwendung und simplen Einstellungen im BIOS der Hauptplatine läuft auf der PC-Hardware bereits nach Minuten OS X - mit Einschränkungen.

Eintritt das „MultiBeast“. Dieses Werkzeug bietet in eigentlich übersichtlichem Fensteraufbau leider kryptische Konfigurationsmöglichkeiten wie Treiberauswahl für die verbauten Komponenten, Boot-Optionen und mehr. Im Forum und in den Anleitungen von tonymacx86 wie anderswo werden stabile, erfolgreiche Konfigurationen unter Angabe der verbauten Hardware und der gemachten Einstellungen ausgetauscht. Zudem gibt es im Forum FAQs und die Möglichkeit eigene (auf Englisch gestellte) Fragen klären zu lassen. Dieses Feintuning kann zwischen Minuten und Stunden dauern.

Datenmigration und Stolpersteine

Wie sieht es mit der Übernahme von Kontakten, Kalendern, Fotos, Filmen und Musik, sprich Daten bisher genutzter Macs aus? Apple selbst bietet mit der Technologie Time Machine die Möglichkeit des automatisierten Backups. Während man bei der Einrichtung eines neuen Macs auf den Migrationsassistenten zurückgreifen kann, ist dessen Funktionalität auf dem Hackmac nicht 100-prozentig gesichert. Nötigenfalls können mit Administrator-Rechten der bisherige Anwender-Ordner und wichtige Programme vom Quellrechner über externe Medien kopiert werden. Den Rest erledigen die Synchronisationen der iCloud, des iTunes und der App Stores per Apple-ID.

Bei Updates der Systemversionen muss man mit CustoMacs gegebenenfalls etwas warten, und die Datenverschlüsselung per FileVault funktioniert nicht. Drucker müssen eventuell neu angemeldet werden. Die OS X App „Nachrichten“ ist bekannt dafür, bei der Einrichtung auf dem CustoMac mit verschiedenen Fehlermeldungen den Dienst zu verweigern, wie auch hier aufgetreten aber gelöst. Audio über HDMI erfordert gesonderte Einstellungen, schlechter WiFi-Empfang musste hier mit anderen Antennen verbessert werden und und und.

Fazit

Für einen CustoMac sollte man sich ganz bewusst entscheiden, wenn man bereit dazu und interessiert daran ist, dieser Bastellösung, auch in der Folge, einige Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen. Entlohnt wird die Mühe mit einer im Rahmen des Machbaren nach eigenen Vorstellungen konfigurierten, flexibel aufzurüstenden und auf aktuellsten Technologien basierenden OS-X-Maschine, wie es sie „designed in California“ nicht zu kaufen gibt. Doch auch auf Apples gefälliges Hardware-Design muss mit Standard-Komponenten natürlich verzichtet werden.

Für die freundliche Unterstützung bei der Umsetzung danken wir Mike Nolte Bürotechnik - Mac Service Köln.

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Schade das im Artikel keine Laptops mit einbezogen werden.
Bei denn gilt Grundsetzlich: Hat das Gerät Nvidia Optimus Integriert und man kann die Große Grafikkarte nicht abschalten; sieht schlecht aus, genauso mit welche, die noch Arrandale Prozessoren (Bsp.: i5-460m)
Dort bekommt man die Intergrierte Grafik nur zum laufen wenn man ein 2t System hat.

Ansonsten kann man schon beim Vorhaben mit einplanen einen Neue Wlankarte zu kaufen wenn eine Intel drinnen ist.

Ich bin aktuell mit dem Lenovo IdeaPad U510 i7 3517U und der M4 128GB mSSD unterwegs. Windumm hat einen Gnadenplatz auf der 1TB Platte zum 1-2 mal im Jahr zum Dirt3 Zocken oder anderes.
Alles in allem muss ich nur noch ein wenig am Realteck Cardreader Basteln.
Ansonsten läuft die Kiste wie sie muss und Zickt nicht wie Windumm.

Super Tipp Für Interessenten der DE Sprache: Hackintosh-Forum.de
Dort wurde auch Bastellei Eimer in Rot das erste mall Vorgestellt bzw. gezeigt wie er gebaut wurde.

Bei Laptops ist es auch ziemlich blöd OsX drauf zu machen denn es bringt nix, die Akkulaufzeit wird geringer und es gibt massive Probleme.
Außerdem kostet eine t/x-serie von Lenovo ziemlich genau das selbe wie ein Macbook/Air also wozu?

Beim Desktop funktioniert alles perfekt, es gibt kaum Probleme und man verliert auch nix bei der Umsetzung.

So kann ein Bastler sparen weil er seinen PC selbst zusammenbaut, wer sich nen vergleichbaren hochwertigen PC-Desktop kauft und dazu nen sehr guten 27"Monitor kommt sowieso fast auf den selben Preis wie der iMac, also bleiben Menschen die mit dem neuen macPro nicht zufrieden ist über die sehr sehr sehr stark von der Möglichkeit profitieren (aber Thunderbolt opfern!).

