Einen gänzlich anderen Ansatz verfolgt die Black Box: Dank Ihrer weitreichenden Einstellmöglichkeiten ist diese besonders auf starke Kompression spezialisiert, was sie zu einem effektiven Dynamikwerkzeug für Rock, Pop und Dance macht. Neben der in einem weiten Bereich einstellbaren Eingangslautstärke hilft der „Squash“-Regler, eine noch höhere Lautheit zu erzielen, wobei bei falscher Anwendung Verzerrungen auftreten können, die natürlich auch erwünscht sein können. So eignet sich das Plug-in dank des integrierten Limits hervorragend, um Signale zu übersteuern. Insbesondere Schlagzeugaufnahmen erhalten durch eine entsprechende Bearbeitung mehr Durchsetzungsvermögen. Darüber hinaus ist die kleine schwarze Box mit einer dreibandigen Klangregelung und einem Tief- und einem Hochpassfilter ausgestattet.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Fazit
LRC-II und Little Black Box stellen ein gelungenes Zweigespann für eine Vielzahl von Kompressionsanwendungen dar. Während LRC-II sehr dezent zu Werke geht, ist sein kleiner dunkler Bruder genau die richtige Wahl, wenn deftige Effektkompression gefragt ist. Dicke Pluspunkte erhalten die beiden Plug-ins für ihren guten Klang und ihre einfache Bedienbarkeit. Dass sie leider über keine präzisen Pegelanzeigen verfügen, fällt bei all diesen positiven Eigenschaften kaum ins Gewicht.
| Produktname | LRC-II & Little Black Box |
|---|---|
| Hersteller | Sir Elliot |
| Preis | Freeware |
| Webseite | sirelliot.blog.com |
| 1,9gut |







