Das Plug-in wird in einer platzsparenden einkanaligen sowie in einer zweikanaligen Variante geboten. Letztgenannte wartet mit einem schaltbaren M/S-Modus auf, der eine unabhängige Bearbeitung des Mitten- und Seitensignals gestattet. So können Sie Mittensignale wie Stimme, Bässe, Kick- und Snaredrum sowie räumliche Seitensignale wie Flächen, Becken oder Gitarren auf unterschiedliche Weise bearbeiten. Bereits von anderen SPL-Plug-ins kennt man die praktischen Speicherplätze für vier Schnappschüsse zum schnellen Umschalten oder Vergleichen zwischen verschiedenen Einstellungen.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
SPLs Neuer beherrscht die ganze Palette zwischen feinfühligen Korrekturen und massiven Klangeingriffen. Damit bieten sich Plug-in und Hardware-Vorbild gleichermaßen nicht nur als flexibler Mix- und Mastering-Prozessoren, sondern auch als leistungsfähige Sounddesign-Werkzeuge an.
Fazit
Von der fotorealistischen Nachbildung der Bedienoberfläche bis hin zur authentischen Emulation der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Filtern hat SPL mit der Software-Umsetzung seines Edel-Entzerrers ganze Arbeit geleistet. Seine ausgezeichnete Klangqualität und sein auch bei hohen Verstärkungen äußerst musikalisches und auf angenehme Weise färbendes Klangverhalten machen das Plug-in zu einer Referenz für High-End-Equalizer.