Ladet euch Java und das Passende Tool von Hier: http://olarila.com/kexts
Checkt Compactibility und speichert euch den Screenshot/ Druckt ihn aus.

"Weil selbst der iMac und das MacBook Pro bis weit jenseits der 2000 Euro nur abgespeckte Mobilgrafik bieten, kann die Wahl der Grafikkarte für Spielfreudige der ausschlaggebende Faktor für die ganze Unternehmung sein."

Dem kann ich nur zustimmen, aber dann benötige ich kein Hackintosh denn wie jeder weiß benötigen faste alle Spiele Windows!

Dem kann ich nicht zustimmen. Du meinst wohl einer eine Spielkonsole…

ja und Spielkonsole

Ich hätte da eine Idee für Apple dazu, diese Firma könnte doch her gehen ,und das Mac OS frei installier bar zu machen .So könnte man sich einen Mac OS kompatilen PC zusammen stellen wie man ihn je nach bedürfniss bräuchte.Der ihn sich nicht selbstzudsammenschrauben will kann ja bei Apple einen dann von der Stange kaufen.

Das lief aber schon mal ziemlich schlecht für Apple.

Sehr sehr schlecht! Dann wären Tür und Tor für Viren und Hacker geöffnet, da Apple alle erdenklichen Hardware-Konfigurationen berücksichtigen müsste. Genau das ist ja das Windows-Problem!

OS-X daher nur für echte Apple-Rechner!

Das Problem für Apple sind nicht Hacker und Viren sondern Firmen die dann technisch qualitativ ebenbürtige aber leistungsfähigere und preiswerter Clone anbieten die eher noch problemloser laufen und damit Apple das Geschäft versauen. Ich habe noch einen der PowerPC-Clones, mehr Leistung, bessere Ausstattung und nur 3/4 des damaligen Mac-Preises und ist von der Bedienung und Benutzung nicht vom Mac zu unterscheiden.
Das Problem mit den Hackern und Viren kommt erst wenn den Clones das Massenerfolg gelingt der Apple bislang verwehrt ist.

Ach das mit den Mac Clones in den 90er Jahren ,da hatte ich einen Amigacomputer. Apple müßte dieses halt etwas anderst organisieren. Und was die Sicherheit wegen Hacker oder Viren angeht da muß halt die Soft oder Hardware angeht dazu lernen.

Falsch.

OS-X ist so sicher, weil es geschlossene Systeme sind, und nicht hunderte von Treibern berücksichtigt werden müssen.

Apple weiß, was sie verbauen, Microsoft (z.B.) hat Milliarden an Konfigurationsmöglichkeiten.

Falsch.
OSX ist nicht sicher, es ist jedenfalls nicht sicherer als Ubuntu und nur etwas sicherer "by Design" als Windows.
OSX ist weniger interessant und wird deshalb weniger angegriffen, aber es gibt für Mac genauso Viren und wenn du zweifelhafte Software bei dir ausführst bekommst du die auch.

Ah, da ist er... der „Reflexbiss“ aus der Nische. Schade für dich, dass sich Linux nicht durchgesetzt hat. Die User legen auf die Vorteile dieses ach so fortschrittlichen Systems offensichtlich keinen Wert. Ich arbeite seit 24 Jahren ausschließlich am MAC und hatte noch n i e einen Virus. Du bist ein Plappermaul. Geh nach Hause und schraub an deinem Rechner rum. Ich arbeite inzwischen weiter.

Hahaha! Klasse Antwort! Hut ab! Genau meine Meinung - ich habe zwar erst 15 Jahre PC-Erfahrung und 14 Jahre Mac - leider muss ich manchmal aus beruflichen Gründen mit dem Win arbeiten - aber in dieser Zeit habe ich gelernt, dass ein Mac nicht nur sicherer, sondern auch kinderleicht zu handhaben ist. Einschließlich Hardware-Aufrüstung! Mit ein bißchen Fingerspitzengefühl klappt alles

Dann kannste auch gleich bei Windows bleiben, das würde dann genauso schlecht laufen.

Da läuft nix Schlecht!

Warum machen es denn sonst Hunderte von Mac Begeisterte, die sich aber einen Alu Apple für mal ebend 2000€ oder mehr nicht leisten können.
Außerdem ist es eine Super Einstiegsmöglichkeit um in Nachhinein doch das Geld in was Gutes zu Investieren.

Noch einer der es nicht versteht.
Kaufst du dir einen Desktop und dazu den 1000€ Monitor bist du mehr oder weniger genauso teuer.
Der einzige Grund weshalb du günstiger nen Hackintosh bauen kannst (gegenüber imac, mac pro ist ne andre Geschichte mit andren Vorteilen die für einige den Preis rechtfertigen) ist, dass du insgesamt günstige Komponenten wie zum Beispiel nen billigen 200€ Monitor verwenden kannst.
Immer dran denken, beim iMac ist auch Maus und Tastatur und n Monitor dabei die insgesamt schon 1100€ kosten.

