Preistreiberei bei Hynix und Samsung?

Chip-Hersteller täuschen hohe Nachfrage vor

Es ist das einfachste Gesetz des Marktes: erhöhte Nachfrage bei gleichbleibendem Angebot ergibt erhöhte Preise. Ist man mit den aktuellen Preisen nicht zufrieden, kann man natürlich nachhelfen, indem man dem Markt weis macht, die Nachfrage sei enorm gestiegen. Wie digitimes.com berichtet, beschuldigen kleinere Hersteller aus Taiwan die beiden großen, Hynix und Samsung der Preistreiberei.

Von   Uhr

Sie hätten behauptet, Apple stockt seine Lagerbestände mit NAND-Chips auf, um am Markt höhere Preise erzielen zu können.

Angeblich werden in Cupertino in Zukunft größere Mengen high-density-Speicher (also 32 Gigabit / 4 Gigabyte aufwärts) benötigt. Dies sei auch wahr, so die Quellen, nur sei diese Menge deutlich übertrieben dargestellt worden. Aus den Lieferzahlen von Samsung ergebe sich kein derart erhöhter Bedarf bei Apple. Momentan sei Kingston Technology der größte Abnehmer von NAND-Flash-Speichern mit großen Abfragen sowohl bei Samsung als auch bei Toshiba. Apple verwendet bisher 16-Gigabit-Chips in den 16- und 32-Gigabyte-Modellen des iPhone und iPod touch.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Chip-Hersteller täuschen hohe Nachfrage vor" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.