Da ist der Aufpreis dafür, dass es schick und Alu ist sehr gering am Ende, vielleicht 10% was es vielen wert ist, vielen aber auch nicht denn zum surfen kann ich dir auch nen 300€ PC bauen der super läuft, da dann einfach Ubuntu oder Windows drauf und fertig.

Sorry ich meinte auch wenn man daraus ein Offenes System machen würde.

Also ich Macbook und Hackintosh. Beides läuft Top! Mit Original Mavericks-DVD ;) Ohne Hacks oder gefummel.

Es gibt Maverick doch gar nicht auf DVD...

LOL! ;-)

Die DVD würde ich gern sehen. Ich kauf sie Dir ab.

Müll

Ist wie Opel kaufen und Porsche-Motor einbauen.
Ist dann kein Opel und kein Porsche mehr - auf den ersten Blick cool, aber irgendwie doch unbefriedigend!
Gute Dinge kosten! Sehen dann gut aus und fühlen sich auch gut an - nicht wie die hässlichen und klobigen Hackintosh-Kackdinger!
Wenn ich MacOS nutzen will, dann kauf ich mir einen (wunderschönen und topverarbeiteten) Mac!

Das ist wie früher mit der Modelleisenbahn. Die Freude entsteht beim Basteln und nicht beim späteren Benutzen.

Ja lol, Top verarbeitet, da hab ich leider weniger gute Erfahrungen gemacht! Davon mal abgesehen: In den Store gehen und sich ein überteuertes Spielzeug kaufen kann jeder Depp, das ist keine Leistung.

Sich was gutes selbst zusammenzubauen hingegen schon, da es erstens Spaß macht und zweitens weil man so auch versteht was im Rechner so drin ist. Die meisten Dummbeutel kaufen den Mac weil er gut aussieht und denken sie haben das beste. Oftmals jedoch keinen Plan davon selbst das "intuitive" OSX zu benutzen geschweige denn auch nur die blasseste Ahnung von guter Hardware.

Dann hast du die Philosophie der Firma nicht verstanden, deren OS du geklaut hast!
Rumschrauben (und ärgern) = Windows, Linux und sonstige.
Einschalten und loslegen = Apple.

Laber nicht, nix geklaut! Das war ein 2011er iMac! Der zuerst ein verfärbtes Display hatte und laufend ausgegangen ist. Der freundliche Support Mitarbeiter hat mir einen Workflow an die Hand geben wollen, der leider nicht gefruchtet hatte. Und das gefrickel hättest du mal sehen sollen, da ist Windows ein Dreck dagegen...

Und beim Eigenbau rede ich nur von Windows Rechnern! Die Beschränkungen der Hardware für den Hackintosh sind ohnehin witzlos...

Du bist wahrscheinlich ein Pechvogel, hast eventuell auch zwei linke Hände, aber wenigstens schreibst Du klüger zu sein als all die Dummbeutel, die einen fertigen Rechner kaufen.

Korrektur: "scheinst" statt "schreibst"

Nein zwei linke Hände habe ich sicher nicht, ich baue seit über 20 Jahren Rechner für mein Geschäft und im Privatbereich zusammen. Davon abgesehen soll der Mac doch so intuitiv designed sein, dass auch der letzte DAU ihn benutzen kann. Vielleicht wär es auch an der Zeit mal zu erkennen, dass bei Apple nicht alles super toll ist.

In meinem Bekanntenkreis hatten auch zwei Leute Probleme mit abgerauchten Grafikchips in ihren Macbook Pro's! Und zwar nicht nur einmal. Also die Super-Bomben-Qualität ist das anscheinend auch nicht gerade. Hätten die kein überteuertes Apple Care Paket dazu bestellt, wären sie ziemlich angeschmiert gewesen. Die Garantie bei diesen teuren Rechnern ist ein ziemlicher Witz!

"In meinem Bekanntenkreis hatten auch zwei Leute Probleme mit abgerauchten Grafikchips in ihren Macbook Pro's! Und zwar nicht nur einmal. Also die Super-Bomben-Qualität ist das anscheinend auch nicht gerade."

Und genau da liegt doch der Hund begraben: Rechne dir doch einfach mal aus, wieviele GraKas im PC Bereich defekt sind oder eines Umtausches bedürfen. Da gibt es natürlich keine Statistiken zu, da es viel zu viele Hersteller gibt. Und es interessiert auch niemanden.

Passiert das einer Firma wie Apple, schreien alle gleich wieder. Hier wird vergessen, dass es auch nur Menschen sind, die hier arbeiten. Und wenn dann mal was kaputt geht, wird es innerhalb der Garantie auch anstandslos ausgetauscht.

Für garantieübergreifende Zeiten gibt es Apple-Care. Richtig! Ist bei Media Markt & Co. auch nicht anders. Nur wird im PC Sektor ja meist die GraKa bereits nach 12-18 Monaten ausgetauscht, ergo bekommt man vom Verschleiss selten was mit. Im Mac ist sie fest verbaut und muss länger halten, ergo bei Bedarf längere Garantie, ergo Apple Care.

Wenn man da keine Lust zu hat, dann muss man sich ein anderes Produkt suchen. Es zwingt doch niemand einen, sich einen Apple zu kaufen! Und wer sich für ein Produkt entscheidet, hat sich hoffentlich vorher darüber informiert und dieses zu akzeptieren. DIe Entscheidungsfreiheit was Gestaltung und Wertigkeit eines Produkts angeht, hat immer der Hersteller. Ich als Käufer habe die Kaufentscheidung und kann darüber meinen Unmut äußern.

Thats Business...

Nach 12 bis 18 Monaten tauschen eine hand voll Zocker die GPU, aber beim Großteil der PCs wird wie auch bei Nicht-Apple-Notesbooks nie im Leben die GPU getauscht. Vor allem da gerade die Billig-PCs vom Ich-bin-blöd-Markt aus dem billig-Grund Onboard- oder OnChip-Grafik haben. Der gleiche Schrott der bei den Macs gerne abraucht.

Alles richtig was du sagst. Aber am Beispiel des iMacs ist es einfach so, dass ich dort bei Defekt das ganze Teil zum Händler tragen bzw. zu Apple einschicken muss. Das muss ich mit einem normalen Desktop Rechner gar nicht machen, da ich dort eine Festplatte oder Grafikkarte direkt selbst tauschen kann. Vom Preis einmal abgesehen, habe ich beim iMac einen kompletten Arbeitsausfall, da der Rechner länger braucht bis er wieder repariert zurück und einsatzbereit ist!

Den Arbeitsausfalle mache ich schon 100x mit der effektiveren Arbeitsweise beim MAC wett.
Außerdem bekomme ich die Reparaturen i.d.R. gratis.

Deine Aussage stimmt nicht, also auf Linux bezogen. Was bitte, ist an Linux schwierig, oder nicht zu kapieren? Gut, es gibt solche und solche, und eine Derivate von Linux sind nicht gerade auf Anfänger zugeschnitten. Aber mal Hand aufs Herz: Der "Normalanwender" macht nur ein wenig emails, Internet, und vielleicht noch Office. Dafür reicht ein einfach zu installierendes und zu verstehendes Ubuntu, Linux Mint, SuSe oder PCLinuxOS völlig aus. Da muss man nicht groß rumkonfigurieren oder Kommandozeilen-Fetischist sein.

Macs sind auch "bloss" PCs, lediglich mit dem Vorteil, das hier Hardware und OS aufeinander abgestimmt sind. Wenn man mal aufrechnet, was an "reelen Werten" z.b. in einem iMac drinsteckt, und sich dann mal den Verkaufspreis anschaut, wird man eine gewaltige Diskrepanz feststellen. Das teuerste an den Macs sind, leider, die Firmenlogos. Von daher kann ich Leute gut verstehen, die versuchen, sich das OS auf einem "normalen PC" zu installieren.

Für Viele ist es aber mehr Freude, einen Mac zu nutzen, als sich mühselig einen Hackintosh zusammenzubauen. Von daher hinkt der Vergleich stark.

Im Prinzip wäre es mir egal welches System ich nutze, solange es Funktioniert. Ich will nix zusammen bauen und mich wieder mit Treibern ect rum ärgern, da hätte ich auch bei Windows bleiben können.
Ich kauf mir auch ein ganzes Auto und kein Bausatz.
Und Plan hab ich bei meinem iMac schneller und mehr bekommen in 6 Jahren als Windows 15 Jahren. Zuverlässigkeit ist für mich wichtig. Und bei Apple hat man das bei aller Hardware.

Das in einem Mac auch nicht viel anders an Hardware drin ist als in der oben erwähnten Liste sollte eigentlich keinen wirklich überraschen. Gerade das Straight Power Netzteil gehört zur Mercedes Klasse, was man in Macs findet ist dagegen nur Opel. Mit Mac vergleichbaren Standartbauteilen kann man den Preis noch um einige Euros problemlos senken und deutlich unter die 1000€ drücken ohne spürbare Abstriche zu bekommen. Die K-Version der CPU braucht man nur wenn man overclocken will, das gleiche gilt für ein teures Overclocking-Board.

So ist es, ich verstehe die Zusammenstellungen ohnehin nicht so ganz. Vor allem braucht man kein 700 Watt Netzteil für diese Schüssel! Und was der 16GB Stick in der Aufstellung zu suchen hat ist auch fraglich...

Da soll Mavericks drauf. Wie willst das sonst installieren? Wir sprechen hier von einem Custom-Build-Mac, der noch nix vorinstalliert hat ;-)

Meinst du wegen dem USB Stick oder weil Mavericks extra viel Strom zieht :P... okay stimmt, daran hab ich gar nicht mehr gedacht!

Wer "basteln" möchte, ist es durch aus interessant - bei Linux wird man sich jedoch mehr austoben können. Wenn man Spiele-Power braucht, ist ein Hackintosh sowieso für die Tonne, da man unter Windows bessere Performance erreichen wird - bei gleicher Hardware. Wer stabiles und einfaches System sucht - musst erstmal die im Artikel beschriebenen "Hürden" auf sich nehmen - dann doch gleich zu Apple gehen. Wer auf Stabilität setzt, sollte man bei der von Apple vorgegebenen Hardware bleiben - ich will ein Hackintosh nicht schlehct reden, aber meines Erachtens ist es nicht Fisch und nicht Fleisch.

Für Bastler - wie ich einst war - wären aber 1k€ definitiv zu viel!!!

Immer das gleiche Elend ...
Preise werden verglichen: halbvollständiger Hackintosh gegen Designerstück von der Stange.
Wenn man alles berücksichtigt, auch die Kosten für Kabel, Monitor und Maus, usw. usw., dann hat ein Hackintosh einen Kostenvorteil von 25% bis 30%.

Aber ja, wenn man so einen Rechner selbst zusammenfrickelt und er anschließend halbwegs i. O. läuft, fühlt sich anschließend der Knabe wie ein Mann. Ich kenne das selbst, habe früher meine Win Rechner selbst zusammengebaut.
Auch wenn das Raid0 etwa alle 4 Wochen beim Booten nicht mehr erkannt und unreparabel zerstört wurde, es war einfach eine schöne Zeit, permanent eine Baustelle zu betreuen und immer auf der Lauer nach neuesten Treibern und Hardware zu sein.

Dagegen reißt ein neuer Mac erstmal ein großes Loch in den Tagesablauf, nix gibts zu Basteln, man muß sich überlegen was man eigentlich mit seinem schnellen Rechner anfangen kann.

Genau das habe ich vor 8 Jahren auch erlebt.

Ich bin seit den frühen 90ern ein PC-Bastler, schon mit WIN 3.11.
Das habe ich bis XP durchgehalten und mir dann einen MacBook Pro gekauft.
Reslutat: Ich hatte ne Menge freie Zeit, nix mehr zu schrauben, keine Treiberinstallation, etc.
Das war DIE Investition - sagte auch meine damalige Freundin, jetzt meine Frau! *grins*

Fazit:
Wer gerne schrauben will, kann das tun, egal mit welchem Betriebssystem.

Wer einen zuverlässigen Rechner will, kauft sich eben einen Mac.

Erstaunlich, wieviele Biographien sich hier gleichen :D I am the same as you. Seit Mac und OS-X habe ich die Kisten auch endlich mal genutzt und mich nicht mehr mit dubiosen Updates, Treiber-Schlachten und bekloppten Fehlern rumgeplagt :)

Grüße an Deine Frau! *grins*
-- Der Verfasser von der Nachricht darüber --

Vielleicht sollte man das den Leuten überlassen die wissen was sie da tuen. Der Fehler sitzt immer vorm Rechner und größte Vorteil beim Mac ist das er die ganze Hobbybastler an nichts ran läßt. Wer ins BIOS/EFI nicht rein kommt, kann da auch keine Blödsinn einstellen.
Seit mit XP der Rechner wie beim Mac für die User von den Admins vernagelt werden konnte, haben sich dort auch die Fehler auf OSX-Niveau gesenkt.

Schneller Rechner? Apple verkauft nur noch Geräte mit mobile GPUs, will man eine gute Grafikkarte führt kein Weg an einem Hackintosh vorbei.

warum sollte ich 1200 ausgeben und dann noch arbeit investieren, wenn ich um fast das gleiche geld ein fix fertiges und noch dazu schönes gerät erhalte?

Man kann zu Hackintosh stehen wie man will. Ich selber benutze verschiedene Maschinen (Desk- und Laptops), die ich in die HackMac's verwandelt habe. Weil's Spaß macht die zu bauen oder zu konvertieren, nur das Viertel des Originals kosten und OS X (für mich) das bessere OS ist. Dabei habe ich über Jahre dennoch sehr viel Geld an Apple bezahlt: sowohl die Betriebsysteme (von Tiger bis Mavericks) als auch eine Unmenge an Apps habe ich offiziell gekauft. Von iTunes-Musik, Büchern und Filmen will ich gar nicht reden. Daher habe ich 0 schlechtes Gewissen, dass ich gegen Apple EULA (die in Deutschland ohnehin rechtlich unwirksam ist) verstosse.

An die Redaktion: warum schreibt Ihr immer nur über die Hackintosh-Lösungen der obskuren Figur TonyMac? Damit leistet Ihr Vorschub einem überführten Dieb des geistigen Eigentums vieler Entwickler, die aus Enthusiasmus Lösungen entwickeln, die Sie als Open Source der Hackintosh Szene zur Verfügung stellen. Seit Jahren schon benutzt TonyMac die Lösungen von Anderen, die er dann - von allen Hinweisen auf den Originalerfinder/Programmierer bereinigt - unter seinen Namen veröffentlicht. Mittlerweile geht er noch weiter und bietet die (gestohlenen) Lösungen kommerziell an.
Also: wenn Ihr es nicht gewusst habt, dann habt Ihr nicht richtig recherchiert, was von Journalisten eigentlich zu erwarten wäre. Und wenn Ihr es gewusst habt, dann... na dann, Gute Nacht!

Warum man sowas macht? Ganz einfach: Weil es Spass macht, weil es nicht jeder hat, weil es weniger kostet und weil man nur für das bezahlt, was man wirklich haben möchte.

Momentan habe ich einen Hackintosh mit 32 GB Ram, GTX 770, i7 3770K @ 4.4 GHz, 512er Samsung SSD + 27" Eizo Monitor.

Ein vergleichbar ausgestatteter iMac kostet knapp 3000€, mein Rechner kam circa 2400€. Erst war es nur ein Experiment, weil ich neugierig war, wie das wohl läuft. Mittlerweile bin ich komplett umgestiegen, da die komplette Hardware fehlerfrei unterstützt wird. Energiesparmodus, Ton, USB 3.0, SSD + Trim Support...alles kein Thema.

Man sollte allerdings Spass haben, sich in so etwas reinzulesen. Denn es wird nicht alles von Anfang an fehlerfrei laufen. Wenn es denn aber soweit ist, bekommt man einen Rechner, der wesentlich! schneller ist, als ein vergleichbarer iMac, günstiger und vor allem frei konfigurierter. Es ist beispielsweise nicht möglich, eine normale GTX in einem iMac zu bekommen. Beim Hackintosh ist selbst SLI bzw Crossfire kein Problem. Also ist es schon eher MacPro als ein iMac, und vom Preis des MacPro möchte ich jetzt gar nicht anfangen.

Eins noch: Was machen die iMac User eigentlich, wenn sie einen entspiegelten Monitor haben wollen? Oder wenn der Monitor ausserhalb der (ziemlich kurzen Garantiezeit) defekt ist?

Entweder auf einen leistungsschwachen Mac Mini ausweichen oder einen MacPro...

Sind doch grandiose Alternativen, das können sich die ganzen Juppies auch locker leisten!

Genau das - eine MacPro verwenden.
Mir würde es dabei aber nicht um Entspegelung gehen, sondern vielmehr um den professionelleren Farbraum.

So Leistungsschwach ist der Mac Mini nicht (i7 qc, 16gbRam, 1tb Fusion Drive)und man kann ganz andere Monitore nutzen. Das Problem ist nur in der Zusammenstellung kostet er viel zu viel im Gegensatz zu einem PC.
Apple sieht das ganz einfach:

Mac Mini= Einstieg in die OSX Welt
iMac= Standard PC für normale Aufgaben
MacPro= Workstation für Professionielle Aufgaben.

So etwas wie ein Gegenstück zum PC wird nie kommen. Ich kann mir eher vorstellen, dass Apple den Mini irgendwann nicht mehr pflegt und auf Eis setzt.

Wobei der neue Mac Pro auch nicht jeden User glücklich macht... für mich ist der Verlust der Vorteile des Konzepts "Käsereibe" der Grund, warum ich mich intensiv mit dem Thema Hackintosh auseinandersetze bzw. nach 14 Jahren Mac Only wieder zu WIN zurückkehre könnte...

Man kann sich ein Haus komplett selber Bauen und Geld sparen, oder man lässt Bauen weil man selbst keine Ahnung oder keine Lust hat es selbst zu machen. Sicher kann man auch mit einem Fiat Punto von A nach B fahren was im Vergleich zu einem Porsche wesentlich billiger ist.
Leute die sich sich ein iMac leisten werden sich sicherlich nicht hinsetzen und Tetris darauf spielen. Und warum sollte man einem entspiegelten Monitor haben wollen ? Man weiß doch was man kauft. Und ich hab kein problem damit. Immer dieses was wäre wenn. Wenn andere Systeme so gut wären, dann hätte es Apple nie dorthin schaffen dürfen wo Sie jetzt sind.

Aber Leute, es ist einfach eine Glaubensfrage oder nicht? Macht doch, was ihr möchtet und arbeitet mit dem Zeux, was ihr mögt bzw. Euch leisten möchtet.
In unserer Firma wird gerade überlegt, die Macs abzuschaffen und dafür PCs anzuschaffen. Für mich überlege ich, die Firma zu wechseln. So sieht es aus.

Vom Mac "zurück" zu Windows-PCs? Autsch ! Das grenzt ja schon an Mobbing :D

Ich verstehe nicht, warum immer der Auto Vergleich zwischen Kleinwagen und Sportwagen herangezogen wird.
Wenn man für beide Rechner gleich viel Geld ausgibt, ist ein Hackintosh einfach schneller und genauso zuverlässig.

... Autovergleich

Wer verschandelt einen schönen PC mit OSX bäh

Viele hier glauben, dass Apple Software Hersteller sei. Deswegen sei es doch sinnvoll Mac OSX für normale PCs zu lizenzieren.
Das stimmt aber nicht. Im Gegensatz zun Microsoft (fast nur Software Hersteller - entwickelt sich langsam aber etwas um) ist Apple Hardware Hersteller, d. h. Apple verkauft vorranig Hardware und liefert dazu die passende Software.

Würde Apple also OSX lizenzieren, würden sie ihre eigenen Hardware-Käufe untergraben. Bei 29 Euro pro OSX Lizenz ist das weder lohneswert noch erstrebenswert für Apple.

Ausserdem muss Apple nur ein paar Rechnerkonfigs mit OSX abdecken. Das macht es deutlich einfacher ein stabiles System zu entwickeln als wenn man wie Microsoft eine beinahe unendliche Anzahl von Systemen unterstützen muss.
Das ist auch der Grund warum Microsoft für Windows Phone Hardware Vorgaben macht.

Zusammengefasst: Apple ist ein Hardware Hersteller und liefert dafür die passende Software gleich mit.

Deswegen wird OSX eben nicht lizenzierbar sein.
Gleiches gilt auch für iOS.

iTunes kam auch nur auf PCs, da es kein komplettes System ist und letztendlich die Hardwareverkäufe unterstützt (iPod, iPhone, iPad).
Durch iTunes am PC konnten sich auch Windows User einen iPod kaufen und verwenden.

Eine reine Hardware Entscheidung also.
Heute liefert iTunes eben noch eine andere Geldquelle durch den iTunes Store.Und das lohnt sich sehr.
Aber (wie gesagt) diente iTunes auf Windows eigentlich nur dazu den iPod auch für Windows User verfügbar zu machen.

Wer sich also genau die Historie von Apple anschaut, wird verstehen, dass es Apple um Hardwareverkäufe geht.

Deswegen finde ich den Vergleich zwischen Apple und Microsoft immer schlecht. Da es ein Vergleich zwischen einem Hardware Hersteller und einem Software Hersteller ist.

Im Moment kippt dies ein wenig, da Microsoft auch eigene Geräte produziert (Surface). Ich lasse die Xbox absichtlich raus, da die Konsole für mich eine Sonderstellung hat. Das Kerngeschäft für Microsoft ist immer noch Windows & Office.

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Zum Thema:

Es gibt heute auch sehr schöne PC Gehäuse und muss nicht immer ein schwarzen/grauer Kasten sein.

Das Bitfenix/Prodigy Gehäuse ist sehr edel und erinnert stellenweise an einen Mac Pro. Kauft man sich die neutrale Gehäuse Front dazu, kann man mit etwas Geschick auch einen Apfel auf das Gehäuse bekommen.

Ansonsten gebe es immer die Möglichkeit sich günstig ein G4/G5 Gehäuse zu besorgen und dort seinen Hackintosh reinzubauen. Das erfordert natürlich deutlich mehr aufwand und ist für den "Laien" nicht so leicht umzusetzen.

Aber wie gesagt, wer genau sucht, findet auch sehr schöne PC Gehäuse.

Hardwarehersteller...

Ich kann verstehen, warum der Autor das Laptopthema ausgespart hat. Um Vergleich zu dem Sonntagsspaziergang, der die Installation auf Desktopsystemen ist, wird es bei den Laptops schon eine weitaus ha(c)keligere Angelegenheit. Entweder man lässt dieses Thema außen vor, oder kommt dann eben wie hier http://mac-auf-pc.de/hackintosh-laptop/ zum Schluss, dass die Zeit für Hackintosh-Notebooks noch nicht reif ist.

Ich habe seit Jahren Hackintosh benutzt.
Mittlerweile ist dass alles sehr einfach geworden.
Man kann sich sogar das BIOS Flashen und muss nur noch installieren
Fertig. Habe hier einen stehen der würde mit der Leistung bei Apple 2000€
Kosten. Und da wäre nicht die selbe Grafikkarte drin..
Der Zusammenbau von nem neuen Rechner ist ca in 30-60 min erledigt,
je nach Erfahrung!

Unterschied zum echten Mac? Hab ich keinen..
iMessage läuft, Time capsule läuft usw. Mein "hack"Mac läuft einfach
Ohne Probleme macht was er soll und war erheblich günstiger.

Ich besitze auch original Sachen wie ein iPad, iPhone und iPod.

Aber mein HACKMac gegen einen echten Mac auszutauschen ergibt einfach keinen Sinn.

Interessanter Artikel und wie immer heiße Diskussionen um des Kaisers Bart.
Orginal MAC JA/Nein. Betriebssystem portabel JA/Nein. In welchem Umfang? Gute Hardware. Böse Hardware. Philosophische Ansätze? Immer die gleiche Leier.

Mac Hard- und Software super toll und nix anderes. Der eine schwört auf Windows weil man damit angeblich so toll Spielen kann. Irgendwo dazwischen ein Linux-Verfechter der nix mit MAC oder WINDOOF anfangen kann... und schon ist eine ganze Webseite voll...

Alle haben Recht und auch wieder nicht. EDV eben.

Richtig ist: Apple will seine Hardware verkaufen. Der neue Mac Pro an dem sich auch die Geister der Mac-Fans scheiden ist ein klassisches Beispiel dafür.
Nur wo Mac drauf steht ist auch Mac drin... Edel, Elitär und teuer.

Keine Frage: Dieses Teil das wie ein Ascheimer für den Schreibtisch aussieht ist technisch betrachtet der Hammer! Prozessoren die nur in High-End-Servern zu finden sind; 2 GPU`s vom feinsten die für die Grafikpower sorgen und ein OSX 10.9 das diese Power für Doofe verfügbar macht.

Aber: Auch OSX 10.9 (Maverics) ist "nur" ein Betriebssystem das mit den Ur-Mac´s nix mehr zu tun hat!

Technisch ist das derzeitige OSX ein Hybride aus BSD und MACH-Micro-Kernel(Carnegie-Mellon-University Forschungsprojekt)

Auf der Console ist die Bedienung der von Unix/Linux nicht unähnlich sogar vielfach identisch.

Das System (Darwin, OSX und auch NEXT) ist hoch-portabel und läuft mit kleineren Kernel-Anpassungen sogar auf ARM-CPU´s und deren Abkömmlingen, die in vielen Smartphones ihren Dienst tun, problemlos.

(Immer daran Denken: Apple denkt im Moment intensiv über eine Abkehr von Intel nach!!)

Also: Hackintosh-Freunde denkt ruhig weiter über andere Hardware für OSX nach. Apple selbst macht das ja auch!

Ich muss gestehen, dass die Hackintosh Variante nicht die dümmste ist. Klar, ein ordentlicher iMac kostet nur noch geringfügig mehr. Dafür gibts dann allerdings nur einen Grafikchip mit Notebooktechnik und einen mäßigen, wenn auch großen, Bildschirm. Als Grafiker & Fotograf möchte man allerdings gerne auch einen farbechten und wirklich kalibrierbaren Monitor nutzen können. Da verzichte ich auch gerne auch auf 27 Zoll und nutze "nur" einen ordentlichen 24 Zoll Eizo. Bei Apple bleibt mir bei der Kombi nur ein MacPro, der mein Budget deutlich sprengt.

Achso und zum Thema OS X als "ach-so-fehlerfreies" System. Klar, im Normalfall läufts – wenn man nur Standardanwendungen nutzt. Aber wehe man fängt an etwas rechenintensivere Programme (Grafik- und Videosoftware) zu nutzen, auf Dauer tauchen Fehler auf. Wir hatten das durchweg auf allen Rechnern im Studio. Und auch wenn Windows anfälliger ist, man findet den Fehler, bei Mac sucht man sich wirklich tot. Nutzerfreundlichkeit findet auf der Oberfläche statt, wenn man tiefer geht, wirds hart unübersichtlich und selbst für versierte "Frickler" fast unmöglich.
Und versteht mich nicht falsch, ich will damit nicht Windows loben, ich möchte nur sagen, dass alles seine Vor- und Nachteile hat.

Wer kein Bock auf Basteln hat oder eben ein schickes Notebook braucht, der sollte einfach bei Apple direkt einkaufen. Ich für meinen Teil werd mir bald mal Teile bestellen, denn OS X ist schon wirklich eine gute Alternative.

Ubuntu oder sonstige Linux-Derivate sind für mich erst dann sinnvoll, wenn es wirklich gute Alternativen zur kommerziellen Grafik- und Videosoftware gibt. In Teilbereichen klappt das schon, aber eben nicht vollständig. Für privat und reine Mediennutzung ist Linux in jedem Fall eine Alternative für Windows. Das mit der Bastelei ist auch weitestgehend Teil der Vergangenheit.

In diesem Sinne besten Dank für den Artikel :).

P.S.: Die Garantiepolitik von Apple ist im Übrigen auch fürchterlich. Andere Hersteller sind da nicht besser, aber eben zu günstigeren Preisen. Beim Hackintosh tauscht man dann eben einfach die Komponente aus. Macht das mal beim iMac, spätestens an der Stelle hat man die anfängliche Schrauberzeit locker wieder eingeholt ;).

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